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Band: Life Of Agony Homepage Metalnews nach 'Life Of Agony' durchsuchenLife Of Agony
Video / DVD Titel:Life Of Agony – River Runs Again Live 2003 DVD
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.10. 2003
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Wie schon im Review zur gleichnamigen Doppel Live CD der 4 Freunde aus Brooklyn besprochen, ist die DVD ein Produkt aus der Reunion am 3. und 4. Januar in New York und unterscheidet sich von den Songs kaum von ihrem kleinen Bruder.
Und da wäre eigentlich auch schon einer der Unterschiede, die die DVD dem User bietet. Man kann hier einen der Gigs [oder sollte es eine Zusammenschneidung beider sein? Man möge mir verzeihen..;)] visuell nachvollziehen und bekommt zweifelsohne Lust auf ein Live Konzert der Truppe.

Das wahnsinnige Publikum, oder auch eher die schwitzende Menschenmasse, wird ebenso mit „River Runs Red“ vom Erstling begrüsst und man kann auch endlich mal die Musikanten sehen. Manch einen wird es wohl recht übel aufstossen, wie Keith Caputo sich zu einer Art Chris Robinson, Sänger bei THE BLACK CROWES, äusserlich entwickelt hat und auch die Gesten scheinen nicht weit weg von dem Stone Rocker zu liegen. Aber Keith war ja damals mit seiner Ledermütze und den karierten Hosen auch nicht gerade einer, der mit der modisch gestylten Masse mitgeschwommen ist. Da reicht ein locker umschlungener Varieteschal über dem weissen Feinrippunterhemd aus, um wieder für Gesprächsstoff im heimischen Kino zu sorgen.
Was mir besonders an ihm aufgefallen ist, war daß er wesentlich „cleaner“ und nicht so verpeilt wie damals wirkt, was ihm auch wirklich gut steht. Erinnern wir uns doch mal zurück, als er völlig stoned mit übergezogener Kapuze auf die Bühne kam, die Songs teilweise verhaute und als Ansagen “I dont know where I am, but I know, that we play a gig now...“ und ähnliches von sich gab. Das mag im ersten Moment ganz lustig sein, zeugt aber davon, wie schlecht es um ihn in der Zeit vor dem Ausstieg ging. Heute wollen wir das mal als Schnee von gestern stehen lassen; achja, die Texte kann Keith auch wieder. ;) In Amsterdam, seiner Wahlheimat, hat er wohl das sorgfältige Umgehen und mehr oder weniger richtige Anwenden von „soften“ Drogen gelernt.
Keith und Lernen. 2 Wörter die in Verbindung mit der Akkustikgitarre genauso wenig zusammen passen, wie Bautzener Senf und Vanilleeis. Das merkt man allerdings erst so richtig auf der DVD beim solo vorgetragenen „Let´s Pretend“ von der „Ugly“-Phase., denn da sieht man auch seinen Gesichtsausdruck beim „ver“spielen, das immer wieder in den knappen 6 min vorkommt. Schaden tut es dem Song in keinster Weise, aber da merkt man halt, daß er ein reiner Shouter ist und vom Bespielen der Instrumenten recht wenig Ahnung hat. Das mag auch seine mehr oder weniger misslungene Solokarierre erklären.
Die restlichen L.O.A.s strotzen aufjedenfall vor lauter Spielfreude und bringen einen ordentlichen Druck rüber.

Besonders gelungen finde ich aber die Kameraeinstellungen; lassen sie einen doch wahrhaftig als Teil der schwitzenden Menge manchmal in das Geschehen beinahe eintauchen und den vorrausgesetzten 5.1. Sound geniessen. Aber das soll ja auch Sinn und Zweck der DVD sein, oder?
Einen Vergleich mit der beispielsweise und überaus genial umgesetzten und luxuriösen DIMMU BORGIR-DVD kann dieser Konzertmitschnitt mit den üblichen Dreingaben wie Interviews [informativ und witzig], Biographie, Diskographie und den dabei geschossenen Fotos nicht halten. Die „exclusiven“ Clips aus den L.O.A.-Archiven sind leider auch nicht direkt anwählbar und nur als Begleitmaterial im kompletten Interview enthalten und so lässt mich das noch einen Abstrich in der Wertung machen. Trotz alledem ist mir diese Re-Union-DVD lockere 5 Punkte wert, da sie etwas ganz besonderes für die Fans ist und das Konzert wirklich eins der besten ist, das die 4 Freunde aus Brooklyn jemals gaben.

P.S.: Ich empfehle das Paket mit der Doppel-CD, da man sich einige Öre dabei spart. ;)


Danny "Trabi" Jakesch
28.10.2003 | 23:15 Uhr
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