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Cover von Witherscape -- The Inheritance
Band: Witherscape Homepage  Metalnews nach 'Witherscape' durchsuchenWitherscape
Album:The Inheritance
Genre:Heavy Metal, Melodic Death Metal, Prog-Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.07.13
CD kaufen:'Witherscape - The Inheritance' bei amazon.de kaufen
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"Starkes schwedisches Duo"

Der Bandname WITHERSCAPE ist neu. Und mit "The Inheritance" handelt es sich um ein Debütalbum. Diese beiden Informationen werden jetzt vermutlich erst einmal niemanden in ernsthafte Neugier versetzen. Doch hinter alldem steckt Dan Swanö. Den wiederum dürfte so ziemlich jeder kennen, der sich irgendwann einmal mit schwedischem Melodic-Death auseinander gesetzt hat. Swanö geistert seit Beginn der neunziger Jahre mit Bands wie BLOODBATH, NIGHTINGALE und vor allem EDGE OF SANITY durch die Szene [Die ganzen Bands, die er als Produzent betreute, lass ich mal aussen vor, es würde den Rahmen vermutlich sprengen und vom Thema ablenken]. Nun hat er sich mit Multi-Instrumentalist Ragnar Widerberg zusammen getan und das Zwei-Mann Projekt WITHERSCAPE gestartet.

Was kann man erwarten? Melodic Death Metal sicherlich. Und gleich zu Beginn gibt es mit „Mother Of The Soul“ den passenden Einstieg. Ein brachiale, aber nicht umwerfende Nummer, die eigentlich darauf hindeutet, dass es sich hier möglicherweise um eine dieser vielgescholtenen Resteverwertungen handeln könnte. Doch gleich mit dem monumentalen „Astrid Falls“ wird jeglicher Nörgelei die Grundlage entzogen. Ein faszinierender Song mit deutlich progressiver Tendenz und ertsaunlich tollen emotionalen Momenten. Im weiteren Verlauf des Albums werden dann alle bedient, die sich nicht nur mit dem bisherigen Schaffenswerken des Herrn Swanö anfreunden konnten, sondern auch und vor allem diejenigen, denen Bands wie OPETH [übrigens eine der Bands, die lange von Dan Swanö als Produzent betreut wurden] und AYREON gefallen. So skurril diese Mischung auf den ersten Blick jetzt auch klingen mag, in durchaus hochwertigen Songs wie „Dying For The Sun“ und „To The Calling Of Blood And Dreams“ wird deutlich, dass hier weniger die Death Metal Keule geschwungen wird, die Tracks begeistern einfach durch ansprechende Arrangements. Dabei bewegt sich Swanös Gesang jeweils gekonnt zwischen Growls und Klargesang hin und her. Die ruhigeren Momente allerdings überwiegen auf „The Inheritance“, sehr oft kommen Fans der Akustikgitarre auf ihre Kosten.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Album der beiden Herren mehr als nur ein mal eben zusammengeschustertes Egostreicheln darstellt. Im Gegenteil, hier wird über weite Strecken konsequent tolle Musik geboten. An dieser Stelle mal der Tipp, hört euch einfach mal „Dead For A Day“ an. Der Song beginnt wie eine schöne, ruhige ICED EARTH-Nummer, bevor die beiden Protagonisten mal so richtig loslegen und zwischen den oben genannten Einflüssen hin und herspringen, ohne dem Titel auch nur einen Moment lang die Substanz zu nehmen. Insgesamt ein spannendes und rundum gutes Album, dass vom überzeugendem Zusammenspiel zweier Ausnahmekünstler lebt. Das kann eine Eintagsfliege bleiben, muss aber [hoffentlich] nicht.

Trackliste:
01. Mother Of The Soul
02. Astrid Falls
03. Dead For A Day
04. Dying For The Sun
05. To The Calling Of Blood And Dreams
06. The Math Of The Myth
07. Crawling From Validity
08. The Wedlock Observation
09. The Inheritance
Spielzeit: 00:43:34

Line-Up:
Dan Swanö – Vocals, Keyboards, Drums
Ragnar Widerberg – Guitars, Bass
Frank Wilkens [Fränky]
28.07.2013 | 12:30
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