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13


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Black Sabbath -- The Last Supper (live)
Band: Black Sabbath Homepage Metalnews nach 'Black Sabbath' durchsuchenBlack Sabbath
Video / DVD Titel:The Last Supper (live)
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:Juni 2000
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Nachdem Black Sabbath seit knapp 20 Jahren nicht mehr in Original-Bestzung existierte (Sänger Ozzy Osbourne macht in dieser Zeit eine äußerst erfolgreiche Solo-Karriere) rafften die vier Ur-Gesteine des (Doom-)Metal sich 1997 noch einmal zusammen und gaben im englischen Birmingham zwei Reunion-Konzerte, die alle beide ausverkauft waren. Danach folgte 1998 und 1999 eine Welttournee unter dem Motto „The Last Supper“ („Das letzte Abendmahl“, Anspielung auf die Kreuzigung Christi).
Aus den Boxen dröhnt ein undefinierbares, aber unheilvolles Geräusch, die Bühne ist voller Nebel, die Menge tobt. Langsam fahren drei Bühnen nach oben: Ozzy Osbourne (vocals), Tony Iommi (guitar) und Geezer Butler (bass). Drummer Bill Ward hat bereits Position hinter seinem riesem Schlagzeug-turm bezogen.
Geezer kaut grimmig dreinschauend ein Kaugummi und hebt seinen Arm zum Metal-Gruß. Iommi in schwarzer und edler Lederjacke wird von einem großen Kreuz um den Hals geschmückt. Ozzy selbst läuft ausnahmsweise einmal ohne zig Ketten und Kruzifixe um den Hals herum, dafür sieht sein Gesicht aus wie das eines Scheintoten (böse Zungen könnten jetzt behaupten, das dies garnicht soweit von der Realität entfernt sei).
„Let me see your fu**ing hands“ kreischt Ozzy das Publikum an, während der Rest der Band beginnt „War Pigs“ einzuleiten. Das böse Wort mit „F“ hört man ozzy-typisch im folgenden öfters, manchmal hat man das Gefühl, es taucht in jedem Satz auf.
Wie bei einem Reunion-Konzert zu erwarten war, gibt’s es leider kein neues Material :(
Nach „War Pigs“ folgen dafür weitere Klassiker wie „N.I.B – Nativity in Black, Electric Funeral, After Forever, Black Sabbath, Iron Man, Children of the Grave und natürlich Paranoid“. Dank brillianter Aufnahmequalität und der Tatsache, dass einige der Songs sicherlich ein wenig „aufgemöbelt“ wurden, klingt die ganze Sache äußerst genial und im Vergleich zu den Original-Aufnahmen aus den 70ern sehr hart und modern.
Ozzy schreit und pöbelt das Publikum wie in alten Zeiten an, Tony Iommi lässt fast jeden Song in einem ebenso brillianten wie brachialen und kreischendem Gitarren-Solo enden, während Geezer Butler seinem Ruf als schnellster Bassist gerecht wird.
Da die Konzerte nicht unter dem Motto eines speziellen Albums standen und die Band lediglich ihre Reunion „feiern“ will, verzichtete man auch auf spezielle Bühnenshows, für die Black Sabbath früher berühmt-berüchtigt waren (Schwarze Messen, Teufelsaustreibungen, Begräbnisse), die Bühne wird lediglich von gothisch anmutenden Verzierungen und Grabsteinen geschmückt.
Eimerweise schmeißt Ozzy Wasser ins Publikum und springt auf der Bühne herum, wobei man gestehen muss, dass Ozzy sein Alter nicht mehr ganz verbergen kann. Für sein Alter und seine vielen Drogen-Exzesse zeigt er zwar immernoch eine erstaunliche Leistung, aber an die eines 25-Jährigen kann sie nicht mehr heranreichen.
Unterbrochen werden die einzelnen Songs von Interviews mit der Band bzw. ihren einzelnen Mitgliedern, in welchen deutlich wird, das Black Sabbath bei bester Laune ist. Leider werden dadurch auch einige Songs „beschnitten“ und die Unterbrechungen sind ein wenig nervig, wenn man nur die Musik hören/sehen will. Leider ist dies bei der DVD-Verson ebenso :(
Fazit: Black Sabbath sind die Begründer des Metal und düsterer Musik und gehören heute zu den wenigen Giganten im Metal-Berreich. Wer sich für die Wurzeln des Metal und für düstere Texte interssiert, sollte sich das Video (bzw. die DVD) ruhig einmal anschauen, Black Sabbath- und Ozzy-fans werden dies wohl sowieso tun.


"eXistence"
05.06.2002 | 19:00 Uhr
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