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Album:Aeons
Genre:Melodic Death Metal, Metalcore
Label:Noizgate Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:30.07.10
CD kaufen:'We Are Wolf - Aeons' bei amazon.de kaufen
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"Da heulen nicht nur die Wölfe"

„WE ARE WOLF haben alles richtig gemacht…“ – mit dieser Lüge startet das Info zu einem der übelsten Alben in der ohnehin traurigen Genre-Geschichte der ach so modernen Mischung aus 08/15 BLACK DAHLIA-Melo Death und Screamo.

Kaum hat man sich wieder lach-entkrampft, geht die Märchenerzählerei munter weiter. Da wird zunächst richtigerweise auf die fruchtbare Metalszene der Rhein-Ruhr-Region eingegangen und dann geprotzt: „Und der Kampfkoloss WE ARE WOLF ist eines der Muttertiere dieser Brutstätte feinen Deathmetals.“ Wie bitte? Die ehemals unter dem Namen EAT UNDA TABLE firmierenden Burschen sind in der Rhein-Ruhr-Szene etwa so tonangebend wie eine Klarinette bei MARDUK. Fünf Metalcore-Kids versuchen, THE BLACK DAHLIA MURDER zu „Unhallowed“-Zeiten kaputt zu kopieren und scheitern an so ziemlich allem. Zunächst wäre da die grauenhafte Produktion zu nennen, die so albern blechern, sumpfig und zusammenkopiert [hört Euch nur mal „Gotham Burns“ an] klingt, dass man nach zwei Minuten mit schmerzverzerrtem Gesicht weghören will. Waren das tatsächlich Gitarren oder die neueste Bontempi-Digital-Technik? Keine Ahnung, was da passiert ist, aber die wenigstens teilweise interessanten Riffs und Licks gehen in diesem heterogenen Blecheimer meets Plastik-Getöse einfach nur unter. Als zweiten Punkt hätten wir das furchtbare Geschrei des Frontmanns, das die Musik und damit leider auch den Hörer völlig in die Knie zwingt. Wer hat diesen Blödsinn eigentlich jemals mit Metal in Verbindung gebracht? Stellt Euch vor, ein Pubertierender würde in einer Tiefgarage an seinem Gemächt aufgehängt und müsste gleichzeitig rund vierzig Minuten lang erklären, warum seine Spielzeugeisenbahn kaputt gegangen ist – so klingt die Vocal Performance auf „Aeons“. Einige Male wechselt sich das rattige Geschrei sogar mit Klargesang ab, der aber leider auch nicht viel besser ist. Entkleidet man die Musik dieser Aspekte, würde ein Gerüst übrigbleiben, das in gesunden Ohren möglicherweise eine Chance hätte, weil teilweise gute, wenn auch nicht innovative, Ideen [„My Eternal Promise] durchscheinen, die sich allerdings nicht durchsetzen und aufgrund ihrer ständigen Wiederholung und der genannten Kritikpunkte schon gar keine Atmosphäre entfalten können.

Fazit: Eine lieblos zusammen gemischt klingende Fastfood-Scheibe, die sicherlich Freunde bei der Zielgruppe der sechzehnjährigen Deathcore-Karate-Kids und auf gleichgeschalteten Imperial Clothing-Modeschauen finden wird. Metaller lassen von „Aeons“ allerdings besser die Finger.

Trackliste:
01. My Eternal Promise
02. Abyss Of Humanity
03. Primordial
04. The Invisible
05. Let’s Celebrate The Apocalypse
06. Unholy Incarnation
07. Origin
08. The Conspiracy
09. Gotham Burns
10. Impatiently Awaiting
11. Aeons
Spielzeit: 00:37:07

Line-Up:
René Becker - Vocals
Andreas Lorenz - Guitar
Leo Derwel - Guitar / Clean Vocals
Nico Ganser - Bass
Frank Zielinski - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
17.10.2010 | 22:09
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