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Cover von Woe -- Withdrawal
Band: Woe Homepage Woe bei Facebook Metalnews nach 'Woe' durchsuchenWoe
Album:Withdrawal
Genre:Black Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.05.13
CD kaufen:'Woe - Withdrawal' bei amazon.de kaufen
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"Aggressive Amis!"

Man kann das Review zu WOEs dritten Album „Withdrawal“ eigentlich relativ kurz halten und knapp in folgendem Satz zusammenfassen: „Withdrawal“ ist ein archaischer Sturm, der über einen hereinbricht und einen mitreißt. Damit ist natürlich alles und nichts gesagt. Aber es trifft die Kernessenz des neuen WOE-Albums recht gut. Man sollte sich auf eine energiegeladene Bombe einstellen, die verdammt mächtig daherkommt und sich in den Gehörgang hineinfräst.

Dabei ist „Withdrawal“ keineswegs „easy listening“. Ich musste mir den Eröffnungstrack „This Is The End Of The Story“, der übrigens zu den besten der ganzen Scheibe gehört, mindestens dreimal konzentriert anhören, um die filigranen [und großartigen!] Melodien, die sich hinter dem Drum-Inferno und dem Gekreische befinden, wirklich heraushören zu können. Dabei sind die Melodien keineswegs das einzig Tolle, auf das man sich konzentrieren kann oder sollte. Man höre sich nur einmal die gute Drumarbeit von Herrn Grosse an [z.B. ab Minute 1:20 beim Track „Carried by Waves to Remorseless Shores of the Truth“] – ganz großes Kino. Überhaupt wissen WOE wie man Songs von sechs oder sieben Minuten interessant gestaltet – spontane Tempo-Wechsel, unterschiedliche Gesangslagen, schmissige Bridges und so weiter. Daran könnte sich so manch einfach nur draufloshämmernde Black Metal Band eine Scheibe abschneiden. Bei „All Bridges Burned" beginnt man dann auch mit einem fantasievollen akustischen Gitarrenintro, das schon fast etwas an die Soundtracks der alten FINAL FANTASY-Spiele erinnert, bevor dann ein weiteres metallisches Inferno über einen hereinbracht. Die schnellen, die wütenden Parts – so etwas können WOE perfekt inszenieren und erinnern dabei manchmal an alte Stücke von WOLVES IN THE THRONE ROOM und an nordische Bands aus den 90er Jahren. Gleichzeitig ist natürlich die grundsätzliche Atmosphäre, die „Withdrawal“ aufzubauen gedenkt, wesentlich aggressiver und direkter als jene, welche die Wölfe aus der Westküste angestrebt haben. So prügeln sich WOE weiter durch ihr Album und bauen in „Ceaseless Jaws“ auch noch ein paar klassische Heavy Metal Strukturen und ein akustisches Intermezzo ein, um für die nötige Abwechslung zu sorgen. Mit „Song of My Undoing“ nimmt man dann das Tempo etwas heraus und versucht sich an einem schleppenderen Song, der allerdings nur bedingt funktioniert, da er zum einen zu lang ausgefallen ist [immerhin stolze sieben Minute] und da zum anderen der notwendige Spannungsbogen nicht auffindbar ist. Lediglich die Wechsel zwischen Gekreische und Klargesang und das kurzfristige Anziehen des Tempos in den letzten zwei Minuten verleihen „Song of My Undoing“ noch einen gewissen Flair. Wie man das besser macht, zeigen erstaunlicherweise WOE selber, wenn sie im Rausschmeißer zwar das Tempo drosseln, aber gleichzeitig auch die Laufzeit des Tracks kürzen und eine wesentlich spannendere Gitarrenarbeit einbauen als bei „Song of My Undoing“.

Nichtsdestotrotz ist „Withdrawal“ ein wirklich starkes Black Metal Album geworden, welchem man seinen Ursprung in den USA zwar eindeutig anmerkt, aber nicht unbedingt als typischer Vertreter des USBM gelten kann. Zu eigenständig gehen WOE an ihre Musik heran und haben damit eine energiereiche und actionlastige Scheibe erschaffen, deren Größe durch den einen schwachen Track nur minimal geschmälert wird. Kaufempfehlung!

Trackliste:
01. This is the End of the Story
02. Carried by Waves to Remorseless Shores of the Truth
03. All Bridges Burned
04. Ceaseless Jaws
05. Song of My Undoing
06. Exhausted
07. Withdrawal
Spielzeit: 00:43:00

Line-Up:
Chris Grigg - Gesang, Gitarre
Grzesiek Czapla - Bass, Gesang
Ben Brand - Gitarre
Ruston Grosse - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
26.04.2013 | 16:24
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