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Metallica -- Metallica – Some Kind Of Monster DVD
Band: Metallica Homepage Metalnews nach 'Metallica' durchsuchenMetallica
Video / DVD Titel:Metallica – Some Kind Of Monster DVD
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:03.02.2005
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Als Lars Ulrich und James Hetfield die Band METALLICA Ende 1981 gründeten, um auf einen Sampler namens „Metal Massacre“ von Metal Blade-Boss Brian Slagel mit draufzukommen, was damals wie auch heute noch eine sehr gute Chance war/ist, auf sich aufmerksam zu machen, dachten sie sicher nicht, dass sie nach 20 Jahren und etlichen Millionen verkaufter Alben einen Film über sich drehen würden, der, ohne dass sie es vorher wissen konnten, zu einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens beisteuern würde.
Dass sich in den letzten beiden Dekaden so einiges angestaut und nie geklärt wurde, vermag vielleicht etwas unglaubwürdig erscheinen, sieht man allerdings den Film, so weiß man ganz genau, dass es auch einem selbst hätte passieren können.

Was macht man nun als Mehrfachmillionär und Metal-Ikone, wenn man kurz vor der Auflösung seines neben der eigenen Familie wohl wichtigsten Lebensbestandteils und Grundsteins für finanzielle Problemlösungen aller Art steht? Man geht, wie es sich als Promi geziemt, zu einem Therapeuten, um besser mit den Problemen und angestauten Aggressionen klar zu kommen.
In „Some Kind Of Monster“ ist dies auch Hauptthema neben dem „Monster Metallica“, das nicht nur Lars und James über die Jahre beherrscht hat. In dieser wirklich sehr ausführlich gestalteten und unwahrscheinlich offenherzigen Dokumentation wird dem Außenstehenden gezeigt, dass selbst Ex-Mitglied Dave Mustaine, der später mit seiner eigenen Band MEGADETH zwar nicht annähernd den Erfolg wie METALLICA genoss, aber trotzdem ein paar Dollarchen für seine Ranch auf die Seite legen konnte und immer noch kann. In der DVD-Ausgabe mit den ganzen Anhängen und stundenlangen Bonusmaterial, wird extra nochmal auf Dave und sein Problem eingegangen. Somit ist diese DVD auch für Dave-Fans sowie Dave-Hasser sehr interessant und aufschlussreich.
Ein weiteres Thema ist der schon immer vakante Posten des Bassisten bei METALLICA. Denn nachdem man den nie vergessenen Cliff Burton, der in der Anfangszeit Hetfields Zimmerkollegen und Kumpel Ron McGovney, der nur notgedrungen die vier Saiten live bearbeitete und das legendäre Logo der Band damals entwurf, durch einen Busunfall auf dem Weg von Schweden nach Dänemark on Tour verlor, kam ein weiteres Problem hinzu, dass die Band anscheinend nie ausreichend geklärt hatte und sich viel mehr als Heroen gegenüber den, vor dem Film ausgestiegenen, Cliff-Nachfolger Jason Newsted darstellte und ihm nicht genügend künstlerische Freiheit ließ. Dieser kommt in „SKOM“ ebenfalls zu Wort, wird von Lars, Kirk und Bob bei einem Auftritt beobachtet und respektiert und macht sich später etwas lächerlich, als er frustriert über die Streichung von VOIVOD, bei denen er mittlerweile sein Langholz schwingt, von einem Festival-Billing mit METALLICA, wofür nur der Veranstalter etwas konnte und die Patienten total unschuldig waren, seine Reaktion letztendlich aber verstanden haben.
Die Doku verschafft dem Zuschauer des Weiteren einen umfangreichen Einblick in die Schaffensphase von „St. Anger“, dem wohl meist umstrittenen und zugleich wichtigsten Album in der Band-Geschichte. Warum das so wichtig für die Band ist, erfährt man ausreichend detailliert in „SKOM“ nebst Bonusszenen und deswegen ist diese Doku auch Pflicht für sämtliche Fans der „alten METALLICA“, die die Scheibe mit dem grässlichen Snaresound nie verstanden und akzeptiert haben und lässt, zumindestens bei mir, den Funken Hoffnung auf eine Versöhnung mit den alten Helden auf der nächsten Scheibe, für die man hoffentlich nicht so lange benötigen wird, aufkeimen.
Von den ersten Tagen in den angemieteten, verlassenen Baracken des Presidios von San Francisco, wo die Band nach dem damals von Cliff geforderten Umzug aus L.A., ansässig ist, bis zum großen Knackpunkt zwischen James und Lars, aus dem James aber letztendlich erkennt, dass er von seiner Alkoholsucht wegkommen muss, sonst würde sich nichts in seinem Leben zum Positiven ändern, und der Wiederaufnahme der Recordingsessions in den HQ-Studios mit Producer Bob Rock, den man den Bass auf „St. Anger“ einspielen ließ und der zwei kleinere Gigs (einmal in einem kleinen Club in Frisco sowie ein Auftritt in der Halbzeitpause des Spiels von James’ Lieblings-Football-Verein „Raiders“ bei einem wichtigen Spiel) mit der Band bestritt, über die Suche nach einem neuen festen Basser, die bei Rob Trujillo mehr als zufrieden endete, bis zum ersten großen Auftritt von den „neuen METALLICA“ wird hier alles behandelt, was man über diese „Art von Monster“ erfahren sollte.

Gespickt mit kleinen Anekdoten wie Rob beim Snowboarden, Kirk in der Nachschulung der Fahrschule, weil er zu schnell unterwegs war und dort...[das müsst ihr schon selbst herausfinden, haha!], Lars bei der Versteigerung seiner gesammelten Gemälde (Ob es sich hier allerdings um Kunst handelt, vermag wohl nur ein richtiger Kritiker zu deuten. Meiner Meinung nach sind es Schmierereien, die reiche Idioten gekauft haben und nun vor ihren Kollegen prahlen können) und James, der sogar recht gute Tattoos und Zeichnungen anfertigen kann, ist „Some Kind Of Monster“ absolut anschaffenswert und das nicht nur wenn man Fan der Musik dieser Ikonen ist, sondern auch dann, wenn man mal eine richtig gut gemachte und äußerst fett ausgestattete Dokumentation über die vielleicht größte Metal-Band aller Zeiten sehen möchte!
Leider konnte ich hier nicht alles ansprechen, was die DVD beinhaltet, aber das sollte man ja auch in diesen geschätzten sieben Stunden (wenn man die Kommentare noch dazuzählt, kommt man locker auf diese Summe) der beiden DVDs selbst herausfinden. Langweilig wird es selbst nach viermal durchlaufen lassen nicht und wer will, kann auch Kommentare der beiden Regisseure Joe Berlinger und Bruce Sinofsky, die bereits den ersten PARADISE LOST-Film abdrehten und am neuen schon wieder beschäftigt sind, bei einigen Kapiteln anklicken und so noch mehr über den Film erfahren.
Im Gegensatz zum letzten Release der Band kann ich diese DVD nur wärmstens empfehlen! Aber greift schnell zu, denn jetzt ist sie noch bei vielen Händlern im Angebot!

Die volle Punktzahl hätte es gegeben, wenn man die Rechtschreibfehler in den Untertiteln noch ausgebessert hätte und das erste Konzert in neuer Besetzung ebenfalls mit geliefert worden wäre. ;)

Diese Doppel-DVD beinhaltet folgendes Material:

DVD 1: „Some Kind Of Monster“-Dokumentation
– auswählbar mit Untertiteln in Englisch (Für englisch-sprachige „St. Anger“-Fans), Arabisch (Endlich kann Satan Hussein beim sich foltern lassen auch mitlesen!), Bulgarisch, Deutsch, Polnisch, Rumänisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
– Bandkommentare (Dadurch bekommt der Film eine gewisse Art von „MST 3000“-Feeling. Sehr geil!)
– Kommentare der Autoren
– Trailer

DVD 2:
– 40 zusätzliche Szenen
– Persönliches Exklusiv-Interview mit Metallica über den Film
– Highlights von Festivals und Premieren
– 2 Audiokommentare der Filmemacher
– Musikvideo von „SKOM“



Danny "Trabi" Jakesch
06.02.2005 | 23:59 Uhr
Kommentare
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