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Band: Xandria Homepage Xandria bei Facebook Metalnews nach 'Xandria' durchsuchenXandria
Album:Sacrificium
Genre:Female Fronted, Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:02.05.14
CD kaufen:'Xandria - Sacrificium' bei amazon.de kaufen
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"Neue Sängerin, neues Glück?"

XANDRIA haben sich mit den Jahren eine immer größer werdende Anhängerschaft erspielt. Ihre erste Sängerin Lisa Middelhauve, welche die Band nach "Salomé" verließ, hat XANDRIA geprägt - keine Frage. Allerdings haben die Musiker um Gitarrist und Keyboarder Marco Heubaum ein Händchen dafür bewiesen, die offene Position zu ersetzen und mit Manuela Kraller und dem Album "Neverworld's End" wieder gepunktet. Manuela ist nun leider nicht mehr dabei, dafür haben die Jungs eine Dame namens Dianne van Giersbergen als Sängerin für sich gewinnen können, mit der sie vielleicht alle bisherigen Werke in den Schatten stellen könnten.

Dass XANDRIA sich mit "Neverworld's End" etwas in Richtung NIGHTWISH gedreht haben, kann man nur schwer bestreiten, warum auch? Diese Marschrichtung wird auf dem neuen Werk "Sacrificium" gnadenlos fortgesetzt, mit viel Bombast, Wucht, fetten Drums und Gitarren und einer Sängerin die so klingt, als ob sie schon immer bei dieser Band gesungen hätte. Ganz klar, XANDRIA haben noch mehr Blut geleckt und wollen mit "Sacrificum" anscheinend beweisen, dass sie mehr sind als ein NIGHTWISH-Klon. Und dies ist ihnen auch ganz hervorragend gelungen, denn "Sacrificium" ist eine verdammt starke Breitseite an alle sogenannte Female Fronted Metal Bands. Die Scheibe ist ein wahrer Leckerbissen für alle Fans der bombastischen Metal-Klänge. Dabei legt die Band Wert auf Ausgeglichenheit, denn langweilig wird das neue Album zu keiner Sekunde. Im Gegenteil, man klebt an den Lautsprechern, wartet jede einzelne Nummer gierig ab und nimmt sie Stück für Stück auseinander. Und das lohnt sich, denn XANDRIA bieten eine akustische Tiefe wie noch nie. Feine, im Hintergrund gehaltene Streicher- und Pianopassagen runden die Songs ab und Sängerin Dianne betört durch energiegeladene Ausbrüche und zerbrechliche, sanfte Passagen. Es bleiben keine Wünsche offen, wenn Granaten wie der Titelsong "Sacrificium", "Nightfall", "Dreamkeeper", "Until The End" oder "Our Neverworld" um die Ecke kommen. Die Kompositionen sind allesamt gelungen, Lückenfüller gibt es nicht. Neben Sängerin Dianne sollen natürlich auch noch die Mitmusiker erwähnt werden. Die Gitarristen Marco Heubaum und Philip Restemeier ergänzen sich perfekt (auch klasse bei einer Nummer wie "Temple Of Hate" zu hören), Bassist Steven Wussow hält sich schön im Hintergrund, sticht aber dann hervor, wenn er richtig gebraucht wird. Und Schlagwerker Gerit Lamm war schon immer eine treibende Instanz der Band.

"Sacrificium" ist ein weiterer Höhepunkt in der Discografie der Band, wenn nicht sogar das absolute Hightlight der letzten paar Bandjahre. Dass es nicht ruhig werden würde um XANDRIA durch eben die verschiedenen Besetzungswechsel, war klar. Aber mit ihrer neuen Scheibe haben XANDRIA nicht nur die Messlatte für zukünftige Veröffentlichungen sehr hoch angsetzt, sie haben auch ein Album erschaffen, auf das sie sehr stolz sein können. Und ihre Fans werden es lieben.

Trackliste:
01. Sacrificium
02. Nightfall
03. Dreamkeeper
04. Stardust
05. The Undiscovered Land
06. Betrayer
07. Until The End
08. Come With Me
09. Little Red Relish
10. Our Neverworld
11. Temple Of Hate
12. Sweet Atonement
Spielzeit: 01:05:10

Line-Up:
Dianne van Giersbergen - Vocals
Marco Heubaum - Guitar, Keyboards
Philip Restemeier - Gitarre
Steven Wussow - Bass
Gerit Lamm - Drums
Ingo Nentwig [Pinhead]
25.04.2014 | 23:20
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