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Band: Withered Homepage Withered bei Facebook Metalnews nach 'Withered' durchsuchenWithered
Album:Grief Relic
Genre:Black/Death Metal, Death Metal, Sludge
Label:Season Of Mist
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.05.16
CD kaufen:'Withered - Grief Relic' bei amazon.de kaufen
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"Wurde auch Zeit"

Nun kommen WITHERED endlich mit einem neuen Album aus dem Quark. Das letzte Album „Dualitas“ liegt nun schon weit über fünf Jahre zurück. Die Band aus Atlanta konnte seinerzeit ordentlich abliefern, ein Meilenstein im Genremix Death/Black/Sludge war das Scheibchen allerdings nicht. Nach dieser doch recht langen Atempause waren die Erwartungen auf das, was da kommen möge, also nicht überragend.

Aber wie es dann eben so ist. Man rückt die Kopfhörer zurecht, drückt die Playtaste, vergisst einzuatmen und zack – da hat es einen erwischt. „Leathery Rind“ macht keine Gefangenen und bohrt sich mit viel Wucht in den Schädel. Die Musiker wechseln zwischen schnellen und schleppenden Passagen hin und her, als können sie sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Was im ersten Moment also etwas chaotisch wirkt, sortiert sich aber im weiteren Verlauf des Albums, so dass der Hörer bis zum Ende bei der Stange gehalten werden kann. Zudem ist „Grief Relic“ mit einer fetten Produktion gesegnet, die dem oralen Arschtritt dezent noch ein Level nach oben schiebt. Die Amis beweisen allerdings dann und wann auch, dass sie durchaus in der Lage sind, nachvollziehbare Harmonien in ihre Musik einzubauen, ohne dass das Grundgerüst fieser Death-Metal ins Wanken gerät. Ethan McCarthy bringt die Sache zudem so dermaßen angepisst rüber, wie es sich eben für Todesmusik der amerikanischen Prägung gehört.

Klar fehlt am Ende der letzte Pfiff, um das Album als Klassiker des brutalen Sounds durchgehen zu lassen, aber WITHERED haben gegenüber dem Vorgänger eine ziemliche Schippe draufgelegt. Zumindest scheint es, dass die vier Herren das halbe Jahrzehnt nicht mit Nebensächlichkeiten vertrödelt haben. „Grief Relict“ kann überzeugen und zeigt, dass wir es hier mit einer Truppe zu tun haben, die wohlwollend aus dem Einheitsbrei heraussticht. Somit komme ich zu dem Fazit, dass das vierte Album der Band qualitativ ordentlich über dem lag, was ich erwartet habe. Verdienter Applaus und fünfeinhalb Punkte dafür.

Trackliste:
01. Leathery Rind
02. A Realm Of Suffering
03. Withdraw
04. Feeble Gasp
05. Husk
06. Downward
07. Distort, Engulf
08. To Glimpse Godliness
Spielzeit: 00:38:37

Line-Up:
Ethan McCarthy - vocals & guitar
Mike Thompson - vocals & guitar
Beau Brandon - drums
Colin Marston - bass
Frank Wilkens [Fränky]
25.05.2016 | 19:33
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