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Band: Yorblind Homepage  Metalnews nach 'Yorblind' durchsuchenYorblind
Album:Melancholy Souls
Genre:Black/Death Metal, Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Thundering Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.11.05
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"Elchtot unterm Eifelturm"

Yorblind, eine Band aus Frankreich? Beim Anhören Ihrer Musik mag man es kaum glauben, denn was die Jungs da fabrizieren klingt derart skandinavisch, dass man Ihnen höchstens mal einen Kurzurlaub im Reich der Froschverspeiser zutrauen würde. Studiert man aber das Booklet etwas genauer, schreit einem gleich "Scandinavian Death Metal“ ins Auge.

In der Tat, das ist es. Und liest man etwas weiter bekommt man die Info, dass Ihr neuster Output in den berühmt berüchtigten Soundsuit Studios aufgenommen wurde. Das ist zwar in Marseille und nicht in Göteborg, brachte aber schon Bands wie Enslaved, Carpatian Forest, Theatre of Tragedy etc. hervor. Danach ging es weiter in die Cutting Room Studios zum Mastern und diese, wär hätt`s gedacht, liegen in Schweden. Um noch schell ein paar Referenzen der CRS nachzureichen: In Flames, Hypocrisy, Darkane (!).
Nicht schlecht, denn immerhin ist "Melancholy Souls“ das erste Album der Band, nach dem 2003 erschienenen Demo.
Mit dem Label Thundering Records hat man nun scheinbar ordentlich Rückenwind verspürt und macht Nägel mit Köppen.

"Melancholy Souls“ ist alles andere als "Melancholy“.
Hier geht’s von Anfang an heftigst zur Sache. Die 12 Tracks bieten dabei dennoch ein breites Spektrum des melodiösen Death Metals, wie man ihn beispielsweise von In Flames, oder vor allem auch den älteren Dark Tranquility kennt. Dabei ist die Qualität der Stücke größtenteils weit über der, ihrer Inspiratoren. Es ist wirklich kaum zu glauben, aber diese fünf Franzosen haben hier ein echtes Goldstück abgeliefert! Jeder Song strotzt vor Charakter, sehr geilen Melodien und interessantem Riffing. Ziemlich verspielt und frisch, das Ganze. Die meiste Zeit wird sich im Midtempo-Bereich aufgehalten, gleitet aber auch hin und wieder mal in feiste Thrash Parts ab. Beim Titelstück an vierter Stelle handelt es sich um ein ca. 2-Minuten Instrumental, über dessen Aufenthaltsrecht man streiten darf, aber vielleicht soll es auch nur die Wartezeit auf das für mich beste Stück der Scheibe, nämlich "Regret“ versüßen. Ich leg das mal so aus...

Einziges Manko, zumindest für meine Ohren, ist der Gesang. Hier wirkt das Gekreische von Chefröhre Yohann auf Längen etwas monoton. Darüber hilft auch das in "Forget“ zu Hilfe geholte Frauenstimmchen nicht hinweg. Yohann hat zwar keineswegs ein schlechtes Organ, doch sollte er hier vielleicht in Zukunft ein wenig mehr Variation einsetzen.

Alles in Allem ist "Melancholy Souls“ aber eine echte Überraschung geworden und das nicht nur wegen der genialen Produktion. Daher sollten Freunde des "Göteborg-Metals“ hier unbedingt mal ein Ohr riskieren!

Trackliste:
1. Hybrid
2. Tortured Souls
3. Place Of Death
4. Melancholy Souls
5. Regret
6. Devil`s Garden
7. New Life
8. Forget
9. Spirit`s War
10. Fucking Sickness
11. Rejection
12. Lost dream


Christian Treude [Trey]
02.08.2006 | 19:22
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