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HomeReviewDer Weg Einer Freiheit – Der Weg einer Freiheit [Re-Release]

Der Weg Einer Freiheit – Der Weg einer Freiheit [Re-Release]

Der Weg Einer Freiheit - Der Weg einer Freiheit [Re-Release]

 

 

 

 

 

Wertung:

0/7

Info:

VÖ: 07. Mai 2010

Label: Viva Hate Records

Spielzeit: 00:48:54

Line-Up:

Nikita – Gitarren, Bass
Tobias – Gesang
Christian – Schlagzeug

Tracklist:

01 – Ewigkeit
02 – Spätsommer
03 – Frei
04 – Aurora
05 – Zum Abschied
06 – Welk
07 – Neubeginn
08 – Ruhe

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„Ein Soon-to-be-Klassiker in neuem Gewand“

Es heißt, gute Musik findet immer ihre Hörerschaft. Diese Regel hat sich auch für DER WEG EINER FREIHEIT bewahrheitet. Den einzigen Fehler, den die Würzburger bei ihrem Debüt gemacht haben, ist, die Neuauflage nicht hoch genug anzusetzen und schwupp!, waren binnen weniger Tage nach Erscheinen der Platte sämtliche Exemplare weg. Was folgte, war Wehklagen der Zu-Spät-Gekommenen, die – je nach Betrachtungswinkel – immer lautere Schreie von sich gaben. Viva Hate Records haben sich jetzt angeschickt, Fremdbuße zu leisten und den Bedarf an vorliegendem Album einstweilen zu stillen.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine bloß edler verpackte Neuauflage mit selbem Inhalt – Saitenzauberer Nikita hat alle Gitarrenspuren neu aufgenommen, was den Charakter der Songs einen ganzen Zacken kälter gemacht hat. Neuere ORLOG schießen dabei hier als klanglicher Anhaltspunkt vor, heute mehr als damals. Auch das brandneue Stück „Ruhe“ zeigt auf, wie zukunfts- und ausbaufähig der schwedisch geprägte, hochdramatische Stil ist. Das Hinzufügen eines fleischlichen Drummers dürfte hingegen je nach Veranlagung als Geschmackssache abgetan werden, da sich besonders in den wirklich komplizierten Passagen die ein oder andere Vereinfachung „eingeschlichen“ hat, welche als störend empfunden werden kann, sofern man ein emsiger Hörer der CDR-Version war. Nichtsdestotrotz macht Christian einen mehr als formidablen Job, was sich vor allem im letzten Dritel zeigt: „Welk“ und „Neubeginn“ gehen als eindeutige Gewinner der hiesigen Modifizierungen hervor.

Neben den schicken CD- und LP-Varianten gibt es aber auch eine limitierte Digipak-Auflage, welcher die Originalaufnahmen auf einer zweiten Scheibe beigelegt sind. Wer also unbedingt beide Seiten der „Medaille“ miteinander vergleichen will, sollte schnell handeln, da ich mir bei dem derart großen Aufdrang nicht vorstellen kann, dass allzu viele Exemplare liegen bleiben werden.

Micha / 30.04.2010

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