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Reviews von We Are The Damned
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Cover von We Are The Damned -- Holy Beast
Band: We Are The Damned bei Facebook Metalnews nach 'We Are The Damned' durchsuchenWe Are The Damned
Album:Holy Beast
Genre:Death 'n Roll, Grindcore, Horror Punk
Label:Bastardized Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.03.11
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"Kruste mit Abwechslung!"

"No Future, das war gestern!" So formulierten es zumindest DIE KASSIERER auf ihrem letzten Album "Physik". Und obgleich man die Weisheit der Qualitätspunker aus Wattenscheid natürlich nicht anzweifeln darf, ist so ein Spruch auch anno 2011 leicht als ironisch zu erkennen.

WE ARE THE DAMNED haben dagegen mit Ironie nicht viel am Hut und schreiben sich den Verdammtenstatus übergroß auf die Stirn. Und entsprechend grantig und negativ geht es demnach auch auf "Holy Beast" zu – sobald man sich durch das lahmarschige Drömel-Intro mit seinen 08/15-Keyboards und seiner billigen Horrorfilm-Melodie gequält hat, welches sich die Portugiesen gut und gerne hätten schenken können. Dann aber rappeln sich WE ARE THE DAMNED bei gutem Sound und mit jeder Menge Schmackes durch 13 Songs zwischen Crustcore, Horrorpunk, Hardcore und Death Metal und machen dabei keine Gefangenen. Als Vergleiche bieten sich diverse Bands mit "Dis" an – allen voran natürlich die Downbeat-Urväter DISCHARGE. Der druckvollere und modernere Sound rückt WE ARE THE DAMNED dann aber doch noch ein Stück weiter an die Schweden DISFEAR heran. Damit sollte auch weitgehend geklärt sein, wer "Holy Beast" mögen könnte, nein, muss.Fans genannter Truppen sowie von Crust-Klängen allgemein werden in WE ARE THE DAMNEDs zweitem Album ein gefundenes Fressen finden.

Dies gilt umso mehr, als das die Portugiesen die wohlbekannten Drei- bis Fünf-Akkord-Totschlagriffs nicht nur treffend zu spielen und zu arrangieren wissen, sondern sich ihm Rahmen ihrer Möglichkeiten auch einiges an Abwechslung leisten – sei es durch ein hintergründiges Keyboard wie in "Serpent", einen überraschenden Akustik-Einbruch in "Devorador Dos Mortos", diverse Verneigungen in Richtung NECROPHOBIC wie in "Diogo Alves" und "Viral Oration" oder der jazzige [!] Klaviereinsatz im hinteren Drittel von "Lucifer VIP". Nimmt man dazu noch Ricardo Correias zornige, intensive und teilweise im besten Sinne völlig kaputte Gesangsdarbietung, kann zumindest für Crust-Freunde nur ein Kaufbefehl dabei herausspringen. Doch auch jeder andere Lärmliebhaber sei dringend aufgefordert, sich hier ein Bild von Härte, Leidenschaft und Aggression jenseits generischer Stakkato-Riffs und Breakdowns zu machen – es lohnt sich allemal!

Trackliste:
01. Serpent
02. Throne Of Lies
03. Devorador Dos Mortos
04. Christian Orgy
05. Diogo Alves 1841
06. Atrocity Idol
07. Summon The Black Earth
08. Viral Oration
09. The Glorious Grisly
10. Vengeance Havoc
11. Raping The Law Of The Land
12. Lucifer V.I.P. [Chapter II]
13. Neo Pigs [Bonus Track]
Spielzeit: 00:50:20

Line-Up:
Ricardo Correia - Gitarre, Gesang
Ricardo Cabrita - Gitarre
André Teixeira - Bass
Paulo Lafaia - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
18.03.2011 | 15:08
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