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Video / DVD Titel:Live in Bischofswerda
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:98
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Das Video zeigt den ersten Auftritt der Norweger in der Neubesetzung, welcher am 21.6.1997 im "East Club-Bischofswerda" statt fand. Als erstes war ich überrascht, wie schlecht der Sound auf dem Video ist, der verzertte Bass übertönt die Gitarre dermaßen, dass die Gitarrenläufe stellenweise nur noch zu erahnen sind. Die Bassdrum klackert ebenfalls viel zu laut und ist von der Snare kaum zu unterscheiden. Maniacs Gesang ist aber dann doch schön deutlich und klar zu hören, sonst könnte man die Lieder nur schwer unterscheiden. Die erste Hälfte steht Maniac in einem langen Cape auf der Bühne und macht einen nicht sehr motivierten Eindruck, was aber auch auf den Rest der Band zutrifft. Vor allem Gitarrist Blasphemer steht auf einem Quadratmeter und spielt fast schon lustlos, Bassist Necro-Butcher gibt sich auch nicht besonders spielfreudig. Das ändert sich aber in der zweiten Hälfte des Videos, Maniac legt sein Cape ab und läuft von einer Seite der Bühne zur anderen, streckenweise erinnert er von seinem Gesichtsausdruck an einen Psychopaten (Chainsaw Gutsfuck) und geht auch auf die Fans zu um sie ins Mikro kreischen zu lassen oder Hände zu schütteln. Neco-Butcher scheint auch etwas aufzutauen. Leider wird Drummer Hellhammer nicht sehr oft gezeigt und wenn, dann sieht man lediglich seine Umrisse. Die gesamte Kameraführung ist einfach gehalten, was aber ausreichend ist. Was positiv auffällt ist, dass die Bildwechsel nicht nervig schnell sind und oft die gesamte Bühne einfangen. Knaller wie "Carnage", Deathcrush" oder "Chainsaw Gutsfuck" werden vom Publikum laut mit Beifall gelobt, welcher mit der steigenden Spielfreudigkeit der Band (oder von Maniac?!?) auch zunimmt. Das absolute Highlight des Videos ist ganz klar "I am thy Labyrinth"... Maniac kommt mit einem Messer auf die Bühne und beginnt mit einem Grinsen dieses über seinen Oberkörper, seinen Hals und seine Arme zu ziehen. Dass das Messer auch scharf ist sieht man deutlich... Die obligatorische Bühnendekoration (einige gehäutete Stierköpfe am Bühnenrand) sowie Maniacs Ausleben des Bandnamens stellen das letzte Lied dar. Insgesamt kann das Video sicher nur den absoluten Kern der Fangemeinde begeistern, ich hätte mehr von einer Band erwartet, die solch einen Kultstatus (ja, ist ein dummes Wort) wie Mayhem besitzt. Vorallem der Sound beeinträchtigt diesen Konzertmitschnitt sehr negativ und somit auch die Laune des Fans beim gucken dieses Videos.

Yannis "Bloodlord" Doe
08.06.2002 | 18:36 Uhr
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