Die kalifornischen Thrash Metal-Urgesteine BLOOD FEAST haben mit "Chopped, Sliced And Diced" die Veröffentlichung einer neuen EP in Aussicht gestellt.

Die U.S.-amerikanischen Punk Rock-Legenden BAD RELIGION haben mit "My Sanity" einen weiteren neuen Song als Single veröffentlicht.

Die reformierten U.S. Metaller FIFTH ANGEL haben es mit ihrem Comeback-Album "The Third Secret" auf Platz #48 der Deutschen Albumcharts geschafft.

Packt die pinke Leggins aus und setzt den schlüpfrigsten Blick auf, den ihr auf Lager habt: Die US-amerikanischen Glam Metaler von Steel Panther haben mitgeteilt, dass sie am 13.11.2018 das Studio geentert haben, um den Nachfolger ihres 2017 erschienen Album „Lower The Bar“ einzuspielen.

Bei den finnischen Death-Doomern von SWALLOW THE SUN geht es nun Schlag auf Schlag. Ihr neues Studioalbum trägt den Titel „When A Shadow Is Forced Into The Light“ und wird am 25. Januar 2019 durch Century Media veröffentlicht.

Die britischen Heavy Metal-Veteranen und Black Metal-Erfinder VENOM haben drei Jahre nach ihrem letzten Album "From The Very Dephts" eine neue Platte in Aussicht gestellt.

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Cruachan – Keith Fay über Alltag, Folk Metal und Albumkonzepte

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Foto: Cruachan

 

Die irischen Folk-Metaller CRUACHAN bleiben weiterhin konstant und veröffentlichen vier Jahre nach ihrer „Blood For The Blood God“-Scheibe, die damals eine kleine Fehde mit DEBAUCHERY ausgelöst hat, ihr neues Album „Nine Years Of Blood“. Dieses stellt den Abschluss der Blut-Trilogie dar, auch wenn die Alben nur lose miteinander zusammenhängen. Mit Mastermind Keith Fay sprachen wir im Detail über das Konzept hinter dem neuen Album, über Folk Metal generell und über die Kombination von Berufs- und Tourleben!

 

Hallo Keith und vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst! Ich hoffe, es geht dir gut! Packen wir es an: „Nine Years Of Blood“ ist der dritte und offensichtlich letzte Teil der Blut-Trilogie. Auch wenn du einst erklärt hast, dass diese Trilogie die Alben nur lose zusammenhält, hast du trotzdem versucht, die Scheiben so zu komponieren, dass sie ähnlich klingen?

Nein, definitiv nicht. Wir erschaffen einfach Musik, die sich beim Komponieren richtig anfühlt. Ich denke, dass die Alben alle sehr unterschiedlich klingen, aber doch irgendwie ähnlich, wenn das einen Sinn macht, haha! „Nine Years Of Blood“ enthält zum Beispiel viel mehr Einflüsse „klassischer“ Musik, als das früher der Fall gewesen ist. Und ich habe mich an ein paar neuen Gesangsstilen versucht. Es ist auch das erste Album in der CRUACHAN-Geschichte, auf welcher keine Gastmusiker vorkommen. Alles, was ihr hören könnt, wurde von den fünf CRUACHAN-Mitgliedern erschaffen.

 

Das Album „Nine Years Of Blood“ thematisiert den neun Jahre andauernden Krieg zwischen Irland und England, der hart geführt wurde und welchen Irland schlussendlich verloren hat. Dieser Krieg war ja eine ziemlich komplexe Angelegenheit, auf welche Elemente, Akteure und Ereignisse habt ihr euch auf dem Album konzentriert? Was sind die wichtigsten Charakteristika und Konsequenzen dieses Konflikts?

Es war tatsächlich ein signifikanter Krieg für den Planeten. Viele Historiker debattieren, was genau die Implikationen gewesen wären und wie anders unsere Welt heute aussehen würde, hätte Irland den Krieg gewonnen. Wären wir dann die imperiale Macht geworden, die England war? Wer weiß. Als der Krieg beendet war, war England durch den Kampf gegen die Iren fast bankrott, auch wenn sie Erfahrungen in Kriegen mit anderen Ländern hatten. Irland hat wesentlich moderner Taktiken und Technologien im Vergleich zu England angewandt. Wir haben Schießgewehre benutzt und sie Schwerter. Sie mussten alles an ihrem Kampfstil ändern, um den Krieg noch zu ihren Gunsten wenden zu können. Unsere Lyrics drehen sich vor allem um die Figur des Hugh O’Neill und die vielen Kämpfe, die er gefochten hat, beziehungsweise um seine Niederlage. Der Song ,The Siege Of Kinsale‘ erzählt von einer entscheidenden Episode im Krieg. Die Spanier waren damals Alliierte der Iren und haben uns Tausende Truppen gesandt, um uns dabei zu helfen, die Engländer endgültig zu besiegen. In einem schrägen Witz der Geschichte sind die spanischen Kräfte aber am anderen Ende von Irland an Land gegangen. Sie sollten O’Neill eigentlich im Norden treffen. O’Neill musste sich dann entscheiden, ob er sie alleine gegen die Engländer kämpfen lässt oder ihnen zur Hilfe eilt. Er entschied sich, ihnen zu helfen, aber es war schon zu spät. Das ist der Punkt, an welchem England den Krieg gewonnen hatte und Irland Jahrzehnte lang von den Engländer okkupiert wurde und es zu irischen Rebellionen kam.

 

„ich betrachte uns absolut als Metal-Band, und zwar eine Extreme Metal-Band.

 

Solch ein Thema auf einem Album zu verarbeiten, scheint viel Zeit dahingehend zu kosten, dass man recherchieren und die nötigen Informationen zusammensammeln muss. Dann muss man die Lyrics schreiben und schließlich Musik komponieren, die zur Atmosphäre passt. Wie viel Zeit ist in die Periode geflossen, erstmal alle Fakten und die Geschichte des Krieges zu recherchieren?

Das ist wahr, aber in diesem Fall kannte ich den größten Teil der Geschichte, weil das die historische Epoche ist, die ich sowieso studiere. Ich habe viele Geschichtsbücher zu Hause und habe dementsprechend viel Wissen aus diesen verwendet. Ich fand es tatsächlich relativ restriktiv und durchaus auch herausfordernd, weil ich früher einfach über das geschrieben habe, was mich angemacht hat. Aber bei diesem Album wollte ich einem Pfad folgen. Ich hatte allerdings den Song ,Queen Of War‘ schon geschrieben, bevor klar war, dass es ein Konzeptalbum werden wird. Glücklicherweise dreht sich der Song um Morrigan, die keltische Göttin des Krieges, also hatte ich kein Problem damit, den Song zu behalten, weil er perfekt zur Story passt und unsere Alben auch organisch miteinander verbindet.

 

Gab es die Songs beziehungsweise die Musik also schon vor den Lyrics? Oder waren alle Texte geschrieben und dann ging es ans Komponieren? Und da „Nine Years Of Blood“ ja eben ein Konzeptalbum ist, habt ihr euren Zugang zum Songwriting im Unterschied zu den früheren Werken verändert?

Meisten komponieren wir die Musik zuerst, dann schreibe ich die Lyrics zu den Songs. Wenn ich die Lyrics schreibe, muss ich die Songstrukturen ab und zu noch „optimieren“. Es gibt auch Momente, an denen ich vielleicht einen Refrain schreibe und die Musik dann so hinbiege, dass sie dazu passt. Dann muss ich nachher aber auch noch die Lyrics anpassen, et cetera. Ich glaube, wir haben keine wirklich ausgefeilte Methode, was das Songwriting betrifft – nicht einmal 25 Jahre nach Bandgründung, haha!

 

Wenn ich richtig liege, dann wird es auch einen Videoclip geben, der sich eben auch mit dem Krieg zwischen Irland und England beschäftigt. Könntest du uns genauer erzählen, was wir da sehen werden? Und wann wird das Video erscheinen?

Ja, wir hoffen, dass wir das bald mal angehen können. Das Video wird zum Song ,The Battle Of The Yellow Ford‘ gehören und es dreht sich um zwei irische Rabauken, die sich um einen gestohlenen Ford Focus prügeln! Eigentlich wäre das ein echt gutes Video, haha! Aber ernsthaft: Diese Schlacht war ein großer Sieg für die Iren und ein Wendepunkt im Krieg. Der Song ist mein persönlicher Favorit des Albums und muss einfach ein Video erhalten. Wir können keine ganze Schlacht nachstellen, weil wir dafür mehr Effekte als Game Of Thrones bräuchten, aber wir wollen uns auf kleine Kämpfe im Laufe dieser Schlacht konzentrieren. Wir haben eine einfache Prämisse – zwei Iren gegen zwei Engländer. Die Engländer sind die Kundschafter, die Iren verfolgen sie. Wir werden mit der besten Gruppe in Irland zusammenarbeiten, die momentan historische Schlachten nachstellt. Sie heißen Claoimh und werden von meinem Freund Dave Swift geleitet. Primordial haben auch bei Dave angefragt, als es darum ging, für ein Video Soldaten einer etwas späteren Epoche darzustellen.

 

Bitte erzähl uns etwas mehr über das Cover-Artwork der neuen Scheibe. Es scheint ja kein Schlachtfeld darzustellen, sondern eher eine längst vergessene und nostalgische Landschaft, auf welcher das heidnische Symbol sehr präsent und wichtig ist. Was sagt uns dieses Artwork? Und inwiefern hängt es mit besagtem Krieg zusammen?

Die Landschaft auf dem Cover nennt sich Kinsale und stellt den Ort dar, in welchem der entscheidende Kampf ausgetragen wurde – wir sehen also die Nachwirkungen der Schlacht. Wir wollten es vermeiden, eine klischeehafte Kampfszene auf die Scheibe zu packen, deshalb haben wir uns für etwas Bewegenderes entschieden. Du siehst auch viel Blut auf dem keltischen Kreuz, und in diesem Blut erkennt man den Abdruck einer Hand, welcher die ,rote Hand von Ulster‘ darstellt. Dies war das Wappen von Hugh O’Neill und eigentlich für ganz Irland (in den letzten Jahren ist die rote Hand in synonymer Verwendung für Ulster und der Okkupation von England verwendet worden). Auf der Spitze des Kreuzes findet man Morrigan, und zwar in Form einer Krähe, die das Schlachtfeld überblickt. Ganz links und rechts oben sieht man zum einen Königin Elizabeth und Hugh O’Neill, die FührerInnen der irischen und englischen Streitkräfte.

 

In einem anderen Interview hast du angesprochen, dass es wichtig ist, dass im Folk Metal unbedingt der Metal erhalten bleiben muss – heißt das, dass ihr euch zunächst und zumeist noch als Metal-Band versteht? Und was ist das Schlimmste, was eine Folk Metal-Band tun kann?

Ja, ich betrachte uns absolut als Metal-Band, und zwar eine Extreme Metal-Band. Folk ist für uns natürlich sehr wichtig, und es gibt davon sehr viel auf dem neuen Album, aber der Heavy Metal hat Priorität. Ich denke, das hört man in unserem Sound ziemlich deutlich.

Was den zweiten Teil der Frage betrifft, wo soll ich nur anfangen, haha! Als wir angefangen haben, gab es fast niemanden außer uns, Skyclad und Waylander in dieser Musik-Szene – ich hatte das Gefühl, dass wir drei diktiert haben, wie Folk Metal klingen soll. Wir haben die Regeln gemacht, haha! Als ich dann gemerkt habe, dass Sachen auftauchen, die ich persönlich überhaupt nicht leiden konnte, war ich bestürzt. Ich hasste diese konstant auftauchenden fröhlichen Trinklieder. Ich habe immer betont, dass Folk-Musik alle Emotionen hervorrufen muss, und wenn man spezifisch über irische Folk-Musik spricht, dann gibt es in dieser einfach so viel Traurigkeit. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass die anderen Bands nicht verstanden haben, was Folk bedeutet. Ich bin mit dem Alter weicher geworden, und ich verstehe immer mehr, woher diese Bands kommen. Viele skandinavischen Bands haben keine wirkliche und angreifbare Folk-Musik, die überlebt hat und an die sie sich bezüglich Inspiration wenden können. Deshalb haben sie ihre eigenen Folk-Kompositionen entwickelt, die zu ihrem Stil passen – zum Beispiel Humpa, Viking-Metal oder so Zeug. In Irland sind wir mit unserer Musik aufgewachsen, sie ist in unserem Bewusstsein ständig präsent. Deshalb wussten wir, wie die Dinge klingen sollten.

Außerdem gibt es ein paar Instrumente, die ich wirklich gar nicht mag – das Akkordeon zum Beispiel. Ich hatte nie das Gefühl, dass man damit was machen kann, aber heute komme ich damit klar. Das Banjo hasste ich zu Beginn, aber mit der Zeit begann ich es zu mögen. Ich habe es dann sogar auf dem „Folk-Lore“-Album verwendet. Und dann gibt es noch die Maultrommel, ich hasse einfach, wie sie klingt. Sie klingt immer irgendwie „lustig“, aber wer weiß, vielleicht lerne ich ja noch, sie zu mögen.

 

Wenn man „Nine Years Of Blood“ mit den beiden Vorgängern vergleicht, passen sie organisch durchaus zusammen, zumindest wenn man vom Sound ausgeht. Eure Trademarks bleiben erhalten – epische und oftmals harsche sowie aggressive Metal-Vibes treffen auf metallische Schreie (und triumphalen Klargesang) und auf nicht zu viel Folk. Wo siehst du die größten Unterschiede zwischen „Nine Years Of Blood“ und „Blood For The Blood God“ sowie „Blood On The Black Robe“?

Dankeschön. Ich stimme teilweise zu, ich sehe aber schon auch viele Unterschiede zwischen den Alben. Das neue ist stark von „klassischer“ Musik inspiriert worden. Das hört man zum Beispiel auf ,Queen Of War‘ und auch im Song ,Siege Of Kinsale‘, aber über das ganze Album verteilt, gibt es einfach viel Hintergrundmusik, die so gestaltet ist wie ein Orchester, das die hauptsächlichen Melodien unterstreicht. Ich habe auch ein paar neue Gesangsvarianten auf diesem Album ausprobiert. Seien wir ehrlich – ich singe ja eh schon in drei verschiedenen Stilen: Geschrei, klassischer Heavy Metal und melodischer Klargesang. Aber auf diesem Album habe ich ein paar Chöre mit Harmonien erzeugt, und das nur mit meiner Stimme. Man hört das auf ,The Harp, The Lion, The Dragon And The Sword‘ und auf ,The Battle Of The Yellow Ford‘ – ich habe beide Chor-Passagen mit der Intention geschrieben, dass wir einen echten Chor verwenden werden, aber das hat dann bei den Aufnahmen nicht geklappt. Also habe ich die Sache selbst geregelt, und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich weiß nicht genau, warum du meinst, dass es wenig Folk-Musik gibt, weil ich eher das Gefühl habe, dass das Gegenteil wahr ist. Es gibt auf dem Album sehr viele Folk-Melodien. Aber vielleicht meintest du, dass diese nicht eigenständig vorkommen, sondern in einer metallisierten Version dargeboten werden?

 

Wenn ich richtig liege, dann ist der Song ,Back Home In Derry‘ ein klassisch-irisches Volkslied, das ihr für euer Album umkomponiert habt. Könnt ihr uns mehr über diesen Song erzählen? Warum habt ihr ihn gecovert? Und wie passt er zum neuen Album?

,Back Home In Derry‘ stammt ursprünglich von Bobby Sands, der ein Mitglied der IRA war und in einem Hungerstreik gestorben ist. Der Song dreht sich um die Straftransporte von Iren im 19. Jahrhundert in das so genannte ,Van Diemen’s Land‘, das heutzutage als Tasmanien (Australien) bekannt ist. Wir alle denken, dass es ein sehr starker und schöner Song ist – er ist natürlich sehr stark im Folk verwurzelt, aber wie ich früher schon gesagt habe, geht es hier nicht um ein fröhliches Trinklied. Das Stück ist sehr nachdenklich, beschwörend und traurig. Das Stück passt aber eigentlich nicht zum Konzept und sollte ursprünglich nur ein Bonus-Track sein. Dann haben wir die Entscheidung getroffen, dass das Lied eigentlich doch dazu passt. Wir sehen die Komposition nun als eine Form von Epilog an – seit diesem neun Jahre andauernden Krieg sind Hunderte von Jahren vergangen, aber wir haben nicht aufgegeben, für die Freiheit zu kämpfen, und wir haben sie schlussendlich in den frühen 1900er-Jahren erhalten.

 

Bezüglich des Release-Dates der neuen Scheibe scheint es ein paar Verzögerungen gegeben zu haben – könntest du uns mehr darüber erzählen? Was waren dafür die Gründe?

Argh! Es gibt immer Verzögerungen, das kann so frustrierend sein. Wir haben auch schon mehr Zeit gebraucht, das Album fertigzustellen, weil wir alles perfekt machen wollten. Dann waren wir endlich fertig, und es gab Verzögerungen mit dem Artwork. Das ist nicht Daniels Schuld, es geht einfach um einen kreativen Prozess – ich habe via Mail versucht zu erklären, was ich wollte und dafür musste ich Zeichnungen von Strichmännchen verwenden, haha! Aber schlussendlich haben wir es geschafft!

 

„man sieht CRUACHAN als Weihnachtsbäume verkleidet, die zu Manegarm abrocken, während diese ihren Soundcheck machen.“

 

Bezüglich der Live-Front: Wann sehen wir euch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz? Werdet ihr das Album mit einer großen Tour promoten?

Wir werden Europa nicht mit diesem neuen Album betouren und um ehrlich zu sein, wollen wir grundsätzlich weniger touren. Stattdessen werden wir mehr Festivals spielen. Wir alle haben Vollzeitstellen, deshalb ist eine Tour schwierig zu managen. 2018 ist aber eines der geschäftigsten Jahre, wenn es um Live-Shows geht. Wir spielen mehr als je zuvor, und da sind wir natürlich aufgeregt. Wir haben schon Skandinavien betourt und unabhängig von dem, was ich eben sagte, gibt es im Sommer eine Tour durch Südamerika. Wir haben auch ein paar größere Shows schon bestätigt und können berichten, dass wir uns in Österreich und in der Schweiz sehen lassen werden. Wir spielen auf dem Kaltenbach Open Air und dem Ragnarok-Spektakel.

 

Vor ein paar Wochen seid ihr mit MANEGARM und EREB ALTOR Alter durch Skandinavien getourt. Kannst du uns von dieser Tour etwas erzählen? Wie lief das ab? Habt ihr schon neue Songs gespielt?

Das war sehr spaßig. Wir haben uns schon mal mit EREB ALTOR durch Europa getourt, und wir betrachten sie als alte Freunde, also war es mehr oder weniger Urlaub mit Freunden. Auch wenn wir MANEGARM immer mal wieder getroffen hatten und wir auch auf diesem 70.000 Tons Of Metal-Festival mit ihnen gespielt hatten, hatten wir nie die Zeit, mit ihnen abzuhängen oder sie wirklich kennenzulernen. Deshalb war es cool, dass das nun endlich geklappt hat. Sagen wir einfach, dass wir nun nochmal einen Haufen neuer Freunde gewonnen haben. Die Shows selbst waren großartig, auch wenn bei ein oder zwei Gigs wenige Leute da waren, aber so ist das halt. Grundsätzlich kamen viele Leute und wir hatten Spaß. Wir haben auf der Tour einen neuen Song gespielt, und zwar ,The Harp, The Lion, The Dragon And The Sword‘. Es gibt auch ein Videotagebuch auf meinem YouTube-Kanal (cruachankeith), wenn ihr euch das anschauen wollt. Es ist ziemlich verrückt, man sieht CRUACHAN als Weihnachtsbäume verkleidet, die zu MANEGARM abrocken, während diese ihren Soundcheck machen. Wir werden uns niemals entschuldigen, haha!

 

Bezüglich der Zukunft: Da „Nine Years Of Blood“ ja schon vor einer Weile komponiert wurde, gibt es schon neue Songs für eine zukünftige Veröffentlichung? Und ist überhaupt ein neues Album geplant?

Nein, haha! Wir haben noch gar nichts getan. Wenn das Album draußen ist, werden wir wieder anfangen, zu komponieren, aber momentan haben wir gar nichts. Es wird aber natürlich noch ein Album geben, hoffentlich noch ganz viele. Wir sehen CRUACHAN ja nicht als unser Einkommen, wir spielen aus Leidenschaft und so wollen wir es noch für viele Jahre halten.

 

Letzte Frage: Was für Bücher liegen derzeit auf deinem Nachtkästchen?

„Knights Of The Borrowed Dark“ von Dave Rudden und „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, das sind beides Kinderbücher, aber ich liebe sie. Das ist vielleicht nicht das, was du erwartet hast, haha!

Jonathan Jancsary / 15.04.2018

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