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Album:Morphean Empires
Genre:Melodic Death Metal
Label:Wolfblood Productions
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.05.16
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"Höchst ambitioniertes Mammutwerk"

Was als Solo-Projekt von Wolfgang Süssenbeck, Mastermind der niederösterreichischen Death Metal Veteranen DARKSIDE gedacht war, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Band-Projekt, bei dem neben Süssenbeck auch der slowakische Gitarrist und Produzent Jaroslav Lukac, sowie der italienische Schlagzeuger Alessandro Vagnoni, der nebenbei noch den Bass für „Morphean Empires“ einspielte, involviert waren. Während das Grundkonzept dieses Mammut-Albums von „Sü“, wie er liebevoll genannt wird, stammte, steuerte Jaroslav Lukac große Teile der Songs bei und Alessandro Vagnoni ließ zudem seine Erfahrung als Arrangeur und Studio-Engineer miteinfließen. Klingen tut dieses fast 100 Minuten dauernde Werk wie eine symphonische Zusammenführung von MOONSPELL meets THERION meets melodischen Death Metal samt dazugehöriger zumeist derb-gegrowlter Vocals.

Aber ein derart umfangreiches Werk kann man nicht mit einem profanen Kurz Satz charakterisieren. Zu viele Emotionen (sowohl musikalisch, wie auch textlich) prasseln hier auf den Hörer ein, manchmal ist man vom modernen Grundton überrascht, dann wieder begeistern die „Morphean Empires“ mit einer ungezwungenen Leichtigkeit, die wohl albumübergreifend noch am ehesten mit MOONSPELL meets Death Metal assoziiert werden kann. Mit Süs Stammband – den seit 1992 aktiven DARKSIDE – hat WOLFHEART feat. THE MALAVITA ANTISOCIAL CLUB musikalisch eher wenig gemein. Auf „Morphean Empires“ dominiert, neben der längenbedingt notwendigen Abwechslung, zumeist eher technisch anspruchsvoller, gerne in die symphonische Schiene hineinschnuppernder, melodieversetzter Death Metal, der weder Genregrenzen noch Scheuklappen zu kennen scheint. Seien es jetzt leicht sakrale Untertöne in „Unsung Heroes“, der vom Wr. Neustädter DJ Thomas Schmoll beigesteuerte Straight-To-The-Face Deather „Plutonian Democracy“, die sehr intime und auch teilweise pathetische Liebeserklärung „Song For Lara´Ana“ oder der schon süchtig-machende Melo-Death-Rocker „The Lucifer Principle“. Leicht übertrieben haben es die drei Hauptprotagonisten zwar beim knapp 10 Minuten dauernden „One World Conspiracy“, wo man sich zumindest das überlange Intro sparen hätte können, sonst gefällt der Track mit einer angenehmen Ambivalenz aus ab- wie bösartigen Vocals und einem eher melodiösen Grundton, der sich über das komplette Werk als gemeinsamer Nenner herauskristallisierte.

WOLFHEART feat. THE MALAVITA ANTISOCIAL CLUB, ist nicht nur ein witziges Wortspiel bestehend aus der ersten MOONSPELL-Veröffentlichung und dem BUENA VISTA SOCIAL CLUB (wobei das Buena Vista durch Malavita - italienisch für Verbrechen – ersetzt wurde und der Social als Antisocial-Club firmieren darf), sondern hauptsächlich ein mehr als ehrgeiziges Band-Projekt, welches es sich verdient hat Gehör zu finden. Knappe 100 Minuten die niemals ausufernd wirken, mit dem DOORS-Cover „Five To One“ einen psychedelischen Höhepunkt aufwarten und allein die auf einer extra CD ausgelagerte, in acht Teile aufgeteilte und damit knappe 27 Minuten dauernde Metal-Suite „Parthenopean Shores“ lässt die Einzigartigkeit dieser Scheibe erahnen.

Trackliste:
1. The God Delusion
2. Morphean Empires
3. Rites Of The Apocalypse
4. Die Engelsmacher
5. Subconscious Ruins
6. Song For Lara´Ana
7. Plutonian Democracy
8. Unsung Heroes
9. Souls In The Void
10. Eugenic Theocracy
11. The Lucifer Principle
12. One World Conspiracy
13. Five To One (DOORS Cover)
14. Parthenopean Shores
Spielzeit: 01:37:25

Line-Up:
Wolfgang Süssenbeck – Vocals, Keyboards, Concept
Jaroslav Lukac - Guitar
Alessandro Vagnoni - Drums, Bass

Guest Musicians:
Thomas Schmoll - Guitar
Walter Oberhofer - Guitar
Reinhold Reither [Reini]
10.05.2016 | 09:05
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