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Cover von Zoroaster -- Matador
Band: Zoroaster Homepage Zoroaster bei Facebook Metalnews nach 'Zoroaster' durchsuchenZoroaster
Album:Matador
Genre:Doom Metal, Heavy Metal, Sludge
Label:SPV
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.04.11
CD kaufen:'Zoroaster - Matador' bei amazon.de kaufen
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"Schnitzel mit Crémefüllung!"

Have you ever transcended space and time?

Yes. No. Uh, time, not space... No, I don't know what you're talking about.


- Ich auch nicht, denn Zeit ist relativ, vor allem, wenn man „Matador“ von ZOROASTER im Player hat. Ja, sehr originell, ein Witz über Zeit und jenes bei einer Doom Sludge Ban; ich weiß! Aber dennoch, die 2003 gegründeten Atlanta Metaller stehen über dieser Thematik und schweben zwischen den Zeiten mit ihrer frisch-erquicklichen Mixtur aus reudigem Sludge und druckvollem Heavy Doom Metal!

Drei Jahre ist es nun her, dass ZOROASTER mit „Voice Of Saturn“ ihre Kraft auf Scheibe gepresst haben und es wurde höchste Zeit, wieder einmal dieses zu tun. Was dabei heraus kam, ist ein sehr kraftvolles, nach vorn treibendes Album mit einer Menge Groove und endloser Riff-Verspieltheit. Dass das Trio dabei nicht raketengleich durch die Anlage prügelt ist klar, doch SUNN O)))-eske Bass-Orgien müssen auch nicht befürchtet werden. Ganz im Gegenteil. Die Herren verstehen es, angenehm eloquente Heavy Metal Riffs, mit leichten psychedelic Anleihen in ein waberndes Bett aus Sludge Teppichen zu packen, welches gemächlich, aber nicht schleppend vom Hang bricht; einer Lawine gleich zermalmt die Soundwand dabei alles im Wege stehende, verbleibt im Moment des Aufpralles jedoch weich und freundlich. Songs wie „Trident“ oder „Odyssey II“ weisen sogar zusätzliche Rock-Affinitäten auf, womit das ansonsten relativ düster-knackige Gefüge aufgelockert wird. Es ist dieser schmale Grad zwischen dezenten Drone-Elementen und der tendenziellen Old School Doom-Neigung, welcher diese Platte so hörenswert macht. Hart aber herzlich boxen sich dabei die verzerrt-tief-kreischenden, aber stets ausgewogenen Vocals durch den bunt leuchtenden Drogen-Nebel, welcher zuweilen Assoziationen mit gewissen „Fear and Loathing“-Szenen in und um Badewannen zulässt.

„Matador“ ist der ideale Begleiter für eine tief-nächtliche Autobahnfahrt, vorbei an fließenden Landschaften und bunt-schimmernden Sonnenuntergängen; quer durch die ewig-weise „Old World“. Wem der Sinn nach einer deftigen Dröhnung im auditiven Sinn steht, ist mit „Matador“ bestens beraten.

Trackliste:
1. D.N.R.
2. Ancient Ones
3. Odyssey
4. Trident
5. Firewater
6. Old World
7. Black Hole
8. Odyssey II
9. Matador
Spielzeit: 00:41:51

Line-Up:
Will Fiore - Gesang, Gitarre
Brent Anderson - Gesang, Bass
Dan Scanlan - Percussion, Schlagzeug
Tobias Naumann [Necrologue]
11.04.2011 | 18:30
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