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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
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"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
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"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
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"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
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"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
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"Tu Felix Austria..." | ||||||||||||||||||
| Seit 2008 unter neuem Namen aktiv debütierten die österreichischen Metaller DESERT SIN nur ein Jahr später mit ihrem ersten Album „The Edge Of Horizon“, welches bei Presse und Fans auf ein hohes Maß an Begeisterung stieß. Drei Jahre später hat die Truppe offenbar wieder genug Ideen beisammen, weshalb dieser Tage mit „Destination Paradise“ das nächste Album der Kufsteiner erscheint. Die Österreicher bieten auf ihrem zweiten Album kraftvollen Power Metal zwischen dem vereinigten Königreich und Übersee, denn während sich die Truppe im Hinblick auf ihre Melodien wie wohl die meisten Vertreter ihres Genres auf die allgegenwärtigen IRON MAIDEN besinnt, lassen Druck und Energie ihrer Songs – besonders in Nummern wie „Kill The King“ – eher an amerikanische Kapellen wie HELSTAR denken. Von Anfang an fällt auf „Destination Paradise“ das angenehme Mischverhältnis von Gitarren im Vordergrund und Keyboards im Hintergrund auf, denn so dienen die häufigen Synthies lediglich der Atmosphäre während die krachigen Gitarrenriffs den Kitsch auf Distanz halten, was nur zu begrüßen ist. Insgesamt gehen DESERT SIN bei ihrem Schaffen erfreulich eigenständig zuwerke, denn während man bei den meisten ihrer Songs sicherlich die ein oder andere bekanntere Band als Vergleich heranziehen könnte, dient dies stets lediglich der stilistischen Einordnung, da die Kufsteiner sich dank ebenso intelligenter wie einfallsreicher Riffs mit ihrem Sound tatsächlich eine eigene Nische in ihrem recht dicht bevölkerten Genre schaffen konnten – die gelegentlichen progressiven Anwandlungen, die die Herren in Nummern wie „Follow Me“ oder auch „The Seed Of Destruction“ zur Schau stellen, schaden da sicherlich auch nicht. Sänger Sandro Holzer hat dabei zwar nicht die einprägsamste Stimme, andererseits passt der Mann geradezu hervorragend zu den Songs von DESERT SIN und obendrein fällt es gar nicht leicht, einen Vokalisten mit ähnlicher Stimme zu benennen, weshalb Herr Holzer allemal mit einem interessanten Organ aufwartet. Insgesamt haben die Österreicher mit „Destination Paradise“ ein Album geschaffen, das mit epischen Songs und ausladenden Arrangements aufwartet, ohne dass der Truppe dabei die Heavyness abhanden kommen würde – spannende rhythmische Spielereien und ausgeklügeltes Songwriting tun ihr übriges und somit dürfte jeder Hörer auch bei knapp über 45 Minuten Spielzeit bei Laune gehalten werden. In Sachen Melodien und Songstrukturen richten sich DESERT SIN klar an Fans neuerer IRON MAIDEN-Alben, dank PS-starkem Riffing und entsprechend druckvoller Produktion vermögen sich die Österreicher allerdings von so mancher Konkurrenz abzusetzen. Wer schon immer wissen wollte, wie kitschfreier Metal mit Melodie funktioniert, bekommt von DESERT SIN nun die Musterlösung präsentiert. | ||||||||||||||||||
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