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Album:Roots And Roads
Genre:Crossover, Rock
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.05.16
CD kaufen:'Yossi Sassi Band - Roots And Roads' bei amazon.de kaufen
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"Das Ende der Langeweile"

Der ehemalige ORPHANED LAND-Gitarrist Yossi Sassi hat ein wenig gebraucht, um sich einzugrooven. Seine ersten beiden Soloalben „Melting Clocks“ und „Desert Butterflies“ hatten zwar durchaus ihre Momente, waren aber auf lange Sicht – aller technischen Finesse zum Trotz – dann doch etwas langatmig geraten. Mit seinem dritten Album „Roots And Roads“ legt der israelische Saitenmagier nun seine bislang ausgereifteste und stimmigste Arbeit vor.

Als ob Sassi im Rückblick zur selben Erkenntnis kam, bemüht er sich, die zwölf neuen Tracks irgendwie immer spannend zu halten, sei es durch die schlichte Hinzunahme von Gesang, beziehungsweise die teilweise nur lautmalerisch eingesetzten Stimmen, oder auch durch die zusätzliche Fokussierung auf tolle und leichter zu greifende Melodien. So macht schon der Opener „Wings“ direkt mächtig Laune und vereint tatsächlich mal alle Stärken des Yossi Sassi: Sauberes, anspruchsvolles Gitarrenspiel auf allerhöchstem Niveau, die perfekte Überführung der [natürlich altbekannten und vollkommen zu erwartenden] omnipräsenten orientalischen Einflüsse in den Rock-Kontext und nicht zuletzt tolle, betörende Melodien, die einen direkt mitreißen. Aber irgendwie gelingt es Sassi und seinen Begleitmusikern dieses Mal auch, zumindest über weite Strecken des Albums, an dieses erste Juwel anzuknüpfen und nicht in albernes, zur reinen Selbstbeweihräucherung veranstaltetes Muckertum zu verfallen und das ist auch genau der Punkt, warum „Roots And Roads“ aus seinen bisherigen Soloarbeiten heraussticht. Vor allem die Gesangsstücke „Root Out“, „The Religion Of Music“, Rizes Kai Dromoi“ und das hauchzarte „Thundercloud“ wissen dabei absolut zu überzeugen und wenn sich die Band im über achtminütigen „Winter“ plötzlich – bravourös – an Fusion und Jazz versucht kann man wirklich nur den Hut ziehen.

Was lange währt, wird also doch noch gut. So könnte man den Werdegang des Yossi Sassi als Solokünstler beschreiben, dann nach zwei phasenweise interessanten, aber nicht wirklich überzeugenden Alben schafft er es zusammen mit seiner nach ihm benannten Band beim dritten Versuch endlich, über [nahezu] die komplette Distanz zu gefallen. „Roots And Roads“ lässt keinen Anflug von Langeweile aufkommen, sondern schafft es endlich, den geneigten Hörer bei der Stange zu halten. Eine extrem interessante und rundum stimmige Angelegenheit. Toll!

Trackliste:
01. Wings
02. Palm Dance
03. Root Out
04. Mr. Nosoul
05. Madame Twosouls
06. The Religion Of Music
07. Winter
08. Thundercloud
09. Road Less Traveled
10. Rizes Kai Dromoi
11. Bird Without A Tree
12. Stronger Than Ever
Spielzeit: 00:55:01

Line-Up:
Yossi Sassi - Vocals, Guitars, Bouzoukitara, Bouzouki, Charango, Oud, Saz, Chumbush, Keyboards
Or Lubianiker - Bass
Shay Ifrah - Drums
Ben Azar - Guitars
Sapir Fox - Vocals
Roei Fridman - Percussion
Timo Beisel [kaamos]
16.07.2016 | 23:46
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