.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Vardis - Red Eye

Vardis
Red Eye


Hard Rock, NwobHM
3.5 von 7 Punkten
"Das Auge rot, die Leber hart..."
CD Review: 3 Inches Of Blood - Here Waits Thy Doom

3 Inches Of Blood
Here Waits Thy Doom


Heavy Metal, NwobHM
5.5 von 7 Punkten
"Als die Welt noch in Ordnung war..."
CD Review: Steelwing - Zone Of Alienation

Steelwing
Zone Of Alienation


Heavy Metal, NwobHM
5.5 von 7 Punkten
"Großer Schritt nach vorn"
CD Review: Sonata Arctica - Winterheart´s Guild

Sonata Arctica
Winterheart´s Guild


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"Für ein Powermetalmenü nach finnischer Art benötigen wir zunächst ein paar langhaarige Bub... [mehr]"
CD Review: Tad Morose - Modus Vivendi

Tad Morose
Modus Vivendi


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Ein weiteres Jahr ist vergangen, und TAD MOROSE beehren uns mit einem neuen Album. Obwohl ... [mehr]"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von White Wizzard -- Flying Tigers
Band: White Wizzard Homepage White Wizzard bei Facebook Metalnews nach 'White Wizzard' durchsuchenWhite Wizzard
Album:Flying Tigers
Genre:NwobHM
Label:Earache
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:23.09.11
CD kaufen:'White Wizzard - Flying Tigers' bei amazon.de kaufen
Share:

"Brite müsste man sein..."

Schon mit ihrem Debüt „Highspeed G.T.O.“ zeigten WHITE WIZZARD, dass sie sich ganz und gar dem Sound der New Wave Of British Heavy Metal verschrieben haben, wobei sich die Kalifornier spätestens mit dem nachfolgenden „Over The Top“ als englischer als die meisten Bands aus dem vereinigten Königreich erwiesen. Mit „Flying Tigers“ veröffentlicht die Truppe nun ihr drittes Album bei Haus- und Hoflabel Earache Records.

Schon der Opener „Fight To The Death“ macht den jungen IRON MAIDEN alle Ehre und auch bei „Blood Of The Pyramids“ sind Parallelen zu „Powerslave“ nicht ganz von der Hand zu weisen, weshalb wohl recht schnell klar sein sollte, dass WHITE WIZZARD ihrer grundlegenden musikalischen Ausrichtung auch auf ihrem dritten Album treu geblieben sind. Auch in Sachen Produktion setzt die Formation nach wie vor auf vermeintlich authentischen 80er-Sound mit entsprechend präsentem Bass, was klingt, als habe Steve Harris persönlich während der Aufnahmen hinter den Reglern gesessen bzw. die Bassspuren gleich eigenhändig eingespielt. Was das Songwriting angeht, so haben die Jungens einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht und so mutet das Material ein ganze Ecke zwingender als auf dem ohnehin schon gelungenen „Over The Top“ an, wobei insbesondere die Gesangsleistung von Herrn „Screaming Demon“ Anderson sein bisheriges Schaffen in den Schatten stellt, aber auch die Instrumentalteile auf „Flying Tigers“ deutlich prägnanter weil durchdachter ausfallen. Besagte Reife zeigt sich selbstverständlich beim Material im Allgemeinen, ist jedoch besonders gut an epischen Nummern wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „Starchild“ sowie dem fast zehnminütigen „Demons And Diamonds“ zu erkennen, die noch auf dem Vorgängeralbum undenkbar gewesen wären. Überhaupt gehen WHITE WIZZARD auf ihrer neuen Platte ein Stück filigraner und vielschichtiger zuwerke, was sich auch in herrlich gefühlvollen da melodiösen Leadgitarren äußert, die sich vor der Konkurrenz bzw. den etablierten Vorbildern nicht zu verstecken brauchen. Natürlich huldigen die Herren auch auf ihrem neuen Album mit nahezu jeder Note den goldenen 80ern, deshalb von Ideenlosigkeit zu sprechen, wäre jedoch vermessen: Selbstverständlich lässt sich die ein oder andere Band als Einfluss ausmachen, das ist jedoch keineswegs schlimm, da WHITE WIZZARD inzwischen durchaus über ihren eigenen, unverkennbaren Stil verfügen, der ihnen eine eigene Identität verleiht.

WHITE WIZZARD haben sich seit ihrem Debüt stets verbessert und so mit „Flying Tigers“ logischerweise ihren bisherigen Karriere-Höhepunkt erreicht. Dank ausgebufftem Songwriting inklusive der entsprechend überzeugenden Darbietung lassen die Kalifornier Bands wie STEELWING und CAULDRON scheinbar mühelos hinter sich. Anspieltipps: „Fight To The Death“, „Starchild“, „Fall Of Atlantis“.

Trackliste:
01. Fight To The Death
02. West L.A Nights
03. Starchild
04. Flying Tigers
05. Night Train To Tokyo
06. Night Stalker
07. Fall Of Atlantis
08. Blood On The Pyramids
09. Demons And Diamonds
10. Dark Alien Overture
11. War Of The Worlds
12. Starman's Son
Spielzeit: 00:59:15

Line-Up:
Wyatt "Screaming Demon" Anderson - Vocals
Lewis Stephens - Guitar
Jon Leon - Guitar, Bass
Giovanni Durst - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.09.2011 | 23:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin