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Album:Worthless
Genre:Grindcore, Hardcore, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:20.05.11
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"Prädikat wertvoll?"

Nach „Unforgivable“ von 2009 sowie unter anderem dem EP-Appetithäppchen „Black Earth“ legen WEEKEND NACHOS aus Illinois mit „Worthless“ ihr nächstes Scheibchen auf Relapse Records vor.

Dabei von einer Full Length zu sprechen, wäre bei den knapp 27 Minuten Spielzeit dann doch zu hoch gegriffen. Diese reichen jedoch völlig aus, um innerhalb der 14 Songs ganz schön Arsch zu treten, wobei sich ein Großteil der Songs bei ein bis eineinhalb Minuten einpendelt, jedoch auch Ausreißer wie „The Meeting“, „Worthless“ [mit etwas überflüssiger Feedback-Orgie] oder der Siebenminüter „Future“ am Start sind. Und dies bringt auch die musikalische Ausrichtung der WEEKEND NACHOS gut auf den Punkt, denn während einerseits mit wüstem Hardcore/Powerviolence/Grindcore [„Old Friends Don’t Mean Shit“] geschrotet wird, was das Zeug hält, sind andererseits weiterhin die tonnenschweren Doom/Sludge-Passagen à la EYEHATEGOD [„Frostbitten“] vertreten – nur dass die Jungs aus New Orleans dies wesentlich besser umzusetzen verstehen. Will heißen: „Worthless“ zeigt eine Band, die in erster Linie hervorragend und druckvoll produziert wurde, aber irgendwie immer noch zwischen allen Stühlen sitzt und manchmal den Eindruck erweckt, auch selbst nicht ganz zu wissen, was man denn nun eigentlich will. Ein gutes Beispiel ist das bereits erwähnte „Future“, bei dem der Sludge/Drone-Bogen bis zum Rande der Monotonie schlichtweg überspannt wird, während die WEEKEND NACHOS ansonsten gut agieren und sich den Frust von der Seele brüllen, aber irgendwie die nötigen Akzente vermissen lassen, um mit ihren Songs wirklich wie eine Bombe einzuschlagen. Ausnahme: Das großartige „The Fine Art Of Bullshit“ mit seinem fiesen Groove-Part!

Wen das nicht stört oder wer die bisher erschienenen Scheiben der Truppe sowieso in sein Herz geschlossen hat, kann bei „Worthless“ bedenkenlos zuschlagen. Alle anderen sollten erst einmal vorsichtig reinhören, auch wenn die WEEKEND NACHOS unterm Strich ein extrem angepisstes, wuchtiges, dreckiges und wütendes Album vorlegen – dem nur leider bei allem Anspruch auf Abwechslung gelegentlich [noch] das gewisse Etwas fehlt. Live dürfte das – in Verbindung mit einem halbwegs tauglichen Mischer – durchaus anders aussehen!

Trackliste:
01. Hometown Hero
02. Obituary
03. Black Earth
04. For Life
05. Old Friends Don't Mean Shit
06. Frostbitten
07. The Meeting
08. Worthless
09. Friendship
10. Jock Powerviolence
11. The Fine Art Of Bullshit
12. Dubviolence
13. You Could Exist Tomorrow
14. Future
Spielzeit: 00:27:02

Line-Up:
Andy Nelson
John Hoffman
Drew Brown
Eggroll Laude
Alexander Eitner [soulsatzero]
15.05.2011 | 11:23
Kommentare
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