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Cover von Witchery -- Witchkrieg
Band: Witchery bei Facebook Metalnews nach 'Witchery' durchsuchenWitchery
Album:Witchkrieg
Genre:Death Metal, Thrash Metal
Label:Century Media
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:18.06.10
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"Mit Satan, Bier & Sonnenbrille"

Lange hat es diesmal wieder gedauert, dass es ein neues WITCHERY-Album in die Läden geschafft hat. Aber gut, wenn Jensen die Gitarre eigentlich bei THE HAUNTED bearbeitet, sein alter Kumpel Rille Rimfält dies immer noch bei SEANCE tut, Sharlee D'Angelo auch noch für den Bass bei ARCH ENEMY zuständig ist und Martin Axenrot für gewöhnlich bei OPETH die Stöcke schwingt, dann ist das sowieso ein kleines Wunder, dass die Jungs sich bei so einem engen Terminkalender überhaupt im Studio einmal begegnet sind! Bei solch einer hohen Dichte an schwedischer Prominenz bleibt es natürlich Ehrensache den ausgestiegenen Ur-Gurgler Toxine nicht mit irgendeinem dahergelaufenen Jungspund zu ersetzen, sondern stattdessen einen alten Hasen wie ex-MARDUKs und ex-DEVIANs Legion zu verpflichten.

Die vier Jahre Pause seit „Don't Fear the Reaper“ werden allerdings bereits mit den ersten Takten vom Opener und Titeltrack, „Witchkrieg“, gepflegt weggeballert. In typischer WITCHERY-Manier beweist besonders Hauptsongwriter Jensen abermals, dass er wie kaum ein anderer weiß, wie satte Riffs zu klingen haben. Skurriler Weise klingt dabei Mr. Legion auf dem Album deutlich weniger Black-Metal-lastig als sein Vorgänger, was der Death-/Thrash-Mixtur dieser Platte obendrein entgegenkommt. Wer jetzt spitzfindig sein will, kann da von mir aus auch noch ein bisschen schwarzmetallischen Einfluss heraushören, mir egal, ich nenne das ab jetzt sowieso nur mehr Witch-Metal. Denn egal ob bei langsameren Stampfern wie „The God Who Fell From Earth“ oder der teuflischen Hommage an alte Tage in Form von „The Reaver“ [siehe „The Reaper“ vom Debüt der Herren], im Vordergrund steht neben all den obgligatorischen Huldigungen an Satan immer eine infernalische Portion Coolness. Bildlich formuliert zerlegen einem WITCHERY zwar die komplette Inneneinrichtung und opfern dabei vielleicht auch noch ein Schaf, tun das aber zugleich auf so eine lässige Art und Weise, dass man es sich währenddessen auf der Couch gemütlich macht, eine Sonnenbrille aufsetzt und bei einem bis fünf Bier dem bunten Treiben mit einem dicken Grinsen zuschaut. Wer mit dieser Vorstellung jetzt so seine Probleme hat, soll sich einfach Kracher wie „Devil Rides Out“, eine der bereits erwähnten Nummern, oder wahlweise irgendwas anderes von „Witchkrieg“ zu Gemüte führen und mich bitte mit seinem Gejammer verschonen.
Achja, Gastsoli gibt es noch von mir allesamt nicht bekannten Hinterhofmusikern mit Namen wie Gary Holt, Lee Altus, Kerry King, Andy LaRocque und noch ein paar andere Pappnasen. Keine Ahnung, wie die zu der Ehre kommen, auf diesem Album spielen zu dürfen, aber wenigstens machen sie das ganz gut und vielleicht hilft es ihnen ja, die eigene Karriere ein bisschen anzukurbeln.

Jensen persönlich meinte kürzlich: „Wir wollen Musik spielen, die Leute dazu bringt, Bier zu trinken und Party zu machen, ohne wie AC/DC zu klingen.“. Danke Patrik, besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Er ist ja auch der Meinung, dass die Platte sogar besser als das kultige Debüt „Restless And Dead“ ist, mir ist das allerdings herzlich egal, denn wahrlich großartig ist „Witchkrieg“ so oder so.

Trackliste:
01. Witchkrieg
02. Wearer Of Wolfs Skin
03. The God Who fell From Earth
04. Conqueror's Return
05. The Reaver
06. From Dead To Worse
07. Devil Rides Out
08. One Foot In The Grave
09. Hellhound
10. Witch Hunter
11. Hung, Drawn And Quartered
Spielzeit: 00:32:17

Line-Up:
Legion - Vocals
Jensen - Gitarre
Rille Rimfält - Gitarre
Sharlee D'Angelo - Bass
Martin Axenrot - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
18.06.2010 | 15:28
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