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Cover von Wormed -- Krighsu
Band: Wormed Homepage Wormed bei Facebook Metalnews nach 'Wormed' durchsuchenWormed
Album:Krighsu
Genre:Brutal Death, Technischer Death Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.03.16
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"Nicht von dieser Welt"

Verglichen mit der zehn Jahre dauernden Wartezeit zwischen ihrem Debüt „Planisphærium“ und „Exodromos“ sind die Sci-Fi-Tech-Deather WORMED mittlerweile nahezu im Hyperdrive unterwegs. Somit erscheint erst drei Jahre nach „Exodromos“ mit „Krighsu“ bereits ein neues Studioalbum der Spanier.

Und die liefern auf Langrille Nummer drei alles andere als leicht verdauliche Kost ab, was allerdings bei WORMED keine große Überraschung darstellt. Dennoch: Man benötigt so einige Anläufe, ehe das vertrackte Songmaterial ins Ohr geht und sich die zahlreichen Details offenbaren. Rein handwerklich ist das ausgesprochen beeindruckend und gefühlt nicht von dieser Welt [hört Euch mal den Opener „Pseudo-Horizon“ an!], ohne auch nur für eine Sekunde den roten Faden zu verlieren. Und das betrifft tatsächlich jedes einzelne Bandmitglied, wobei der Sound von WORMED natürlich nach wie vor von dem abartigen Geröhre, Gegrowle und Gebrumme von Sänger Phlegeton dominiert wird. Inhaltlich widmet sich die Band erneut dem Protagonisten ihres letzten Albums, d.h. Krighsu, dem letzten verbleibenden Menschen im Universum. Und auch hier braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass die ganze Geschichte so abstrakt ist wie die Musik [oder auch die abgefahrenen Songtitel]. Doch eins ist klar: WORMED haben einen enormen Wiedererkennungswert, und zwar in Sachen Optik, Sound, Songwriting und Konzept, sodass sie sich mühelos von den restlichen Bands abheben. Zudem schaffen es die Spanier, neue Einflüsse – z.B. orchestral-symphonische Arrangements – geschickt einzuflechten, die dem abgefahrenen Tech/Brutal-Death eine im wahrsten Sinne des Wortes zusätzliche Dimension verleihen – z.B. in „Eukaryotic Hex Swarm“ oder auch „Zeroth-Energy Graviton“. Das abschließende, etwas an „Xenoverse Discharger“ vom Vorgänger erinnernde „Molecular Winds“ wagt dann am weitesten den Blick über den Tellerrand und zeigt, dass WORMED noch längst nicht ihr gesamtes Pulver verschossen haben.

Insgesamt liefern WORMD mit „Krighsu“ wieder einmal anspruchsvollen, vertrackten, brutalen und vor allem technisch sehr beeindruckenden Tech-Death Metal ab, der immer Hand und Fuß hat. Fans der Band können also ohne Bedenken zugreifen, während alle anderen sicher einige Durchläufe mehr benötigen [und die lohnen sich], ehe sie in die richtige WORMED-Umlaufbahn gelangen!

Trackliste:
01. Pseudo-Horizon
02. Neomorph Mindkind
03. Agliptian Codex Cyborgization
04. The Singularitarianism
05. Eukaryotic Hex Swarm
06. Computronium Pulsar Nanarchy
07. A-Life Omega Point
08. 57889330816.1
09. Zeroth-Energy Graviton
10. Molecular Winds
Spielzeit: 00:34:44

Line-Up:
Phlegeton – Vocals
J. Oliver – Guitars
Migueloud – Guitars
Guillemoth – Bass
G-Calero – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
18.03.2016 | 13:35
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