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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
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"Brite müsste man sein..." | ||||||||||||||||||
| Schon mit ihrem Debüt „Highspeed G.T.O.“ zeigten WHITE WIZZARD, dass sie sich ganz und gar dem Sound der New Wave Of British Heavy Metal verschrieben haben, wobei sich die Kalifornier spätestens mit dem nachfolgenden „Over The Top“ als englischer als die meisten Bands aus dem vereinigten Königreich erwiesen. Mit „Flying Tigers“ veröffentlicht die Truppe nun ihr drittes Album bei Haus- und Hoflabel Earache Records. Schon der Opener „Fight To The Death“ macht den jungen IRON MAIDEN alle Ehre und auch bei „Blood Of The Pyramids“ sind Parallelen zu „Powerslave“ nicht ganz von der Hand zu weisen, weshalb wohl recht schnell klar sein sollte, dass WHITE WIZZARD ihrer grundlegenden musikalischen Ausrichtung auch auf ihrem dritten Album treu geblieben sind. Auch in Sachen Produktion setzt die Formation nach wie vor auf vermeintlich authentischen 80er-Sound mit entsprechend präsentem Bass, was klingt, als habe Steve Harris persönlich während der Aufnahmen hinter den Reglern gesessen bzw. die Bassspuren gleich eigenhändig eingespielt. Was das Songwriting angeht, so haben die Jungens einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht und so mutet das Material ein ganze Ecke zwingender als auf dem ohnehin schon gelungenen „Over The Top“ an, wobei insbesondere die Gesangsleistung von Herrn „Screaming Demon“ Anderson sein bisheriges Schaffen in den Schatten stellt, aber auch die Instrumentalteile auf „Flying Tigers“ deutlich prägnanter weil durchdachter ausfallen. Besagte Reife zeigt sich selbstverständlich beim Material im Allgemeinen, ist jedoch besonders gut an epischen Nummern wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „Starchild“ sowie dem fast zehnminütigen „Demons And Diamonds“ zu erkennen, die noch auf dem Vorgängeralbum undenkbar gewesen wären. Überhaupt gehen WHITE WIZZARD auf ihrer neuen Platte ein Stück filigraner und vielschichtiger zuwerke, was sich auch in herrlich gefühlvollen da melodiösen Leadgitarren äußert, die sich vor der Konkurrenz bzw. den etablierten Vorbildern nicht zu verstecken brauchen. Natürlich huldigen die Herren auch auf ihrem neuen Album mit nahezu jeder Note den goldenen 80ern, deshalb von Ideenlosigkeit zu sprechen, wäre jedoch vermessen: Selbstverständlich lässt sich die ein oder andere Band als Einfluss ausmachen, das ist jedoch keineswegs schlimm, da WHITE WIZZARD inzwischen durchaus über ihren eigenen, unverkennbaren Stil verfügen, der ihnen eine eigene Identität verleiht. WHITE WIZZARD haben sich seit ihrem Debüt stets verbessert und so mit „Flying Tigers“ logischerweise ihren bisherigen Karriere-Höhepunkt erreicht. Dank ausgebufftem Songwriting inklusive der entsprechend überzeugenden Darbietung lassen die Kalifornier Bands wie STEELWING und CAULDRON scheinbar mühelos hinter sich. Anspieltipps: „Fight To The Death“, „Starchild“, „Fall Of Atlantis“. | ||||||||||||||||||
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