.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Dark Funeral
CD Review: Dark Funeral - Where Shadows Forever Reign

Dark Funeral
Where Shadows Forever Reign


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ein Schritt vor in die Vergangenheit"
CD Review: Dark Funeral - Angelus Exuro Pro Eternus

Dark Funeral
Angelus Exuro Pro Eternus


Black Metal, Melodic Metal
3.5 von 7 Punkten
"Vergänglich und bisslos"
CD Review: Dark Funeral - Vobiscum Satanas [Re-Issue]

Dark Funeral
Vobiscum Satanas [Re-Issue]


Black Metal
Keine Wertung
"Dreckiger Bastard noch vernichtender."
CD Review: Dark Funeral - Diabolis Interium [Re-Issue]

Dark Funeral
Diabolis Interium [Re-Issue]


Black Metal
Keine Wertung
"Attera Totus Sanctus klingt auch nicht fetter!"
CD Review: Dark Funeral - The Secrets Of The Black Arts [Re-Issue]

Dark Funeral
The Secrets Of The Black Arts [Re-Issue]


Black Metal
Keine Wertung
"Nichts an Magie eingebüßt."
Mehr aus den Genres
CD Review: Infestus - Chroniken Des Ablebens

Infestus
Chroniken Des Ablebens


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Grüß Gott, ich bin der Tod ..."
CD Review: Shining - Redefining Darkness

Shining
Redefining Darkness


Avantgarde, Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Böse bis zuletzt!"
CD Review: Enslaved - In Times

Enslaved
In Times


Black Metal, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Das "Verfestigungs"-Album"
CD Review: Various Artists - Code666 - Better Undead Than Alive

Various Artists
Code666 - Better Undead Than Alive


Black Metal
Keine Wertung
"Es gibt eine Menge Label-Sampler und es gibt Veröffentlichungen wie diese hier. Normalerwe... [mehr]"
CD Review: Brainstorm - Downburst

Brainstorm
Downburst


Melodic Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Sie stürmen wieder!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Dark Funeral -- Attera Orbis Terrarum - Part I
Band: Dark Funeral Homepage Metalnews nach 'Dark Funeral' durchsuchenDark Funeral
Video / DVD Titel:Attera Orbis Terrarum - Part I
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.11.2007
Share:

""

Tja, da ist sie nun. Sie hört auf den Namen „Attera Orbis Terrarum“ und ist die erste DVD in der Geschichte der schwedischen Schwarzbären von DARK FUNERAL. So trotzig meine Einleitung klingt, so erfreut bin ich dennoch, denn das, was uns die Band hier liefert, darf unter keinen Umständen etwas anderes als jubelnd honoriert werden. In junger Vergangenheit war es verhältnismäßig ruhig um die Truppe und seit dem letzten Album sind nun drei Jahre vergangen. Nach der darauf folgenden Tour hört man erst einmal über zwei Jahre gar nichts und plötzlich wird 2007 der Backkatalog im aufwendigen Digipack wiederveröffentlicht. Ob in Foren, Clubs oder Freundeskreis… keine Seltenheit sind dieser Tage Mutmaßungen, wie: „Ach, DARK FUNERAL… die haben doch fertig, oder? Da kommt nichts mehr. Schnell noch Extrakohle einstecken und das war’s dann.“ Unterstreichen würde diese These jedenfalls auch die nun vorliegende DVD, denn auf Nr. 2 jener Doppelscheibe finden wir die Geschichte der Band, beginnend vom ersten Konzert in Oslo, bis in die heutige Zeit. Ein Abschiedsfilmchen? Ein Dank an die Fans zum Ende? Mitnichten, denn unter dem Titel der DVD lesen wir deutlich „Part I“. Da geht noch was, liebe Schwarzseher!

Kommen wir aber zum löblichen Inhalt dieses infernalischen Manifests. Auf DVD Nr. 1 finden wir gleich zwei Konzerte der Band – das eine aus dem März 2005 und das andere genau ein Jahr später aus dem März 2006. Bei Ersterem müssen wir leider auf die volle Konzert-Breitseite Schwarzmetall verzichten, wenngleich die gebotenen 40 Minuten nicht zu verachten sind. Gewohnt erhaben und professionell reißen die Schweden ihr etwas kurz geratenes Set runter. Dieser kurze aber sehr eindrucksvolle Gig ist jedoch nur die Einleitung dessen, was noch kommt, denn spätestens die zweite Show dieser ersten Scheibe ist eine wahre Genugtuung für all jene unter uns, die DARK FUNERAL gern in brillantem Sound- und Bildgewand im heimischen Wohnzimmer genießen möchten. Keine nervigen Kamerafahrten, keine Effektübertreibung und vor allem kein unnötiges, pseudokünstlerisches Verdrehen von Perspektiven und Einstellungen. Black Metal der hervorragend mitgeschnittenen Machart! Über die Songauswahl lässt sich ebenfalls nicht streiten, denn so gut wie alle Kracher sind vorhanden und jeder bekommt das, was er sich wünscht, saftig ins Gesicht gepeitscht. So soll es sein!
Überhaupt kann diese DVD nur als Vorbild dienen. Black Metal ist auch im Bild schon lange nicht mehr nur roh und gehaltlos und vor allem sollten wir doch auch langsam aus dem Alter raus sein, in dem wir glaubten, dass nur schrammelig und krächzend wirklich „true“ ist. Falls ihr das allerdings immer noch glaubt, werden Euch DARK FUNERAL sicherlich allzu gern eines Besseren belehren und endlich aufwecken.

Für eingefleischte und vor allem wissbegierige Fans der Band sollte die zweite DVD allerdings das Mekka des Schwarzmetalls in Bildform darstellen, denn neben dem dritten Konzert im Pariser „La Locomotive“ und dem Videoclip zu „Atrum Regina“ servieren uns DARK FUNERAL eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte der Band. Keine Angst, hier wird nicht im Stil von „Wunderbare Jahre“ das Leben einiger Teenager dokumentiert, sondern der Aufstieg einer der bedeutendsten Black Metal Acts des Planeten. Natürlich regt so manches Material zum Schmunzeln an, denn auch Könige waren einmal klein, dennoch haben gerade die alten Aufnahmen – wie etwa vom ersten Konzert der Band in Oslo 1994 – ihren ganz besonderen Reiz. Hierzu sei übrigens noch angemerkt, dass alle Aufnahmen dieses Parts komplett unveröffentlicht und somit erstmals zu sehen sind. Wir teilen also die persönlichen Erinnerungen mit den ganz Großen dieses Genres.

Etwas – man mag es kaum sagen – überflüssig ist allerdings das erwähnte Paris-Konzert, denn dies wurde nur wenige Tage nach dem Tilburg-Gig in Holland aufgezeichnet und enthält eine absolut identische Songauswahl, die sogar in derselben Reihenfolge steht. Leichte Abzüge gibt es hier in Sound und Bild, wobei fairerweise gesagt werden muss, dass das gesamte Konzert dennoch absolut sehenswert ist.

Abschließend bleibt zu sagen, dass DARK FUNERAL keine bessere DVD hätten abliefern können. Die Konzerte, der Werdegang der Band, das Musikvideo als Minibonus… eine perfekte Zusammenfassung dessen, was wir alle an diesen Urvätern der Winterkälte so lieben. „Part II“ kann kommen und die Wartezeit darf, was mich angeht, ruhig noch einmal so lange ausfallen, denn angesichts dieser Qualität gibt man den Jungs doch gern die Zeit.

DVD 01:

Metalmania @ Katowice, Polen [Live im März 2005]

01. Bleed For Satan [Intro]
02. The Arrival Of Satans Empire
03. Ravenna Strogoi Mortii
04. The Secrets Of The Black Arts
05. Hail Murder
06. Open The Gates
07. Thus I Have Spoken
08. An Apprentice Of Satan
09. Goddess Of Sodomy
10. When Angels Forever Die
11. Armageddon Finally Comes


Attera Totus Sanctus Tour @ Tilburg, Niederlande [Live im März 2006]

01. Intro
02. King Antichrist
03. Diabolis Interium
04. Ravenna Strigoi Mortii
05. The Arrival Of Satans Empire
06. Open The Gates
07. Vobiscum Satanas
08. 666 Voices Inside
09. Attera Totus Sanctus
10. Bloodfrosen
11. Hail Murder
12. Atrum Regina
13. My Dark Desires
14. An Apprentice Of Satan


DVD 02:

01. Live-Teil

Attera Totus Sanctus Tour @ Paris, Frankreich [Live im März 2006]

01. Intro
02. King Antichrist
03. Diabolis Interium
04. Ravenna Strigoi Mortii
05. The Arrival Of Satans Empire
06. Open The Gates
07. Vobiscum Satanas
08. 666 Voices Inside
09. Attera Totus Sanctus
10. Bloodfrosen
11. Hail Murder
12. Atrum Regina
13. My Dark Desires
14. An Apprentice Of Satan

02. Video-Teil:

Atrum Regina

03. DARK FUNERAL Live 1994-1997
Eine in 40 Minuten dokumentarisch veranschaulichte Reise von den Anfangstagen der Band bis 1997, einschließlich des ersten Konzertes überhaupt in Oslo, Norwegen, am 04. Mai 1994.
Patrick "Border" Franken
06.01.2008 | 21:30 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin