.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Tardy Brothers - Bloodline

Tardy Brothers
Bloodline


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Grooviges Familientreffen"
CD Review: Darkest Hour - The Eternal Return

Darkest Hour
The Eternal Return


Melodic Death Metal, Metalcore
4 von 7 Punkten
"Immer wieder..."
CD Review: Degradead - Til Death Do Us Apart

Degradead
Til Death Do Us Apart


Melodic Death Metal, Modern Metal
4 von 7 Punkten
"Ein Ritterschlag ist auch nicht mehr, was er mal war"
CD Review: Hate Eternal - Phoenix Amongst The Ashes

Hate Eternal
Phoenix Amongst The Ashes


Brutal Death, Death Metal
6 von 7 Punkten
"König Erich greift wieder nach dem Brutal Death Thron"
CD Review: Six Feet Under - 13

Six Feet Under
13


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Darf man mit 13 schon mit Messern spielen?"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von World Under Blood -- Tactical
Band: World Under Blood Homepage World Under Blood bei Facebook Metalnews nach 'World Under Blood' durchsuchenWorld Under Blood
Album:Tactical
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:05.08.11
CD kaufen:'World Under Blood - Tactical' bei amazon.de kaufen
Share:

"Melodic Death, der keiner ist"

Wer sich Melodic Death Metal freiwillig und frei vom Zwang der Kategorisierungswut der Journalisten auf die Fahne schreibt, der muss schon einiges bieten...

Also... nicht wenigen dürften bei dem Wort „Melodic Death Metal" Substitute wie die „New Wave Of Swedish Death Metal", „Göteborger Schule" einfallen oder Assoziationen zu Bands aufkommen wie ARCH ENEMY, AT THE GATES, CHILDREN OF BODOM, WINTERSUN oder auch AMON AMARTH, SOILWORK oder INSOMNIUM. So unterschiedlich diese Bands auch klingen mögen, gemein ist ihnen allen, dass sie ein mehr als überdurchschnittlich gut ausgeprägtes Händchen für mitreißende Melodien haben sowie sich griffigen Songstrukturen mit für den konventionellen Death Metal zumeist atypischem Wiedererkennungswert und Mitgrölfaktor verpflichtet fühlen. Hinzu kommt fernerhin noch der Umstand, dass dem klassischen Death oft komplexe, oft auch kakophonisch tönende Skalen zugrunde liegen und der Melo-Death im Gegensatz dazu mehr aufs Klassisch-Harmonische setzt, was mitunter ja gerade erst für dieses Hard-Rock-mäßige Power-Feeling sorgt, das nicht selten ins Hymnen- und AOR-Hafte abdriftet. Ikonen wie Michael Amott und Alexi Laiho sind nicht umsonst große Fans von Michael Schenker, Randy Rhoads und Yngwie Malmsteen... Um jetzt nicht weiter um den heißen Brei herum zu reden: All diese Sachen lassen WORLD UNDER BLOOD nur wenig bis gar nicht zur Geltung kommen. Im Gegenteil: Man fragt sich ernstlich und unterm Strich nicht gerade selten, was die Musik von „Tactical" mit der Schule des Melodic Death zu tun haben soll. Im Wesentlichen bekommt der Hörer modernen Knüppelmetall aufgetischt - mit reichlich Hang zum Überproportionierten und Übergitarristischen, leider ohne dieses gute Händchen, ohne dieses nötige Quäntchen Talent eine Kernfusion aus Schmalz und Schmerz zu synthetisieren. Mal geht's völlig in die Hose [wie etwa bei „A God Among The Waste" oder „Dead And Still In Pain"; grausamer Clean-Gesang nebenbei erwähnt], manchmal kann man sich's einigermaßen antun [zum Beispiel „Purgatory Domitory" oder „I Can't Stand His Name"; bei letzterem stört sogar das Solo nicht].

Insgesamt ist „Tactical" jedoch nur unteres Mittelmaß. Insbesondere, wenn man vorm Plattenregal steht und die Qual der Wahl hat. Zu viel Double-Bass ohne Verstand, zu viel hektische Blasts [auch wenn Tim Yeung in der Regel ein vortrefflicher Metal-Drummer sein mag], schwacher Gesang und zu stark nach vorn gepeitschte Motivwechsel... das alles ist tödlich für eine gelungene Melodic-Death-Scheibe. Deshalb die Empfehlung zum Schluss: Lieber biedermännisch auf einschlägig Bekanntes setzen und nicht die Katze im Sack kaufen.

Trackliste:
01. A God Among The Waste
02. Into The Arms Of Cruelty
03. Pyro-Compulsive
04. Dead And Still In Pain
05. Purgatory Dormitory
06. Under The Autumn Low
07. I Can't Stand His Name
08. Revere's Tears
Spielzeit: 00:33:06

Line-Up:
Deron Miller - Vocals, Guitar
Luke Jaeger - Guitar
Risha Eryavac - Bass
Tim Yeung - Drums
Markus Amadeus Sievers [Lester Bangt]
29.07.2011 | 20:57
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin