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Cover von Wovenwar -- Wovenwar
Band: Wovenwar Homepage Wovenwar bei Facebook Metalnews nach 'Wovenwar' durchsuchenWovenwar
Album:Wovenwar
Genre:Metalcore, Punk, Rock
Label:Metal Blade Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:01.08.14
CD kaufen:'Wovenwar - Wovenwar' bei amazon.de kaufen
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"Gelungener Neustart"

Nach der ganzen Geschichte rund um Tim Lambesis war es wohl ziemlich schnell klar, dass man AS I LAY DYING zu Grabe tragen muss. Zu sehr identifizierte man die Band auch mit dem Frontmann und damit auch mit der aufgekommenen Kriminalitätsgeschichte. Aber Phil [Gitarre], Nick [Gitarre] und Josh [Bass] und Jordan [Drums] wollten natürlich nicht klang- und sanglos aus dem Musikbusiness ausscheiden und damit alles verlieren, was sie sich über eine lange Zeit erarbeitet haben. Also gründeten die Herren eine neue Band namens WOVENWAR, suchten sich einen Sänger, fanden diesen in Shane Blay, den man bislang nur von OH, SLEEPER kannte, und veröffentlichen nun ihr Debütalbum „Wovenwar“ via Metal Blade Records.

Wer nun annimmt, dass die Herren einfach da weitermachen, wo sie aufgehört haben – quasi ein AS I LAY DYING 2.0 –, der irrt sich, denn WOVENWAR haben mit AS I LAY DYING nur noch wenig zu tun. Nicht nur finden sich überhaupt keine Screams und keine Shouts auf „Wovenwar“, da sich Shane Bay ausschließlich dem Klargesang hingibt, sondern auch die rasende Aggression und die wütende Seite von AS I LAY DYING ist verschwunden und hat einer positiven Grundstimmung Platz gemacht. Ja, man hat fast das Gefühl, als würden die fünf Herren befreit und voller Freude aufspielen, weil sie sich von Fesseln und Ketten ihrer früheren Band befreit haben. So präsentieren sie auf „Wovenwar“ eine gelungene Mischung aus Metalcore, Rock und Pop und wirken dabei so frisch und lebendig wie nie zuvor. Zwar muss man damit leben, dass es die Herren manchmal etwas übertreiben – die Pop-Ballade „Father/Son“, bei welcher WOVENWAR irgendwo zwischen ANATHEMA und HIM herumgeistern, ist mehr als gewagt – und, dass die Herren die Geschwindigkeit der Songs etwas heruntergefahren haben und dadurch [und durch den Klargesang] auch etwas Energie und Power verloren haben, aber das ändert nichts daran, dass die Herren nach wie vor Songs schreiben können. Zusätzlich verfügt „Wovenwar“ über eine druckvolle und klare Produktion, welche die Musik gut zur Geltung bringt. Gleichzeitig ist aber wohl auch kaum zu leugnen, dass WOVENWAR mit ihrem ersten Album versuchen, sich eine größere Fan-Base zu erspielen, denn die Mischung aus Metalcore, Rock und Pop ist sehr zu- und eingänglich, erschreckt niemanden und ermöglicht es den Herren sicher, auch einmal auf anderen Festivals und Konzerten aufzutreten, als nur auf jenen, die in der Metal-Szene stattfinden. Dass sie noch diesen Herbst als Vorband von IN FLAMES durch Europa touren werden, passt da wie die Faust aufs Auge. Musikalisch erwähnenswert ist noch, dass Frontmann Shane Bay nicht nur singt, sondern sich wohl auch für diverse In- und Outros sowie für allerhand elektronische Spielereien verantwortlich zeichnet. Diese fügen sich ganz nett in die Musik von WOVENWAR ein und verleihen der Scheibe noch zusätzlich Atmosphäre. Lyrisch beschäftigen sich die Amerikaner auf ihrem ersten Album übrigens vor allem mit zwischenmenschlichen Beziehungen, mit dem Überwinden schwerer Zeiten und ähnlichen Themen – wenig verwunderlich nach der durchgemachten Zeit. Aber Shane Bay schafft es auch, diese Texte gut rüberzubringen, wenn man auch nicht leugnen kann, dass der ganzen Scheibe durchaus ein gewisser Pathos innewohnt.

Das selbstbetitelte Debütalbum der Amerikaner ist bei weitem kein schlechtes Album und die Idee, nach AS I LAY DYING mit einem vollkommen veränderten Sound zurückkommen, ist sicherlich die beste Entscheidung, die sie treffen konnten. Trotzdem bieten WOVENWAR auf ihrer Scheibe jetzt nicht unbedingt sehr viel Neues und manche Songs tendieren dazu, etwas an einem vorbei zu rauschen. Wer aber auf eingängigen Metalcore steht und sich hin und wieder gerne etwas positive Energie und Kraft abholt, der sollte in „Wovenwar“ zumindest einmal reinhören.

Trackliste:
01. Foreword
02. All Rise
03. Death To Rights
04. Tempest
05. The Mason
06. Moving Up
07. Sight Of Shore
08. Father/Song
09. Profane
10. Archers
11. Ruined Ends
12. Identity
13. Matter Of Time
14. Prophets
15. Onward
Spielzeit: 00:43:23

Line-Up:
Jordan Mancino - Drums
Nick Hipa - Gitarre
Phil Sgrosso - Gitarre
Josh Gilbert - Bass
Shane Blay - Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
12.09.2014 | 17:12
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