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Album:Nocturnal Misantropía
Genre:Folk Metal, Melodic Black Metal
Label:Schwarzdorn Productions
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.03.08
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"Schlicht zu kurz"

Dass man es bei der Celtic Black Metal-Band XERIÓN, im Gegensatz zu vielen möchtegern-paganistischen Vikinger-Bands mit etwas Ernstzunehmendem zu tun hat, ist schon auf den ersten Blick ersichtlich:
Die Spanier um Bandkopf Nocturno nehmen es mit der keltischen Kultur als Thematik durchaus genau: Alle Texte sind auf Galicisch, einer seltenen Sprache, die nur in einem kleinen Gebiet Nordwest Spaniens gesprochen wird, verfasst und auch der Bandname entspringt der galicischen Kultur, die stark von der keltischen beeinflusst ist.

Stimmungsvoll beginnt das Werk mit einer Flötenmelodie, die von einem Schrei und dem unvermittelten einsetzten der Gitarren, die eine altertümlich klingende Melodie spielen, abgelöst wird.
Nach diesem kurzen Intro legt die CD mit relativ traditionellem, doch stets melodiösem Black Metal, der, begleitet von Nocturnos bösem Gesang, mit viel Atmosphäre zu überzeugen weiß, los:
Von langsamen, stimmungsvollen Parts, über Midtempo-Passagen mit getragenen, anmutigen Melodien bis hin zu Gitarrenläufen, die an TAAKE oder alte SATYRICON erinnern, ist auf "Nocturnal Misantropía" fast alles zu finden, was das Herz begehrt. Dabei weiß man stets das rechte Maß zu wählen, so dass die CD weder langweilig noch zerfahren wirkt.

Einzig der zusammenhangslos stehende Track aus einer mehr oder weniger gut als Melodie zu identifizierenden Abfolge von Gong- oder Glockenschlägen wirkt etwas deplaziert; da er lediglich die mühevoll in zwei Liedern aufgebaute Atmosphäre in sich zusammenfallen lässt, ohne dabei eine nachvollziehbare Daseinsberechtigung vorweisen zu können, ist er doch weder besonders kreativ, noch besonders schön anzuhören.
Hier hätte ein weiterer "richtiger" Track wohl mehr Freude bereitet, vor allem, da das Werk mit knappen 30 Minuten definitiv zu kurz ausgefallen ist, was auch der Bonus-Videoclip zu "Nocturnal Misantropía", der hauptsächlich aus Naturaufnahmen sowie Bildern keltischer Statuen besteht und dabei stark an die Visualisierungen der Rumänen NEGURA BUNGET erinnert, nicht wettmachen kann:
Ein paar mehr Songs der Klasse "No Val Do Silencio", eine Spielzeit von über 45 Minuten, und "Nocturnal Misantropía" wäre ein wirklich herausragendes Album geworden.




Trackliste:
01. Akelarre
02. Nocturnal Misantropia
03. Na Traza Esotérica Do Ar Invisible
04. Aqueles Que Nos Deixan Atrás
05. No Pazo Derruido Da Existencia
06. No Val Do Silencio
Spielzeit: 00:34:28

Line-Up:
Nocturno - Gesang, Gitarre, Bass, Flöte
Iron - Gitarre
Daga - Keyboard
Aboriorth - Schlagzeug, Percussion
Moritz Grütz [Morg]
23.03.2008 | 02:59
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