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Asphyx -- Live Death Doom
Band: Asphyx Homepage Metalnews nach 'Asphyx' durchsuchenAsphyx
Video / DVD Titel:Live Death Doom
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.08.2010
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"'So’n Doomy-Headbang-Scheiß!!!'"

Nachdem sich die niederländischen Doom/Deather ASPHYX im Jahr 2007 reformierten und mit „Death… The Brutal Way“ eine bärenstarke Comeback-Scheibe aufgenommen haben, ist es nun an der Zeit, auch visuell den aktuellen Stand sowie die Geschichte von ASPHYX in Form einer rundum gelungenen DVD aufzurollen: „Live Death Doom“.

Der treffend betitelte Silberling ist somit dreigeteilt, wobei das erste Kapitel einen knapp zweistündigen [!] Mitschnitt der Release-Show von „Death… The Brutal Way“ am 4.07.2009 im Essener Turock beinhaltet. Die Band um Sympathiebolzen Martin van Drunen zeigt sich hierauf überaus spielfreudig, schädelt ab ohne Ende und lässt sich völlig zurecht von dem rappelvollen Turock abfeiern, dass es nur so kracht. Dabei beinhaltet die Songliste eine gut zusammengesetzte Zeitreise durch die Geschichte von ASPHYX, sodass es neben reichlich neuen Songs auch alte Klassiker à la „Vermin“, „MS Bismarck“, „The Sickening Dwell“ oder auch das zeitlos geniale „The Rack“ auf Augen und Ohren gibt. Dies wurde vom Kamerateam gut eingefangen, auch wenn die Qualität der Aufnahmen nicht immer bei 100% liegt, was vor allem bei Drummer Bob Bagchus ins Gewicht fällt, da sich gerne mal ein paar Pixel ins Bild einschleichen. Doch wirklich schlimm oder tragisch ist dies nicht, handelt es sich bei ASPHYX doch sowieso um eine Truppe, die auf das Rohe, Direkte und Aggressive im Death Metal setzt, sodass mich eine völlig glatt polierte Aufnahme sowieso überrascht hätte. Hier reiht sich auch der Mix ein, für den wiederum Dan Swanö, der auch die aktuelle Scheibe sowie HAIL OF BULLETS produziert hat, verantwortlich zeichnet. Und da hat der Gute wirklich wieder ganze Arbeit geleistet, denn so schön rotzig, dreckig und schneidend habe ich ASPHYX schon lange nicht mehr gehört. Und so sieht es auch das Publikum, das die Band eigentlich gar nicht mehr von der Bühne lassen will, was für sichtliche Rührung bei Martin van Drunen sorgt, der sich über den kompletten Auftritt hinweg überaus souverän präsentiert und dabei mit etlichen witzigen Ansagen und Anekdoten zu punkten weiß, sodass der Live-Teil insgesamt sehr schön die Live-Qualitäten und auch die sympathische Bodenständigkeit der Band vermittelt.
Das zweite Drittel, „Death: Hordes Of Disgust“ betitelt, beinhaltet eine knapp einstündige, englischsprachige Dokumentation über die Entstehung und den Werdegang von ASPHYX, in der hauptsächlich Bob und Martin zu Wort kommen, jedoch auch Ex-Gitarrist – und maßgeblicher Songwriter in den Anfangstagen – Eric Daniels sowie inzwischen Ex-Bassist Wannes Gubbels einige Anmerkungen beisteuern. Von allen Beteiligten hat übrigens Martin van Drunen das beste Englisch parat, während es bei seinen Kollegen hier und da etwas hapert, aber grundsätzlich alles gut verständlich und auch nachvollziehbar ist. Gut strukturiert wird anhand von Unterkapiteln auf die Anfangstage, die einzelnen Alben, die Auflösungen und das Comeback sowie die aktuelle Zeit inkl. Reunion-Show auf dem Party.San Open Air und den kürzlich erfolgten Wechsel am Bass [Wannes Gubbels ging, Alwin Zuur kam] eingegangen. Kurzum: Eine essentielle Dokumentation, in der in lockerer Atmosphäre, zum Teil an Originalschauplätzen, die für ASPHYX wichtig waren, bei einem Bier und einer Zigarette in der Hand und stets mit einem Augenzwinkern berichtet wird. Schön ist hierbei vor allem, dass Eric Daniels nach wie vor zur großen ASPHYX-Familie zu gehören scheint und überhaupt kein Problem damit hat, dass jemand seinen Posten an der Gitarre eingenommen hat und die Band somit fortführt. Davon könnte sich so mancher Musiker auf dem Egotrip mal ein Scheibchen abschneiden.
Das letzte Drittel, „Doom“, wartet dann mit etwa 45 Minuten Bonusmaterial auf und enthält auch Aufnahmen von 1990 und 1991 – natürlich in Bootleg-Qualität, und das ist ja auch selbstredend. Dann erfolgt ein riesiger Sprung ins Jahr 2009 und 2010, sodass der aktuelle Stand mit Aufnahmen vom With Full Force Festival, dem Hammer Of Doom Festival und dem Maryland Deathfest, die sich übrigens nur teilweise mit den Songs im „Live“-Teil überschneiden, aufgezeigt wird. Das Manko dieses Abschnitts besteht meiner Ansicht jedoch darin, dass der komplette Zeitraum dazwischen, von den Zeiten, als die Band auf Eis lag, natürlich abgesehen, komplett ausgeklammert wird. Was ist mit Aufnahmen von der BOLT THROWER/BENEDICTION-Tour 1992 oder auch späteren Touren? Hier wäre sicher noch ein bisschen mehr drin gewesen, auch wenn dieser Teil der DVD grundsätzlich in Ordnung geht und nicht so stark gewichtet werden sollte wie die „Live“- und „Death“-Kapitel, denn hier haben wir es im wahrsten Sinne mit Bonus Material zu tun.

„Live Death Doom“ ist in jeglicher Hinsicht eine Pflichtveranstaltung für alte sowie neue Fans von ASPHYX, denn hier wird [nahezu] das Rundum-sorglos-Paket geboten. Der Live-Mitschnitt ist wunderbar geworden, enthält die wichtigsten und auch noch nie gespielte Songs und vermittelt sehr gut die Live-Qualitäten der Band, während die Dokumentation ebenfalls wertvolle Einblicke in diese so wichtige Band im Doom/Death-Bereich gewährt. Die kleineren Kritikpunkte fallen eher in die Kategorie ‚Jammern auf hohem Niveau’, sodass für die knapp vierstündige DVD auf alle Fälle eine Kaufempfehlung gegeben werden kann – auch in der Hoffnung, dass uns ASPHYX noch eine ganze Weile erhalten bleiben werden! Und wie sagt das Quartett selbst so schön: „Death… The Brutal Way!“


PS: „Live Death Doom“ ist auch als Live-Doppel-CD [mit nahezu identischer Setlist] sowie als limitierte Ausgabe mit sowohl DVD als auch Doppel-CD erhältlich.

Live: 04.07.2009, Essen, Turock [116:26 min]
01. Intro / Quest For Absurdity
02. Vermin
03. Scorbutics
04. MS Bismarck
05. Bloodswamp
06. Death The Brutal Way
07. The Sickening Dwell
08. Asphyx II [They Died As They Marched]
09. Abomination Echoes
10. Eisenbahnmörser
11. The Krusher
12. Riflegun Redeemer
13. Asphyx [Forgotten War]
14. Wasteland Of Terror
15. The Rack
16. Cape Horn
17. Last One On Earth
18. Rite Of Shades
19. Pages In Blood

Death: Hordes Of Disgust-Documentary [61:33 min]
01. Early Days 1987–1990
02. Tonny & Theo Leaving
03. Martin Joins
04. The Rack 1991
05. Rewriting The Lyrics
06. Crush The Cenotaph 1992
07. Last One On Earth 1992
08. Asphyx 1993
09. God Cries 1995
10. Embrace The Death 1996
11. Soulburn
12. On The Wings Of Inferno 1999
13. Reunion 2006
14. Paul Replaces Eric
15. Death… The Brutal Way 2007
16. Slogan
17. New Line-up 2010

Doom: Bonus Material [47:45 min]
– Hammer Of Doom Festival, 02.10.2010:
01. Ode To A Nameless Grave/Incarnation Of Lust
02. Black Hole Storm
– With Full Force Festival, 03.07.2009:
01. Scorbutics
– Promo Video Clip:
01. Death The Brutal Way
– Göppingen, 08.04.1990:
01. Crush The Cenotaph
02. Mutilating Process
– Bischofswerda, 31.03.1991:
01. Wasteland Of Terror
– Braunschweig, 17.01.2009:
01. Food For The Ignorant
– Maryland Deathfest, 22.05.2009:
01. Vermin/MS Bismarck [Edit]
– Greetings:
01. DESASTER
02. NECROS CHRISTOS
Alexander "soulsatzero" Eitner
14.08.2010 | 14:52 Uhr
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