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Cover von Zonaria -- Infamy And The Breed
Band: Zonaria Homepage  Metalnews nach 'Zonaria' durchsuchenZonaria
Album:Infamy And The Breed
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Pivotal Rockordings
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:07.09.07
CD kaufen:'Zonaria - Infamy And The Breed' bei amazon.de kaufen
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"Talentierte Melo-Death-Debütanten"

ZONARIA aus dem schwedischen Umeå dürften den meisten Lesern, wenn überhaupt, hauptsächlich durch die gemeinsame Tour mit IMPALED NAZARENE im letzten Jahr bekannt sein. Und da von dieser Tour bekanntlich nur einige wenige Konzerte stattfanden, dürfte sich auch diese Zahl in Grenzen halten. Damals hatten die Jungspunde – das Durchschnittsalter liegt zwischen neunzehn und zwanzig Jahren – als erste Vorband keine wirklich große Chance beim Karlsruher Publikum, jedoch zeigt sich anhand der ersten Full Length „Infamy And The Breed“, dass im Melodic Death Metal der Schweden eine ganze Menge Potential vorhanden ist.

Gut, an die wegweisenden Bands ihres Sounds wie HYPOCRISY, ARCH ENEMY, DARK TRANQUILLITY, DIMMU BORGIR und ein klein wenig SENTENCED kommen die Jungs natürlich noch nicht heran, aber trotzdem enthält das Album durchgehend gelungene und weitgehend ausgereifte Kompositionen, die belegen, dass die Band sehr viel Arbeit investiert hat. Gelegentlich untermalt durch gut eingesetzte Keyboards, wird gut und variabel Druck gemacht, wobei hauptsächlich Simons Gesang für den Vergleich mit HYPOCRISYs Peter und DIMMU BORGIRs Shagrath sorgt. Der Shouter von ZONARIA streut allerdings gelegentlich auch klaren Gesang ein, der sowohl gut gelungen ist als auch für Auflockerung sorgt. Handwerklich gibt es rein gar nichts auszusetzen und besonders die melodischen Soli gehören lobend erwähnt. Natürlich sind hier herunter gestimmte Gitarren das A und O der Mucke, sodass selbstredend der klassisch schwedische Gitarrensound das unverwechselbare Resultat darstellt, aber dies macht vor allen Dingen deshalb Spaß, da die Produktion sehr gut und druckvoll gelungen ist. Somit laden Songs wie „Descend Into Chaos“, „Pandemic Assault“, „Ravage The Breed“ und „The Armageddon Anthem“ zum Mitwippen ein und veranschaulichen, dass die Schweden bereits jetzt in der Lage sind, gut strukturierte Songs mit der nötigen Dynamik zu schreiben.

ZONARIAs Debüt stellt sicher keinen Meilenstein im Melodic Death Metal dar, aber trotzdem haben wir es hier mit einer sehr soliden Scheibe einer noch recht jungen und talentierten Band zu tun. Natürlich fehlt es hier und da noch an der nötigen Eigenständigkeit, da die Originale manchmal noch zu sehr durchscheinen, aber wenn ZONARIA so weiter machen und Alben ähnlichen Kalibers nachreichen oder sich hoffentlich noch steigern können, dann gilt es, die Schweden in Zukunft auf alle Fälle im Auge zu behalten.

Trackliste:
01. Infamy
02. The Last Endeavor
03. Pandemic Assault
04. The Armageddon Anthem
05. Rendered In Vain
06. Image Of Myself
07. Evolution Overdose
08. Attending Annihilation
09. Descend Into Chaos
10. Ravage The Breed
11. The Black Omen
12. Everything Is Wasteland


Alexander Eitner [soulsatzero]
31.08.2007 | 15:46
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