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Cover von Windhand -- Soma
Band: Windhand Homepage Windhand bei Facebook Metalnews nach 'Windhand' durchsuchenWindhand
Album:Soma
Genre:Doom Metal, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.09.13
CD kaufen:'Windhand - Soma' bei amazon.de kaufen
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"Minimalistisch bis hypnotisch"

WINDHAND aus Richmond, Virginia, stehen nicht nur frisch im Stall von Relapse Records und haben in diesem Jahr bereits die schicke Split-EP mit den Kumpels von COUGH auf dieWelt losgelassen, sondern legen mit „Soma“ gleich noch – passend zum einsetzenden Herbst – ihre zweite Full Length nach.

Auf der die Band um Sängerin Dorthia Cottrell sich hörbar darum bemüht, ihren Psychedelic Doom so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dabei sind die ersten vier Songs noch überschaubar und wirken fast wie eine Einstimmung auf die letzten zwei Stücke – „Cassock“ und „Boleskine“ –, in denen dann in tiefste Drone/Sludge-Ebenen vorgedrungen wird. Doch immer der Reihe nach: „Orchard“ könnte man als eingängige „Hit-Single“ bezeichnen, während „Feral Bones“ eine klagende, etwas monotone Doom-Nummer ist, die von Cottrells einfach gehaltenen Gesangslinien gut bestimmt wird. Ganz im Vordergrund steht sie jedoch beim akustischen „Evergreen“, das einzig und allein aus ihrer Stimme sowie der von ihr bedienten Akustikklampfe besteht und im Vergleich mit dem restlichen Album für einen angenehmen, sehr reduzierten Gegenpol sorgt. Denn vor allem die erwähnten letzten beiden Nummern haben es ganz gewaltig in sich und machen mächtig Druck, allen voran das 31-minütige [!] „Boleskine“, das einer okkult angehauchten Hypnosesitzung gleichkommt und einen dann durch ein lang gezogenes, sechsminütiges [!] Outro [rauschender Wind] wieder in die Wirklichkeit entlässt. Und da wären wir auch beim kleinen Manko von WINDHAND aus der Reihe „Jammern auf hohem Niveau“ angelangt: Die Songs sind sehr schlicht strukturiert, funktionieren prima und gehen gut ins Ohr, nur wird das Riff-Potenzial à la BLACK SABBATH, ein bisschen PENTRAGRAM, SAINT VITUS und ELECTRIC WIZARD bei der Überlänge der Stücke einfach nicht voll ausgeschöpft. Die Gitarren sind nämlich ultrafett produziert, aber nach kurzer Zeit ist eigentlich schon klar, wie auch die nächsten fünf bis acht oder noch mehr Minuten aussehen werden [„Feral Bones“], da es teils nur wenig Weiterentwicklungen oder Variationen gibt bzw. sich Akustik- und verzerrte Parts vollkommen gleichen. Das ist bei Doom Metal jetzt keine Seltenheit und kann – wenn beabsichtigt, und davon gehe ich bei WINDHAND aus – viel Charme und die nötige Atmosphäre mit sich bringen, aber trotzdem wäre hier sicher noch mehr drin gewesen, da zudem der Gesang und vor allem das Schlagzeug im Mix zu kurz kommen und von den alles dominierenden Gitarren in den Hintergrund gedrängt werden.

Das ändert insgesamt jedoch nichts daran, dass „Soma“ ein interessantes und – über die Songs hinweg – vielseitiges Doom-Album geworden ist, das einen während seiner 75 Minuten Spielzeit immer mehr einlullt, in seinen Bann zieht – auch bedingt durch Cottrells zwar nicht ausgesprochen variablen, aber sehr atmosphärischen, fast schon gespenstischen Gesang – und auf jeden Fall einige Highlights zu bieten hat. Wer das Debüt oder auch die Split-EP mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen, während alle anderen erst einmal reinhören sollten und vielleicht – je nach Geschmack – eher mit der ersten Hälfte [mehr Psychedelic-Doom] oder mit der zweiten Hälfte [Drone-Doom, Sludge] etwas anfangen können. Spannende Band mit noch ein paar Ecken und Kanten, die aber mit etwas Zeit noch einiges reißen könnte!

Trackliste:
01. Orchard
02. Woodbine
03. Feral Bones
04. Evergreen
05. Cassock
06. Boleskine
Spielzeit: 01:15:13

Line-Up:
Dorthia Cottrell – Vocals
Asechiah Bogdan – Guitar
Garrett Morris – Guitar
Parker Chandler – Bass
Ryan Wolfe – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
15.09.2013 | 12:46
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