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Cover von Witchsorrow -- Witchsorrow
Band: Witchsorrow bei Facebook Metalnews nach 'Witchsorrow' durchsuchenWitchsorrow
Album:Witchsorrow
Genre:Doom Metal
Label:Rise Above Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:12.04.10
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"Doom Metal ohne Schnickschnack"

Viel traditioneller als bei WITCHSORROW geht Doom Metal eigentlich gar nicht mehr. Wen wundert es da, dass das englische Trio sein selbst betiteltes Debüt nun über Rise Above Records, bekanntlich das Label von Lee Dorrian [CATHEDRAL], auf die Doom-Gemeinde loslässt?

Eben, niemanden. Und warum auch, denn eines dürfte somit auch klar sein bzw. zeigt sich schon nach den ersten Tönen von „Witchsorrow“: Die Band schert sich einen Dreck um moderne Trends, sondern zieht ganz einfach sympathisch ihr eigenes Ding durch. Hier gibt es keine wabernden Drone-Ausflüge, Sludge-Untiefen, Ambient-Geseier oder ach so düstere Funeral-Doom- oder fluffige Post-Rock-Anleihen, sondern ganz einfach nur Doom – oder besser: ‚D O O M’. Dass WITCHSORROW dabei das Rad nicht neu erfinden [können] und konsequent zurückblicken, dürfte somit ebenfalls klar sein. Neuartig mag das Gebotene somit zwar nicht sein, aber dafür strahlt die Band jede Menge Atmosphäre aus und lebt den Doom Metal à la CANDLEMASS, frühe CATHEDRAL [ohne Gegrunze wohlgemerkt], ST. VITUS, TROUBLE, PENANCE und wie sie alle heißen in vollen Zügen aus – das obligatorische BLACK SABBATH-Sahnehäubchen darf natürlich auch nicht fehlen. Und das machen die Engländer insgesamt richtig schick, schlüssig und mit dem nötigen Tiefgang, sodass die knappe Dreiviertelstunde bzw. die fünf Songs wie im Handumdrehen vergehen, dabei nie langweilig werden [sprich: gutes Songwriting und gute Riffs/Melodien!] und in „Gomorrah“ sowie „Impaler Tepes“ sogar mal das Tempo erhöht wird, sodass auch für die nötige Abwechslung gesorgt ist. Hinzu kommt der schön kräftige Gesang von Nick Ruskell, während die drei Instrumente – seine Verlobte bedient übrigens den Tieftöner – angenehm erdig von Chris Fielding in den walisischen Foel Studios [PRIMORDIAL, NAPALM DEATH] aufgenommen und abgemischt wurden, sodass die Songs dadurch prima zur Geltung kommen.

„Witchsorrow“ ist alles andere als ein innovatives Debüt, aber das dürfte auch nie das erklärte Ziel der englischen Doomer gewesen sein und spielt auch keine Rolle. Dafür bieten sie 45 Minuten lang richtig gut gemachten traditionellen Doom Metal ohne jeglichen Firlefanz, dafür aber mit durch und durch sympathischem Nostalgie-Faktor. Doom-Puristen sollten somit auf jeden Fall mal WITCHSORROW antesten – und mich würde es ehrlich gesagt auch nicht wundern, wenn das Trio auf einem der nächsten Doom Shall Rise Festivals in Erscheinung treten würde. Gelungener Einstand!

Trackliste:
01. The Agony
02. The Trial Of Elizabeth Clarke
03. Gomorrah
04. Thou Art Cursed
05. Impaler Tepes
Spielzeit: 00:45:50

Line-Up:
Nick “Necroskull” Ruskell – Vocals, Guitar
Emily Witch – Bass
Morrellhammer – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
16.04.2010 | 17:31
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