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Cover von Year Of The Goat -- The Unspeakable
Band: Year Of The Goat Homepage  Metalnews nach 'Year Of The Goat' durchsuchenYear Of The Goat
Album:The Unspeakable
Genre:Doom Rock, Retro Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:31.07.15
CD kaufen:'Year Of The Goat - The Unspeakable' bei amazon.de kaufen
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"Unaussprechlich eingängig"

Die schwedischen Okkultrocker von YEAR OF THE GOAT beglücken ihre Hörerschaft mit ihrem zweiten Langspieler namens „The Unspeakable“, dem Nachfolger zu „Angels' Necropolis“ von anno 2012.

Bekanntlich treibt das Sextett aus Norrköping sein Unwesen nicht mehr bei Ván, sondern mittlerweile bei Napalm Records, aber das hindert sie mitnichten, weiterhin munter dem Antichristen zu huldigen. Wenngleich auf noch melodischere, geschliffenere, eingängigere Art und Weise als zuvor, was den Genuss von „The Unspeakable“ zu einer noch schaurig-schöneren Angelegenheit geraten lässt.
Bereits mit dem überlangen Opener, „All He Has Read“, schlägt das Pendel unmissverständlich in die bereits auf der letztjährigen „The Key And The Gate“-EP eingeschlagene Richtung [südlich des Himmels] aus, der sich nach unheilvoll geraunten Beschwörungen in ein betörendes, mit episch-schwelgerischen Harmonien gespicktes Retrorock-Opus steigert, getragen bzw. gekrönt vom beeindruckend wandelbaren, klagenden, emotionalen Klargesang von Frontmann Thomas Sabbathi. „Pillars Of The South“ ist Wasser [bzw. Tierblut] auf die Mühlen der untröstlichen THE DEVIL'S BLOOD-Fans, denn dieser mystische 70er-Teufelspoprock hätte so ähnlich vielleicht auch von einem späteren Werk der Geschwister Lemouchi stammen können, inklusive dramatischer Hammond- bzw. Mellotronuntermalung. Bei „The Emma“ [oder „World Of Wonders“] darf kurz nochmal der vertraute Onkel Doomrock ums Eck lugen, was trotz des hohen, theatralischen Gesangs und erneut dank gezielten Orgeleinsatzes, unweigerlich für Gänsehautmomente sorgt. „Vermin“ schwankt zwischen GHOST und KADAVAR und der Groove/die Dynamik von „The Wind“ hat etwas von der Unterkühltheit alter SISTERS OF MERCY [oder neuer SOROR DOLOROSA], gepaart mit Jon Lord-Gedächtnisläufen und unaufdringlichen Carlos SANTANA-Licks [ähnlich auch bei „Black Sunlight“]. Noch 'ne Schippe Pathos, Popappeal, Elegie und Epik als Topping gibt es bei „The Sermon“ [sehr geschmackvolle Gitarrensoli] und bei „Riders Of Vultures“ wird dem bittersüßen Doompop außer Totenglocken noch etwas Gothic Americana-Düsternis Marke WOVENHAND [ex-16 HORSEPOWER] beigemengt.

Mit „The Unspeakable“ befinden sich YEAR OF THE GOAT unzweifelhaft weiter auf Erfolgskurs, die Kompositionen sind noch ausgefeilter, die Refrains noch zwingender, die Harmonien noch prägnanter, weswegen breiterer Anklang [auch im Hinblick auf ihre kommerziell längst im Mainstream angelangten, stilistisch nicht unähnlich gelagerten Landsmänner von GHOST] nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte. Sämtliche Okkult- oder Retrorock-Freunde von THE DEVIL'S BLOOD, HORISONT, GRAVEYARD und Co. dürfen hierfür jedenfalls bereitwillig wahlweise ihr Blut oder ihr Geld opfern...!

Trackliste:
01. All He Has Read
02. Pillars Of The South
03. The Emma
04. Vermin
05. World Of Wonders
06. The Wind
07. Black Sunlight
08. The Sermon
09. Riders Of Vultures
Spielzeit: 00:52:50

Line-Up:
Thomas „Sabbathi“ Eriksson - Vocals, Guitar
Marcus Lundberg - Guitar
Don Palmroos - Guitar
Fredrik Hellerström - Drums
Tobias Resch - Bass
Pope – Mellotron,Vocals
Dirk Konz [dkay]
14.08.2015 | 23:07
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