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Reviews von Within The Ruins
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Cover von Within The Ruins -- Halfway Human
Band: Within The Ruins Homepage Within The Ruins bei Facebook Metalnews nach 'Within The Ruins' durchsuchenWithin The Ruins
Album:Halfway Human
Genre:Deathcore, Djent, Progressive
Label:Long Branch Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:03.03.17
CD kaufen:'Within The Ruins - Halfway Human' bei amazon.de kaufen
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"Da wirst du bekloppt..."

„Halfway Human“ ist genau der richtige Titel für die neue WITHIN THE RUINS. Die Djent/Deathcore-Helden um Gitarrenwizzard Joe Cocchi liefern ihre fünfte abendfüllende Liedersammlung ab und nähern sich zunehmend der Cyborg-Musikwelt.

Natürlich hat man immer schon auf die extremen Stakkato-Effekte gesetzt, die vor allem im Leadgitarrenbereich manchmal unfreiwillig nach Nintendo-Editier-Massaker klingen. Doch dieses Mal musste man dieses Stilmittel leider etwas zu sehr strapazieren. Das kostet Punkte, meine Herren.
Was sich jetzt wie der Einstieg zu einem Verriss liest ist davon aber Ewigkeiten entfernt. Denn das Songwriting auf „Halfway Human“ ist so gut wie selten zuvor. Im Gegensatz zu vielen anderen Core-Bands ist das Quartett aus Massachusetts des Songwritings mehr als fähig. Die vielen progressiven Spielereien im rhythmischen Segment bringen einen zwar in den ganz derben Parts schon mal knapp um den Verstand, aber auch kernige Riffs und die einzigartige und hochmelodische Gitarrenarbeit sortiert das Ganze dann wieder. Mit „Death Of A Rockstar“ und „Absolution“ sind kernige Hits auf der Scheibe vertreten. Aber auch für asoziales Geballere wie „Bittersweet“ sind sich die Amis nicht zu schade. Hinzu kommt der sehr variable Gesang von Tim Goerge und Bassist Paolo Galang, der auch in den melodischen Passagen eine gute Figur macht. Wem die letzte WHITECHAPELauf Dauer zu eintönig ist, der kann sich mit dieser Scheibe ein paar Farbtupfer in die Bude holen.

Einziges Manko ist das eingangs erwähnte ständige Abschneiden jedes Anflugs von Reverb. Natürlich ist Trockenheit eine Art Brutalitätsbeschleuniger. Aber ein wenig mehr atmen dürften die nach wie vor superben musikalischen Darbietungen ab und an schon.

Trackliste:
01. Shape-Shifter
02. Death Of The Rockstar
03. Beautiful Agony
04. Incomplete Harmony
05. Bittersweet
06. Objective Reality
07. Absolution
08. Ivory Tower
09. Sky Splitter
10. Ataxia IV
11. Treadstone
Spielzeit: 00:51:19

Line-Up:
Tim Goergen – Vocals
Joe Cocchi - Guitar
Paolo Galang – Bass, Vocals
Kevin McGuill – Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
15.03.2017 | 11:03
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