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Band: Xodiack Homepage Xodiack bei Facebook Metalnews nach 'Xodiack' durchsuchenXodiack
Album:Shinra Bansho Setsuri
Genre:Black/Thrash Metal, Modern Metal, Visual Kei
Label:Gan-Shin Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.01.10
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"Japaner und der Weltraum"

Ein neues Debüt aus Japan – ein neues Debüt aus dem Hause Gan-Shin Records. Dieses Mal hört die Band auf den Namen XODIACK und betitelt ihre Musik auf den Namen Space-Metal. Das Album trägt den Titel „Shinra Bansho Setsuri” und ist eines der Neuhoffnungen der japanischen Szene. Schon die Demos und Vorabveröffentlichungen haben für ordentlichen Wirbel gesorgt. Nicht zuletzt das optische Auftreten der Band, welches Space-Metal auf Japanisch nicht besser darstellen könnte, hat viele Freunde gefunden. Was aber hat „Shinra Bansho Setsuri” musikalisch zu bieten?

Eine ganz bunte Mischung aus allem! Nach einem ruhigen und besinnlichen Intro, gibt es voll in die Fresse! „Kuroi Taiyou” verbindet den Visual Kei typischen Sound mit einer ungewohnten Black/Death-Metal Härte. Dabei wirken die Growls gerade zu abartig. Wer allerdings denkt, dass die Band damit ihr ganzes Pulver verschossen hat, der irrt gewaltig. Die nächsten zwei Titel beinhalten nämlich ganz andere Art von Musik. Wirren Visual Kei, gemixt mit hohen Schreien und emotionalen Gesang. Dazu hier und da ein moderner Sound – dann wieder etwas mehr Metal und eine ganz unheimliche und verrückte Stimmung – wie man es aus Europa eher weniger gewohnt ist. Danach gibt es auf „MasK” wieder etwas mehr Metal und vor allem Wirrwarr pur. Hier ein Growl, da ein Break – da theatralischer Gesang und nicht zuletzt einzigartige Melodien, welche aus dem Keyboard-Lager kommen. Auf „HELLRAISER” spielt man schließlich das nächste Ass aus. In einem sehr langsamen, bedrohlichen Tempo geht es schon fast Doom-lastig, erneut mit dem Wechsel der Stimmen, durch ein düsteres Weltraumloch. Das Ganze klingt dann, als würden TYPE O NEGATIVE und PARADISE LOST aus Japan kommen, kräftig etwas rauchen und gen Mond abheben. Einfach eine einmalige Mischung, welche so noch nicht da gewesen ist. Durch die Mischung der vielen Stimmen und Stimmungen, wird das Album sehr Abwechslungsreich und bietet in seiner Kürze keinen großen Ausfall.

Fazit: Man hat auf diesem Album einen wirklich bunten Teller an Musik. Zwar dürfte das Debüt von XODIACK für viele Menschen schwer verdaulich sein, allerdings wird hier allen Freaks und Menschen die auf etwas Einzigartiges hoffen, ein Gefallen getan. Wer sich nicht daran stört, dass hier etwas weniger als eine halbe Stunde geboten wird und mit wirrer Musik etwas anfangen kann, der sollte hier zugreifen. Bekommen wird er einen der abgefahrensten und vielseitigsten Visual Kei-Trips unserer Zeit.

Trackliste:
01. Shinra Bansho -Boutoku-
02. Kuroi Taiyou
03. Kimi Ni Furu Zetsubou No Ame
04. Kimi No Koe
05. MasK
06. HELLRAISER
07. Vorte -X-
08. Shinra Bansho -Saisei-
Spielzeit: 00:28:34

Line-Up:
Eros - Vocals & Kayboards
Hizuki - Guitar
Agito - Guitar
Yahiro- Bass
Chiri - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
28.03.2010 | 12:56
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