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Cover von Yak -- Iron Flavoured Candies
Band: Yak Homepage Yak bei Facebook Metalnews nach 'Yak' durchsuchenYak
Album:Iron Flavoured Candies
Genre:Experimental
Label:SPV
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:30.05.08
CD kaufen:'Yak - Iron Flavoured Candies' bei amazon.de kaufen
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"Ich will keine Schokolade - ich will lieber gute Musik!"

Ein Yak ist ein großes, haariges und gut gegen Kälte gewappnetes Rindvieh, das in den Bergen lebt. Interessante Tiere allemal, und sicherlich haben sie noch keinem Musikfreund etwas zuleide getan.

Mit der italienischen Formation YAK und deren Album "Iron Flavoured Candies"hingegen sieht das schon etwas anders aus, denn YAK gelingt ein besonderes Kabinettstückchen, auf welches sie zurecht stolz sein können. Sie gehen mir nämlich von vorne bis hinten auf den Sack mit ihrem zwar durchaus instrumentelles Können verratenden, ansonsten aber einfach abstoßenden Stil. "Iron Flavoured Candies" klingt nämlich in etwa wie eine Altersheim-Wg aus SLIPKNOT, CYPRESS HILL, BODY COUNT und DILLINGER ESCAPE PLAN, von der Heimleitung wegen penetrant nervenden Musizierens unter starke Beruhigungsmittel gestellt. Um es etwas einfacher auszudrücken: dieses Album ist gleichzeitig verkorkst, schräg, unzugänglich und langweilig verschnarcht. Dies gilt sowohl für die halbherzig hingeschnodderten Riffs als auch für den zweifelhaften Sprechgesang sowie die Growls, die in ihrer unmotivierten Ödnis eher an übermüdete Greisenrülper nach dem fünften Stück Sahnetorte erinnern.Weil man mit der Zeit gehen und progressiv sein will, matscht man im Hause YAK überdies gern mit elektronischen Soundschnipseln herum, die dem von gnädiger Demenz verschleierten Brägen vielleicht wohlplaziert vorkommen mögen, tatsächlich aber in erster Linie die wenigen funktionierenden Momente dieser Scheibe ganz fix wieder ruinieren.

Niemand der mich auch nur annähernd kennt wird ernsthaft behaupten wollen, ich hätte kein Herz für ungewöhnliche und von anderen bisweilen als unhörbar abgelehnte Klänge, aber "Iron Flavoured Candies" ist ein Reinfall auf ganzer Linie, eine Scheibe, die man wirklich niemandem empfehlen kann. Außer vielleicht den Musikern selber, denn ob sie sich bewusst sind, statt eines progressiv-avantgardistischen Meisterwerkes eine vierzigminütige Zumutung abgeliefert zu haben, ist mehr als fraglich!

Trackliste:
01. When you'll realize that the Sun will rise up being a black Hole
02. Y.A.K.
03. Insects eat your Car
04. Snuff in Copacabana
05. Death! I'm on your Side
06. Rebus (1,2,3,4,5)
07. My God
08. G³M²
09. Jack is back
10. Squalo
11. Perfect Society
Spielzeit: 00:41:32

Line-Up:
Lion - Gesang
Slavo - Bass
Scania - Gitarre
Mhdm - Keyboard
Sutcha - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
23.05.2008 | 00:41
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