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Artillery -- One Foot In The Grave, The Other One In The Trash
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Video / DVD Titel:One Foot In The Grave, The Other One In The Trash
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.06.2008
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"Live-CD mit Bild"

Rund zehn Jahre nach ihrem vierten und letzten Studioalbum „B.A.C.K.“ melden sich die dänischen Thrash-Metaller ARTILLERY mit einer Live-DVD zurück. Wie der letzte Output ihrer amerikanischen Kollegen FLOTSAM & JETSAM wurde auch dieses Konzert beim diesjährigen Metalmania Festival in Polen mitgeschnitten.

Da das Konzert vom gleichen Team, das auch die Performance von Jason Newsteads ehemaligen Brötchengebern auf die Scheibe bannte, abgefilmt wurde, sind sowohl Bild- als auch Tonqualität auf dem gleichen, hohen Niveau und lassen keinerlei Wünsche offen. Das Konzert selbst kann sich ebenfalls sehen lassen, denn ARTILLERY sind - zumindest musikalisch - auch nach knapp einer Dekade Pause noch eine Macht: Über eine gute Stunde zeigen die fünf Herren keinerlei Anzeichen von Müdigkeit und kloppen einen Hochgeschwindigkeits-Thrasher nach dem Anderen raus. Sänger Adamsen tut sich dabei durch diverse stimmliche Glanzleistungen hervor und weist nicht zuletzt wegen seiner Aufforderung “Scream For Me, Poland“ leichte Ähnlichkeiten zu Bruce Dickinson auf. An Ausdauer scheint es den Beteiligten ebenfalls nicht zu mangeln, denn die Band beschränkt die Ansagen auf das Nötigste und konzentriert sich ganz auf die anstehende Setlist. Die Instrumentalfraktion – insbesondere die Gitarristen Stützer - begeistert dabei durchweg mit technischer Finesse und absoluter Rhythmussicherheit, wirkt ansonsten jedoch etwas zu angespannt. Das soll heißen, dass die übrigen Musiker nicht gerade viel Bewegung zeigen sondern hauptsächlich schwer konzentriert auf ihre Instrumente starren und die ihre Songs runterspielen. Selbst mehrmalige Motivationsversuche des Sängers während „By Inheritance“ können sie nicht eines Besseren belehren, weshalb der das gesamte Konzert über eine „Ein-Mann-Show“ abziehen darf. Selbiges tut er jedoch auch mit vollem Einsatz. Zudem hat die Band für diesen Festivalauftritt keinerlei Bühnenbild aufgebaut und spielt vor schwarzem Hintergrund, was zusammen mit dem vorigen Kritikpunkt nicht gerade für Stimmung sorgt. Das anwesende Publikum scheint sich an solchen Kleinigkeiten jedoch keineswegs zu stören und trägt mit „Hey, Hey“-Chören und Stagediving ordentlich zur Live-Atmosphäre bei. Die Kameraführung auf „One Foot In The Grave, The Other One In The Trash“ fällt ebenfalls angenehm aus und ist keineswegs zu hektisch, allerdings wundert man sich als Zuschauer über manche Einstellungen: Wer möchte beispielsweise beim Solo den Schlagzeuger sehen?!? Derartige „Missgriffe“ sind jedoch äußerst selten. Die Bonusausstattung hingegen fällt mit einem Live-Video in Bootlegqualität, drei Videoclips und diversen Interviews mit den Bandmitgliedern durchaus anständig aus.

„One Foot In The Grave, The Other One In The Trash“ überzeugt durch kraftvollen Sound, hervorragende Performance und eine durchschlagskräftige Setlist. Einziges Manko ist das statische Auftreten der Band, das den Live-Funken nicht so richtig überspringen lassen will. Nach dreizehn furiosen Songs verlassen ARTILLERY den Betrachter also mit dem Gefühl, dass die Band hier zwar einen hervorragenden Auftritt ablieferte, es eine bloße Live-CD jedoch auch getan hätte.


01. Deeds Of Darkness
02. Into The Universe
03. The Almighty
04. Cybermind
05. The Challenge
06. By Inheritance
07. The Eternal War
08. Beneath The Clay [R.I.P.]
09. Time Has Come
10. At War With Science
11. Out Of The Sky
12. Khomaniac
13. Terror Squad
Thomas "Metalviech" Meyns
21.07.2008 | 21:59 Uhr
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