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Band:  Metalnews nach 'Wintersun' durchsuchenWintersun
Album:Wintersun
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:13.09.04
CD kaufen:'Wintersun - Wintersun' bei amazon.de kaufen
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Da ist er, der Grund warum Jari Mäenpäa von ENSIFERUM gefeuert wurde. Na da kann man nur sagen „Odin sei dank“, denn was der Allroundmusiker (ist für alle Gesangs-, Gitarren-, Bass- und Programmingparts selbst verantwortlich gewesen, nur die Drums wurden vom ROTTEN SOUND-Drummer Kai Hahto eingeknüppelt) auf seiner ersten Soloscheibe abliefert ist der Hammer. Natürlich basieren viele Songideen auf den Harmonien und Melodien die den ENSIFERUM-Erstling so hörenswert machen. Aber Jari kopiert nicht blind den Stil seiner Vorgängerband, denn dann hätte es den Knatsch der zu seinem Rausschmiss führte ja auch nie geben müssen. Vielmehr reißt er alle stilistischen Barrieren ein und erweitert den Sound seiner alten Truppe um nie erwartete Dimensionen.

Schon der 1. Song wartet mit irrwitzigem Tempo auf und führt ganz elegant die Sounds von DISSECTION und SYMPHONY X zusammen. Hier haben wir auch schon den wesentlichen Unterschied zu früher, wo auf den ersten beiden Scheiben seiner Ex-Kollegen vornehmlich wert auf geradlinige Gitarrenläufe gelegt wurde, wird hier gefrickelt was die Saiten hergeben. Der 2. Song „Winter Madness“ führt das gleiche Schema weiter, überrascht aber mit einem wundervollen Refrain, der automatisch zum Schunkeln und Metkrug stemmen animiert. Große Klasse. „Sleeping Stars“ beginnt dagegen sehr schleppend, steigert sich dann in den Midtempo-Bereich und erinnert mich vom Aufbau und vom Refrain doch ein wenig an „Treacherous Gods“.
„Battle Against Time“ ist ein Uptempo-Kracher der auch ohne Probleme auf der 1. ENSIFERUM hätte stehen können. „Death And The Healing“ ist das Gegenstück zu „Eternal Wait“, wunderbar gefühlvoll mit viel Herz. Ein klarer „Feuerzeugsong“ für Konzerte. Mit „Starchild“ wird das Tempo wieder gehörig angezogen und packt einen mit schönen, klassischen BLIND GUARDIAN-Chören.
„Beautiful Death“ fällt mit seinen Harmonien und Gitarreneffekten dann doch ziemlich aus dem Rahmen. Der Gesang ist harsch und der Drummer leistet hier seine beeindruckendste Arbeit. Was spielt der Mann für Fillings. Wahnsinn. Definitiv der härteste und fieseste Song auf der Scheibe.
Den Abschluss bildet „Sadness & Hate“. Der Songtitel sagt eigentlich schon alles. Mit seinen über zehn Minuten das Epos der Scheibe. Ganz großes Kino.

Tja, was soll man sagen, da wird der gute Mann aus seiner Band geschmissen und schafft ein Meisterwerk welches ENSIFERUMS „Iron“ wie ein zusammengeschustertes Demo da stehen lässt. An dieser CD gibt es, außer vielleicht das etwas kitschige Cover, nichts aber auch gar nichts zu kritisieren. Die Produktion, Songs, Arrangements und die technische Leistung der Musiker sind über jeden Zweifel erhaben. Der einzige Grund warum ich nicht die Höchstnote gebe ist die Hoffnung, dass der gute Jari sich beim nächsten Album noch einmal steigern kann. Kaufen!

Trackliste:
01.Beyond the dark sun
02.Winter madness
03.Sleeping stars
04.Battle against time
05.Death and the healing
06.Starchild
07.Beautiful death
08.Sadness and hate


Frank Zschäbitz [Azriel]
06.09.2004 | 19:26
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