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Band: Widow Homepage Widow bei Facebook Metalnews nach 'Widow' durchsuchenWidow
Album:Carved In Stone
Genre:US-Metal
Label:Pure Steel
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:24.06.16
CD kaufen:'Widow - Carved In Stone' bei amazon.de kaufen
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"Endlich frisch verwitwet"

Die U.S. Metaller WIDOW haben inzwischen auch schon über 15 Dienstjahre auf dem Buckel und sind damit alles andere als Newcomer, sind hierzulande allerdings noch ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt. Mit ihrer letzten, überaus gelungenen Platte „Life's Blood“ könnte sich das zumindest teilweise geändert haben, jedoch wurde es danach wieder recht schnell still um das Trio aus North Carolina. Vier Jahre später erscheint mit „Carved In Stone“ endlich das nächste Album der Mannschaft.

Im Hause WIDOW hat sich seit „Life's Blood“ nicht allzu viel geändert und das ist prinzipiell auch etwas Gutes: Ab dem seichten Intro zu „Burning Star“ gibt es auf „Carved In Stone“ die für die U.S. Metaller so typischen, erhabenen Melodien und kaum setzt der Song voll ein, weiß die Hörerschaft dank ebenso typischer Riffs und des charakteristischen Gesangs von Frontmann John E. Wooten sofort, mit wem sie es hier zu tun hat. Kurz: Auf „Carved In Stone“ fertigen WIDOW ihren Sound aus genau den gleichen Elementen wie in der Vergangenheit, weshalb die Platte wie ihr Vorgänger von einer wohltemperierten Mischung aus kernigem U.S. Metal der alten Schule und NWOBHM-Anleihen wie etwa in „Another Time And Place“ lebt. Dabei setzen die Burschen vornehmlich auf mitreißenden Gesang und große Refrains, die in den 80ern in jedem Stadion ihren Platz gefunden hätten und garnieren das Ganze mit den gewohnt anspruchsvollen und ebenso melodiösen Leadgitarren von Klampfer Chris Bennett. An und für sich ist das eine Mischung, mit der man kaum etwas falsch machen kann und da WIDOW auch auf „Carved In Stone“ wieder absolut glaubwürdig klingen und mit jeder Note ein hohes Maß an Spielfreude transportieren, macht dieses Album von Anfang bis Ende Spaß. Der Wermutstropfen ist, dass die Amis sich in ihrem – an sich soliden – Songwriting hier extrem limitiert haben und so kann sich das Material auf dieser Platte einer gewissen Gleichförmigkeit leider nicht erwehren. So ziemlich jeden Nummer auf „Carved In Stone“ lebt von der gleichen Akkordfolge und Frontmann Wooten scheint nur zu einer einzigen Gesangslinie fähig zu sein. Da muss man der Band schon Respekt dafür zollen, dass sie es schafft, dieses Schema von Song zu Song neu zu arrangieren und ihre Hörer so bei Laune zu halten, denn während das Lieblingsrezept des Trios in jedem Song deutlich hörbar ist, wird „Carved In Stone“ doch nie langweilig. Grundsätzlich wäre es jedoch erfreulich, würden sich diese hervorragenden Musiker mal ein bisschen mehr und auch ein bisschen öfter aus ihrer Wohlfühl-Zone herauswagen. Das geschieht auch hier schon in begrenztem Rahmen in Songs wie „Anomaly“, der echtes Hit-Potenzial mitbringt und obendrein mit einem coolen „Dirty Diana“-Zitat für Schmunzeln sorgt, sowie mit dem ebenfalls sehr gelungenen „Live By Fire“. Und selbst wenn WIDOW hier zumeist nach dem gleichen Schema agieren: Das funktioniert und somit ist „Carved In Stone“ erneut ein verdammt starkes U.S. Metal-Album geworden.

Dass sich WIDOW seit ihrer letzten Platte vier Jahre Zeit gelassen haben, war sicher nicht verkehrt, denn auf „Carved In Stone“ bietet die Truppe so ziemlich das Gleiche wie auf dem Vorgänger. Damit rangiert ihr neues Werk aber auch auf einem ähnlich hohen Niveau, weshalb Fans von traditionsbewusstem U.S. Metal mit maximalem Mitsing-Faktor hier absolut nichts falsch machen können. Für die Zukunft sei den Burschen allerdings etwas mehr Experimentierfreude ans Herz gelegt, denn das nötige Können für mehr musikalische Vielfalt bringen WIDOW allemal mit.

Trackliste:
01. Burning Star
02. Carved In Stone
03. Another Time And Place
04. Wisdom
05. Time On Your Side
06. Borrowed Time
07. And We Are One
08. Anomaly
09. Live By The Flame
10. Of The Blood, We Bind
11. Nighttime Turn
12. Let It Burn
Spielzeit: 00:49:52

Line-Up:
John E. Wooten IV – Vocals, Bass
Chris Bennett – Guitar
Robbie Mercer – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
25.06.2016 | 10:38
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