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Cover von While Heaven Wept -- Suspended At Aphelion
Band: While Heaven Wept Homepage  Metalnews nach 'While Heaven Wept' durchsuchenWhile Heaven Wept
Album:Suspended At Aphelion
Genre:Heavy Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.10.14
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"Schauspiel in 11 Akten."

Wenn man sich die bisherigen vollwertigen Alben von WHILE HEAVEN WEPT so anschaut, fällt vor allem auf, dass sich die überragenden Alben ("Sorrow Of The Angels", "Vast Oceans Lachrymose") und die eher durchwachsen bis guten Alben ("Of Empires Forlorn", "Fear Of Infinity") brav abgewechselt haben. Dieser Gesetzmäßigkeit folgend wäre es nun also für die Mannen um Mastermind Tom Phillips an der Zeit, wieder ein großartiges Album aufzunehmen. Und wenn man sich die bisher in Interviews genannten Referenzen wie John Arch und FATES WARNING und Gäste wie Mark Zonder anschaut, darf man auch nichts weniger als großartiges erwarten.

'Introspectus' führt ruhig ins Album, bevor mit 'Icarus And I' direkt der erste Knaller vor der Tür steht und alles beinhaltet, was WHILE HEAVEN WEPT immer stark gemacht hat. Großartige Gesangsmelodien und unaufdringliche Epik bei gleichzeitig klarer Songstruktur und starkem Gitarrenspiel. Auch die aggressiveren Parts wurden sehr gut und stimmig in das Gesamtbild eingebunden. Der Übergang zu 'Ardor' macht dann das deutlich, was auch im Vorraus angekündigt wurde, dass "Suspended At Aphelion" im Grunde aus einem einzigen Song besteht, der in 11 Teilte unterteilt wurde. Das Ganze Album befindet sich dabei auf einem sehr hohen Niveau, weitere Highlights sind zum Beispiel das flotte 'Souls In Permafrost' oder das verträumte 'Lifelines Lost'.

Wenn ich einen Schwachpunkt ausmachen müsste, dann das doch sehr schmalzige und nichtssagende 'Heartburst', eine traurige Pianoballade, die zwar im Gesamtkonzept einigermaßen funktioniert, als einziger Part jedoch unspektakulär daherkommt. Da es aber auch kaum im Sinne des Konzeptes ist, die Songs einzeln zu bewerten, ist das keine große Sache. Und so bleiben WHILE HEAVEN WEPT ihrem Rhythmus tatsächlich treu und liefern nach dem doch schnell aus dem Player verschwundenen "Fear Of Infinity"
mit "Suspended At Aphelion" ein sehr starkes Album ab, dass sich sicherlich deutlich länger in meinen Playlisten wiederfinden wird. Hoffen wir nur, dass sie nun aus diesem Schema ausbrechen und das nächste Werk genauso stark wird.


Trackliste:
I: Introspectus
II: Icarus and I
III: Ardor
IV: Heartbust
V: Indifference Turned Paralysis
VI: The Memory of Bleeding
VII: Souls in Permafrost
VIII: Searching the Stars
IX: Reminescence of Strangers
X: Lifelines Lost
XI: Restrospectus
Spielzeit: 00:40:00

Line-Up:
Tom Phillips - Guitars, Keyboards, Vocals
Jim Hunter - Bass, Vocals
Scott Loose - Guitars
Michelle Loose-Schrotz - Keyboards
Trevor Schrotz - Drums
Rain Irving - Vocals (lead)
Jason Lingle - Keyboards
Florian Reuter [Nezyrael]
21.10.2014 | 21:05
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