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Cover von Witchburner -- Final Detonation
Band: Witchburner Homepage  Metalnews nach 'Witchburner' durchsuchenWitchburner
Album:Final Detonation
Genre:Teutonic Metal, Thrash Metal
Label:Undercover Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.03.06
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"Bier öffnen, zuhören, mitbangen!"

Für Thrash Metal Fans sind die fünf Fuldaer Hexenverbrenner wahrlich keine Unbekannten. Mit „Final Detonation“ legt die bereits 1992 gegründete Truppe nunmehr ihr mittlerweile viertes Langeisen, neben etlichen Demos und den üblichen (Split-)EPs, ins Feuer. Ein Stück Edelstahl, wenn man der Labelangabe glauben will, welche die Band auf eine Stufe mit DESASTER und NOCTURNAL setzt. Das mag ein wenig hoch gegriffen erscheinen, denn vor allem den Erstgenannten kann man nicht das Wasser reichen, doch es geht als Richtungsangabe völlig in Ordnung.

Und diese Richtung lautet schlicht: Old School! Ganz in der Tradition der Größen des 80er-Jahre-Teutonen Thrashs, SODOM, DESTRUCTION, DEATHROW, EXUMER, VECTOM seien nur als Anhaltspunkte genannt, schrubbt sich die Band durch zwölf Thrash-Granaten, dass kein Auge trocken bleibt.
Doch gerade die ersten sechs Songs stürmen dabei so schnörkellos nach vorne, dass sich bei aller Begeisterung beinahe so was wie Ermüdung einstellt. Was bis dahin etwas fehlt sind markante Variationen im Rhythmus und herausstechende Gitarrenmelodien, das gleichförmige Geschreie des Sängers bleibt gar bis zum Ende der größte Makel der Scheibe.
Doch glücklicherweise besinnt man sich ab dem Titellied darauf, dass es mehr Möglichkeiten, als nur die gestreckte Gerade gibt, auf die Fresse zu hauen. „Final Detonation” kommt als schwerer Stampfer daher, mit „Immortal Fighters“ folgt ein erneuter Sturmangriff, „Warlord“ zermahlt wieder Knochen im Mid-Tempo, während die folgende VENOM-Hommage „Bloody Countess“ mit eingängier Melodie und geilen Breaks überzeugen kann. Warum denn nicht gleich so!?

Mit dem Abwechslungsreichtum der letzten sechs Songs und einer knackigeren Produktion wäre noch mehr drin gewesen, doch auch so kann man seinen Spaß mit „Final Detonation“ haben. Old School Thrash Fans dürfen bedenkenlos zugreifen und für alle, die sich schon immer Mal mit diesem Stil auseinandersetzen wollten, wäre „Final Detonation“ ein guter Einstieg.

Trackliste:
01. Iron League
02. Fighting Force
03. Master Of Hell
04. Invisible Violence
05. Thrash Til Death
06. Forrest Of The Impaled
07. Final Detonation
08. Immortal Fighters
09. Alcohol Patrol
10. Warlord (Ruler OF The World)
11. Bloody Countess
12. Pounding Warriors


Karsten Heim [Lone Wolf Winter]
26.05.2006 | 13:37
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