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Cover von Zero Mentality -- Black Rock
Band: Zero Mentality bei Facebook Metalnews nach 'Zero Mentality' durchsuchenZero Mentality
Album:Black Rock
Genre:Hardcore, Heavy Metal, Rock
Label:Let it burn Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:09.10.09
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"Schwatten Rock aussem Pott?!"

Es gibt sie, diese Momente, in denen man noch von einem Musikalbum überrascht wird. ZERO MENTALITY haben dies auf ihrem neuen Album „Black Rock“ eindeutig geschafft. Hier ist einiges enthalten, was das rockende Herz grundsätzlich begehrt. Derbe, vorantreibende Gitarrenriffs, eine stellenweise hübsch düstere Atmosphäre, gesunde Härte und interessante, sowie zumeist auch abwechslungsreiche Songstrukturen.

Welche Schublade sollte man denn öffnen, um ZERO MENTALITY halbwegs einordnen zu können? Das fällt schwer, denn die Mischung aus Metal und normalem Rock wurde versehen mit Anleihen im Gothic-Bereich, als auch mit Hardcore- und sogar Punk-Elementen. Mal erinnern einzelne Passagen von Sänger Ben an Clawfinger oder Muse, dann wieder an die Sisters und selbst Thomas D. schimmert in „No Salaam no Shalom“ in den ersten Sekunden durch. Solche plötzlich auftretenden Überraschungseffekte machten durchweg Laune. Dass wir uns nicht falsch verstehen, die Truppe aus dem Ruhrpott marschiert schon zumeist ordentlich nach vorne, wobei das Gaspedal nur halb durchgetreten wird.

Man growlt, brüllt und singt auf deutsch, als auch auf englisch die Gedanken zur Welt. „Planet der Affen“ geht beispielsweise derart nach vorne, dass man gar nicht anders kann, als sich vom Groove treiben zu lassen. Mit „Fragile Hearts“ hat man nach meinem Dafürhalten sogar eine erstklassige Single am Start, sofern man diesen Weg beschreiten würde. „Feature dich selbst“ ist dann der Wendepunkt des Albums. Sehr basslastig segelt das Schiff hier über den Metalsee, eher gemütlich geht es da an Bord zu. Anschließend stürmt es noch mal heftig mit „Come Home“, einem für dieses Album schon schnellem Stück mit satten Riffs.

Und wenn wir schon beim Bootsvergleich sind, dann passt auch die Vorstellung mit der plötzlich erscheinenden Sirene. Denn in „Dead Chamber“ ist der Sturm vorüber, das Boot hat im Hafen angelegt und die Bordmannschaft lauscht den Klängen der Sirene im Hafen. Keine Ahnung, wessen Stimme wir da nun lauschen, aber die junge Dame stimmt uns prächtig samt Akkustikgitarrenbegleitung ins furiose Finale ein. Schwergewichtig schleppt sich ZERO MENTALITY nunmehr voran, nur um sich beim letzten Song „Das Ende vom Lied“ noch einmal in die Ruder zu legen. Sehr breit und atmosphärisch dicht gibt es hier Core-Elemente vermischt mit Gothic auf die Ohren. Ein schöner Abschied einer gelungenen Platte, die für all diejenigen interessant sein dürfte, die keine Hemmnisse gegen eine wilde Mixtur von Einflüssen haben.

Trackliste:
01.) Black Rock
02.) Electric Lips
03.) No Salaam No Shalom
04.) Planet Der Affen
05.) Devils Charity
06.) Fragile Heart
07.) Feature Dich Selbst
08.) Come Home
09.) Dead Ember
10.) Das Ende Vom Lied
Spielzeit: 00:35:42

Line-Up:
Ben - Gesang
Chris - Gitarre
Thorsten - Gitarre
Alan - Bass
Marcel - Schlagzeug
Markus Grunow [Archon]
03.10.2009 | 08:41
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