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SLASH FEATURING MYLES KENNEDY & THE CONSPIRATORS haben mit „Mind Your Manners“ einen Song von ihrem kommenden Album "Living The Dream" vorgestellt.

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Crematory – Oblivion

Wertung
6/7 Punkten


Info
VÖ: 13.04.2018
Label: Steamhammer/SPV
Spielzeit: 00:53:53


Line-Up
Felix Stass – Vocals
Rolf Munkes – Guitar
Tosse Basler – Guitar
Jason Mathias – Bass
Markus Jüllich – Drums
Katrin Jüllich  – Keyboards


Tracklist
Expactation
Salvation
Ghost Of The Past
Until The Dawn
Revenge Is Mine
Wrong Side
Stay With Me
For All Of Us
Immortal
Oblivion
Cemetary Stillness
Blessed
Demon Inside

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Der Schreiber dieser Zeilen verfolgt das Schaffen von CREMATORY bereits seit mehr als 20 Jahren. Nicht immer war er mit dem Handeln und den Aussagen der Gruppe zufrieden bzw. der gleichen Meinung. Allerdings muss man der Band um Sänger Felix Stass, Keyboarderin Katrin Jüllich und Schlagzeuger Markus Jüllich anerkennen, dass sie seit Gründung der Band ihr Ding durchgezogen haben – allen Unkenrufen zum Trotz. Und das ist auch gut so, da man ansonsten den ein oder anderen Hammersong nicht in petto. So auch beim neuen Album „Oblivion“, welches ein kleines Meisterwerk ist.

 

„Das beste Album der Bandgeschichte?“

 

Das neue Album zeigt mal wieder die gesamte Bandbreite der Gruppe, angefangen mit dem epischen, an Spiele wie „Wing Commander“ (Synthesizer) etc. erinnernde, Intro „Expectation“. Und schon mit „Salvation“ bieten CREMATORY den ersten Knaller der Scheibe. Das Stückt ist ein absoluter Earcatcher, die Gesangssymbiose von Felix Stass und Gitarristen Tosse Basler ist ein echter Genuss, die auch auf dem Rest des Albums stets wiederzufinden ist. Es reihen sich weitere Kracher wie „Ghost Of The Past“, „Until The Dawn“, der Wolf im Schafspelz „Revenge Is Mine“, „Wrong Side“ locker flockig ein, ohne dass auch nur die Spur von Eintönigkeit oder gar Lückenfüllerei aufkommt. Das komplette Album ist wundervoll differenziert, klingt dabei aber wie aus einem Guss und macht ständig Appetit auf mehr. Dass sich hier keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigen, sollte ebenfalls deutlich gemacht werden. Neben dem starken Zusammenspiel der Instrumentalisten, fällt natürlich auch der Sound sehr ins Gewicht. Und da merkt man mal wieder, dass Markus Jüllich ein alter Hase ist der genau weiß, wie die Songs zu klingen haben.

 

„Oblivion“ zeigt, dass CREMATORY ihr Pulver noch lange nicht verschossen haben. Im Gegenteil, ich wage zu behaupten, dass das Album das beste seit 20 Jahren geworden ist. Und das soll ihnen mal einer nachmachen. Alles passt, die Kompositionen, die Gesangswechsel, der Sound.. Gothicherz, was willst du mehr? Mehr davon! Genau!

Ingo Nentwig / 27.05.2018

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