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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Weltklassehammer" | ||||||||||||||||||
| Was wie ein Ausruf klingt, den man angesichts der schier umhauenden Wucht dieser Mucke vom Stapel lässt, gibt auch einen sehr guten Hinweis auf das hier Gebotene: WO FAT sind mit ihren letzten beiden Alben in ungewöhnlich guter Erinnerung geblieben, vor allem "Psychedelonaut" war ein unwahrscheinlich heftiges, langlebiges Vergnügen von einer Platte. Der amerikanische Dreier schafft sich vor allem durch seine sehr gelungene Mischung aus Einflüssen wie die psychedelischen Jams eines Herrn Hendrix, einer ordentlichen Portion BLACK SABBATH hinsichtlich der ungeheuren Schwere des Sounds sowie den besten Momenten solcher Stoner-Doom-Legenden wie CHURCH OF MISERY Gehör und mischt einen unwiederstehlich zähen Groove in die Klangsuppe, der einen zugleich relaxt und zum Fäusterecken motiviert. An dieser Rezeptur hat man auch bei "Noche Del Chupacabra" nur im Detail geschraubt. Das produktionelle Gesamtbild klingt im Vergleich zum Vorgänger noch einen Tick kohärenter und differenzierter, lässt jedem Instrument bei seiner Entfaltung viel Luft zum Atmen, vergisst jedoch keineswegs, wie ein cool dahergleitender Dreißigtonner auf einen zuzurasen. Der vielschichtige Gitarrenkomplex wurde ebenso beibehalten wie die lässigen Drums als auch dem omnipräsenten Bass, dessen geschmediges, allumfassendes Wummern zu einer Art Markenzeichen von WO FAT durchgehen könnte. Genauso selbstverständlich gelingt es hier, Stücke zu erschaffen, deren wahrscheinlich schwerster Mangel darin besteht, dass sie irgendwann einmal aufhören. Gewiss, Kracher wie "Descent Into The Maelstrom" oder das überirdisch Titelstück alle nehmen sich recht viel Zeit, um ihre ganz eigene Atmosphäre aufzubauen, doch wenn es erst einmal losgeht, gibt es keine Gefangenen mehr. Die akustischen Lavamassen dringen unaufhörlich vor, ohne je auf abrupte Breaks oder anderweitigen, den Songfluss unterbrechenden Schwachsinn zurückgreifen zu müssen. Stattdessen greift man bei den sehr großzügig ausgelegten Solo-Abschnitten auf das Wah-Pedal zurück, das dem Material hier den letzten, in gewissen "dekadenten" Schliff verpasst. Woran ist der Hörer also, wenn er sich "Noche Del Chupacabra" zulegt? Zum einen bekommt er eine im wahrsten Sinne fette Platte vor den Latz geknallt, deren Repertoire an guten bis klasse Ideen schier unerschöpflich wirkt. Zum anderen eignet sich Album Nummer Drei der Texaner als wunderbare Beschallung für lockere Zusammenkünfte vielerlei Art. Und überhaupt: "Noche Del Chupacabra" ist übelst Killer. Erhältlich bei Nasoni Records. | ||||||||||||||||||
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