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Cover von Wynjara -- Human Plaque
Band: Wynjara Homepage  Metalnews nach 'Wynjara' durchsuchenWynjara
Album:Human Plaque
Genre:Death Metal
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:11.10.04
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Als sich anno 1995 Jason Morgan und J.P. Soars [DIVINE EMPIRE, PAINGOD, Ex-MALEVOLENT CREATION] trafen um eine gemeinsame Jamsession abzuhalten, beschlossen sie nach dieser eine gemeinsame Band zu gründen. Diese wurde WYNJARA getauft, und da man professionell genug eingestellt ist, flatterte ein 6-Song-Demo nach, mit dem man bei dem norwegischen Label Nocturnal Art Productions einen Vertrag einheimsen konnte. Und nachdem man einen Basser namens Mike Moreno gefunden hatte, konnte im Jahr 2000 das selbstbetitelte Debut-Album eingespielt werden. Danach wurde es wieder still um diese Herren, und mit dem diesjährigen Output „Human Plaque“ erwartet uns eine sehr moderne und dennoch äusserst traditionell eingestufte Death-Metalscheibe allerster Kajüte.

Eingeleitet von einem sphärischen Intro erwartet den Hörer ein typisches Schwedenriff, das mit seiner eingängigen Melodie zum Hin- und Herschütteln des Hirnbehälters zwangsweise animiert. Ein traditionelles „Tonleiternsolo“ lädt ein sich auf den schnellen Mittelteil, der widerum mit einer unwahrscheinlich geilen, verträumten Solopassage, wie man sie eher von Gitarrenvirtuosen in progressiveren Powermetalbands her kennt, ausgestattet ist, zu konzentrieren, was bei dem erstklassigen Sound auch nicht weiter schwer fällt. Die Wiederholung des anfänglichen Elchtöterriffs rundet „Laughing As They Die“ gelungen ab.
Weiter geht es mit eher amerikanischem Standard, der durch seine thrashigen Teile sofort überzeugt. Gekonnte Tempiwechsel schweissen dieses Stilinferno untrennlich zusammen. Der ultra-tiefe und dennoch sehr abwechslungsreiche Gesang von Brooke Rose wird hier sogar teilweise hardcoremässig vorgetragen. Variationen am laufenden Band!
Man merkt deutlich, daß hier sehr offene Musiker am Start sind, die ihre Träume mit „Human Plaque“ zu verwirklichen wissen wollen. Ihre ausgezeichnete Spielkunst und der mehr als amtliche Sound helfen dies auch in die Tat umzusetzen.
Theatralisch und grausig-majestätisch wie ein Intro von MORBID ANGEL wird der groovig-rollenden Oberhammer schlechthin „Shallow“ angekündigt. Hier wird vor keinem Nacken haltgemacht. ENTOMBED in ihrer „Wolverine“-Phase lassen grüssen. Geil!
Und wenn man schon alles Mögliche im Metal verholzen will, dann darf natürlich auch kein Old-School-Thrash fehlen. Diesem wird im darauffolgenden Track „Disgrace“ gehuldigt und in der Abwechslung dienlichen Schwedenmanier perfekt abgerundet.
Die Ballade [Hö? Death Metal und Balladen? Passt das zusammen? Aber ja, und wie!!!] „I Am“ drückt einen dermassen in den Sessel, als wenn man auf einem anderen Planeten mit der 10-fachen Anziehungskraft gelandet wäre. Auch wieder ein Hammer!
Mit „Transformations“ leitet man im zuvor bei „Shallow“ angesprochenen Thema die nächste grausig-schöne Ballade „Walking Dead“ ein. Hier hält der Titel, was er verspricht, und man kann förmlich die Zombies an einen ranwanken spüren. Ein Intrumental der Sonderklasse, wie man es eventuell noch von den viel zu früh verblichenen DESECRATOR aus Schottland, die anno 1991 mit „Subconscious Release“ eine leider vergessene Perle des Death Metals hinterliessen, kennt.
Thrash-deathig wird es wieder bei „Hypocrite“, der mit seinen Blastorgien der schnellste Track auf „Human Plaque“ ist und mit dem sphärischen Instrumental „Aftermath“ dieses Oberhammer-Album gekonnt abschliesst.

Dieses Album kann nicht nur für Death Metal Freaks interessant sein, da es durch seine offene Musikeinstellung weit aus mehrere Metalfanschichten zu begeistern weiss.
Für mich eines der herausragendsten Erscheinungen im Jahr 2004. Pflicht!

Trackliste:
01. Meltdown
02. Laughing As They Die
03. Feast Of Fools
04. Rebirth
05. Shallow
06. Disgrace
07. I Am
08. Little Man
09. Transformations
10. Walking Dead
11. Hypocrite
12. Aftermath


Danny Jakesch [Trabi]
31.10.2004 | 00:33
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