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Cover von Woburn House -- Monstrous Manoeuvres In The Mushroom Maze
Band: Woburn House Homepage Woburn House bei Facebook Metalnews nach 'Woburn House' durchsuchenWoburn House
Album:Monstrous Manoeuvres In The Mushroom Maze
Genre:Avantgarde, Post Rock
Label:Paradigms Recordings
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:02.10.09
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"Die Traummaschine, Teil 2"

Auch dieses Album fristete erst jahrelanges Dasein in einer traurigen Schublade [seit Sommer 2007], bis es das Licht der Welt erblicken konnte und trotzdem klingt das Teil immer noch seiner Zeit voraus - wie so oft bei den Zeitgeistern. Mit "Message To Ourselves Outside The Dreaming Machine" lieferte das Bonner Trio Ende 2006 ein wahres Monster-Debütalbum ab, das seine ganz eigene Interpretation von Post Rock und Shoegaze in den Himmel schrie. "Monstrous Manoeuvres In The Mushroom Maze" ist das logische zweite Album - die Fortsetzung samt neuer Ideen und Weiterentwicklung.

Der fast neun Minuten lange Opener "Omega" plättet schon genug für einen ganzen Monat - alleine die letzten zwei Minuten sind ihr Eintrittsgeld in das Pilzgewirr wert. Ungewohnt rockig und intensiv tönen WOBURN HOUSE hier und reißen sogar die Grenzen zu schwebendem Alternative ein. Der erste, aber längt nicht letzte, Gänsehaut-Moment auf dem Album. Auch wenn das Teil ein paar psychedelische Elemente nicht verleugnen kann, so klingt das Album im großen und ganzen längst nicht so drogenneblig, wie der Titel vermuten lässt. Viel mehr erzeugen WOBURN HOUSE auch hier wieder durch minutenlange Instrumental-Abfahrten einen natürlichen Trip, der einen dieses Album einsaugen lässt. Ja, WOBURN HOUSE sind raffiniertere Musiker und Songschreiber geworden - das muss man festhalten. Sie erzeugen eine packende Tiefe mit wenigen Elementen und schaffen es trotz ihrer Reduziertzeit mächtiger als viele Breitwand-Kollegen zu klingen. Nachzuhören im 13-minütigen "Oil" oder dem wunderschönen "Transmitter". Und wenn man denkt, dass man alles, was "Monstrous Manoeuvres In The Mushroom Maze" so bietet, durchschaut hat, kommt der 23-minütige Abschlusstrack "Transformer", der seinem Namen alle Ehre macht. Erst Blastbeats gekreuzt mit schönen Melodien, Riffgewalt, dann die ersten Ambient-Parts, der Übergang in einen normalen WOBURN HOUSE-Song [allerdings von Akustik-Gitarren getragen], der Bruch mit minutenlangem Vogelzwitscher, Sprachfetzen und Motorengeräuschen, bis bei knapp 19 Minuten Spielzeit das große Finale eingeläutet wird. Und es ist wirklich groß. Hört einfach selbst genau hin.

Eine Underground-Perle, die man einfach besitzen muss. Dass MAUDLIN OF THE WELL/KAYO DOT-Mastermind Toby Driver das Coverartwork gemacht hat, verkommt angesichts eines solch großes Albums nur zur Randnotiz und nicht zum Namedropping. Auch wenn Toby seine Spuren dezent in der Musik hinterlassen hat. Und trotzdem entziehen sich WOBURN HOUSE wieder jeglicher Vergleiche, aber kleine "For Fans of" kann man auch dieses Mal als Hilfestellung geben: PELICAN, RED SPAROWES, GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR, EXPLOSIONS IN THE SKY und JESU.

Trackliste:
01. Omega
02. Oil
03. Globus
04. Transmitter
05. Transformer
Spielzeit: 00:58:55

Line-Up:
Christian Kolf - Vocals, Guitar
Fabian Fabian - Bass
Florian Toyka - Drums, Vocals
Michael Siegl [nnnon]
14.03.2010 | 14:41
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