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Cover von Wretched -- Son Of Perdition
Band: Wretched Homepage Wretched bei Facebook Metalnews nach 'Wretched' durchsuchenWretched
Album:Son Of Perdition
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Deathcore, Melodic Death Metal
Label:Victory Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:23.03.12
CD kaufen:'Wretched - Son Of Perdition' bei amazon.de kaufen
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"Death Metal-Eklektizismus V3.0"

Saumseligkeit kann man WRETCHED aus Charlotte, North Carolina nun wirklich nicht vorwerfen, stellt ihre aktuelle Veröffentlichung, „Son Of Perdition“, doch bereits das dritte Full-Length-Album seit ihrem Debüt von 2009 dar.

Wie bereits seine Vorgänger zitiert zweifellos auch „Son Of Perdition“ reichlich Prominenz zwischen [eher weniger] JOB FOR A COWBOY und [eher viel] THE BLACK DAHLIA MURDER [z.B. „The Imminent“, „Dilated Disappointment“ oder „Repeat? The End Is Near“], nicht zuletzt wegen Adam Codys Gesang/Gegrowle, was doch immer wieder an Trevor Strnad gemahnt, verbaut immer noch ein gerüttelt' Maß Tech Death und Melodic Death Metal und beweist dennoch längst gereifte kompositorische Fähigkeiten und Eigenständigkeit.
WRETCHED beherrschen ihre Instrumente, das stellen nicht zuletzt Songs wie „At The First Sign Of Rust“ klar, hier wechseln sich dissonante Leads, Tech-Gefrickel, proggige Melodien und heftiges Blasting derart selbstverständlich ab, dass man gut und gerne noch eine Weile auf die nächste CYNIC warten kann, dafür aber daran erinnert wird, warum DEATH schmerzlich vermisst werden. Die herrlichen, sehnsüchtigen Melodien von „Dreams Of Chaos“ [fast schon eine Art Death Metal-Powerballade] erinnern nahezu an JOE SATRIANI, werden aber natürlich alsbald zurück in Melodic Death-Gefilde gelenkt.
Bei dem dreiteiligen Instrumental-Epos „The Stellar Sunset Of Evolution“ übertreffen die Südstaatler sich dann allerdings quasi selbst, denn auch wenn ein so langes, rein instrumentales Stück anfänglich etwas überambitioniert wirken mag: WRETCHED wissen diese Herausforderung beinahe mühelos zu meistern. Egal, ob mit eher ruhigen [„The Silence“] bzw. überraschend gemäßigten Klängen, die jazzig-verspielt, aber gleichzeitig auch proggig-technisch und hart [„The Rise“] können, dabei aber wirklich nie den Songfluss aus den Augen verlieren, sondern mit „The Son Of Perdition“ den passenden, spannenden Abschluss finden [und sogar noch ungemein gekonnt gleichermaßen spanische Folklore und im Anschluss PANTERA brandschatzen].
„Karma Accomplished“ bietet erneut ein beinahe perfektes Amalgam aus Tech bzw. MeloDeath und Metal- bzw. Deathcore und der Rausschmeißer, „Decimation“, demonstriert, wie man einen ruhig, beinahe träge dahinfließenden Track doch noch zu einem Midtempo-Monster umfrisieren kann.

Jamie King [BETWEEN THE BURIED AND ME] hat dem Quintett dazu einen passend druckvollen, aber immer transparenten Sound gedrechselt, der die vielschichtigen, vor Details strotzenden Songs auf „Son Of Perdition“ versiert ins rechte Licht zu rücken weiß.
Ein weiterer guter Grund also, WRETCHED Gehör zu schenken und seiner Tech-Melodic-Death-Sammlung einzuverleiben...!

Trackliste:
01.Oblivion [Instrumental]
02. Imminent Growth
03. At The First Sign Of Rust
04. Dilated Disappointment
05. Repeat? The End Is Near
06. Dreams Of Chaos
07. The Stellar Sunset Of Evolution Pt. 1 [The Silence] [Instrumental]
08. The Stellar Sunset Of Evolution Pt. 2 [The Rise] [Instrumental]
09. The Stellar Sunset Of Evolution Pt. 3 [The Son Of Perdition] [Instrumental]
10. Karma Accomplished
11. Decimation
Spielzeit: 00:38:26

Line-Up:
Andrew Grevey - Bass
Marshall Wieczorek - Drums
Adam Cody - Vocals
Steven Funderburk - Guitars
John Vail - Guitars


Dirk Konz [dkay]
27.03.2012 | 21:55
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