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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Wizard -- Head Of The Deceiver
Band: Wizard Homepage  Metalnews nach 'Wizard' durchsuchenWizard
Album:Head Of The Deceiver
Genre:Power Metal
Label:Limb Music
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:06.06.01
CD kaufen:'Wizard - Head Of The Deceiver' bei amazon.de kaufen
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"Der Inbegriff von True?"

WIZARD stehen seit Beginn ihrer Karriere für Trueness bis aufs Letzte. Ob nun auf den Alben „Son Of Darkness“, „Battle Of Metal“ oder auf dem Vorgänger „Bound By Metal“, die Band schafft es, sich seit Jahren durch das Metal-Land zu holzen. Mit einer Mischung aus True-Power-Speed-Metal versucht man seit jeher, die Welt mit diesem Sound zu erobern. Grund genug, den 2001 erschienen Tonträger „Head Of The Deceiver“ einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Fraglich bleibt, ob sich WIZARD ähnlich true und klassisch wie zuvor präsentieren können.

„Evitum Okol“ heißt das nicht ganz 1-minütige Intro, welches uns zu dem Song „Magic Potion“ führen soll. Gleich bei diesem Song soll ein Motto ganz klar deutlich werden, klotzen statt kleckern! „Magic Potion“ geht sofort in die Vollen und lässt eine Speed-Granate vom Feinsten ab. Sänger Sven D´ Anna gibt sich wie immer stimmlich sehr hoch und trifft dabei nicht immer jeden Ton. Dies ist aber auch egal, denn „Magic Potion“ soll nur eins – ein trueer Speed-Ballermann sein. Schon die ersten Sätze des Albums lassen ahnen, wo die Geschichte textlich hingeht. "Show me your fist - Show me the muscles - your Bronze-coloured body out of control."

Nach diesem Track soll es nicht weniger zur Sache gehen, im Gegenteil! WIZARD wissen sich in Sachen Trueness zu behaupten und legen deshalb sogleich zu. Sowohl textlich als auch bei der Geschwindigkeit hält die Band die eben genannten Zutaten und backt daraus einen großen Kuchen. Dies ist zwar nicht besonders abwechslungsreich, doch wie schon angesprochen, außerordentlich true.

Die Band weiß um jedes Klischee in diesem Bereich des Metals und scheut nicht davor, es ohne jede Vorwarnung zu nutzen. „Head Of The Deceiver, Defenders Of Metal” und “Iron War” sind Titel, die dabei für sich sprechen. Viel über musikalische Abwechslung gibt es nicht zu berichten. Die Lieder sind alle kompakt, arbeiten nach dem Strophe-Refrain, Strophe-Refrain-Prinzip und geben Genreliebhabern das, was sie wollen.

Obwohl diese Platte von Song zu Song in der gleichen Machart ist [Was kein Kritikpunkt war] soll vor der Zusammenfassung noch einmal der letzte Trumpf der Band unter die Lupe genommen werden. Namentlich hört das Prachtstück auf den Namen [wer hätte es gedacht] „True Metal“. Hier wird noch einmal alles vereint, was Wizard ausmacht. Speed trifft auf Trueness und Trueness auf Speed. Was jedoch sehr an dem Track aufstößt, ist der Text.

Man möchte meinen, in einer Musik wie Heavy Metal sollte das Niveauganz weit oben im Kurs stehen. Dazu möchte ich hier einmal ein paar Textzeilen zum Besten geben. "Why do you ask us if we were false or true - Can't you just shut your fucking mouth - Why do you look at us like we were shit - Are you just envious." Ich bin mir der Selbstironie der folgenden Zeilen bewusst, will sie jedoch trotzdem einmal darlegen. "We play more metal than the most people can take - Bad reviews and fat ass critics we don't care - We play metal for all metal heads - And not for rotten poser rats."

Mag sein, dass diese Art von Ansicht die der Band ist, jedoch erscheint dies jedoch sehr niveaulos. Vielleicht würde die Musik an Glanz gewinnen, würde man sich solcher Textzeilen nicht bedienen, kann der Band jedoch egal sein. Wenn dies der Inbegriff von Trueness ist, sollte man sich wirklich überlegen, wie weit man davon entfernt ist, selbst das zu sein worauf man spuckt.

Textlich ist diesem Lied nichts mehr hinzuzufügen und nach einem fast 2-minütigen Tusch [MANOWAR währen stolz auf euch] ist der Angriff des Zauberers auch vorbei, so dass das Fazit gezogen werden kann. WIZARD präsentieren sich auf diesem Album wie man sie in der Vergangenheit schon kennen gelernt hat. Noch ein bisschen schneller und noch etwas Truer und fertig ward „Head Of The Deceiver“. Musikalisch wohl für jeden Power und True Metaller zu empfehlen, solange er/sie nicht viel Wert auf Anspruch in den Texten legt.

Trackliste:
1. Evitum Okol
2. Magic Potion
3. Head Of The Deceiver
4. Collective Mind
5. Defenders Of Metal
6. Calm Of The Storm
7. Demon Witches
8. Iron War
9. The First One
10. Revenge
11. True Metal
Spielzeit: 00:57:34

Line-Up:
Sven D´ Anna – Vocals
V. Leson – Bass
Michael Maass – Guitar
Snoppi - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
12.09.2008 | 17:21
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