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Video / DVD Titel:Still Reigning
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:08.November 2004
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Über die Bedeutung von „Reign In Blood“ für die Metalszene braucht man nicht mehr zu diskutieren. Dies ist das ultimative Meisterwerk, an dem sich alle anderen orientieren. In jeder anderen Spielart des Metal kann man sich streiten, welches Album das Beste ist. Nicht aber im Thrash. Dieses Album ist der Herrscher, der Gott und die Wurzel allen Bösen. Des Weiteren hatte dieses Album maßgeblichen Einfluss auf alle harten Gangarten unserer geliebten Musik. Weder Death noch Black Metal oder auch die späteren Veröffentlichungen im Hardcore konnten sich der Magie dieser zehn Songs entziehen.
Auch 18 Jahre später hat dieses Album nichts von seiner Anziehungskraft verloren. SLAYERs Meisterwerk zu hören ist nicht mit normalen Musikkonsum zu vergleichen. Eher kann man es mit einer religiösen, spirituellen Erfahrung gleichsetzen. Bis heute gibt es keine CD, auf der sämtliche Werte des Guten mit Füssen getreten werden, nur um gleichzeitig der Fratze des Bösen mit lässiger Arroganz ins Auge zu spucken.

Nun, da Dave Lombardo wieder an die Schießbude der Totschläger zurückkehrte, was lag näher als dieses Album in einer Weise zu würdigen, die es verdient? Am 11. Juli 2004 wurde ein denkwürdiges Konzert im Augusta Civic Center gegeben, bei dem als Zugabenteil das komplette „Reign In Blood“-Album dargeboten wurde. Als Bonus wurden noch sechs Lieder der ersten Hälfte des Konzerts auf die DVD gebannt. Der Vollständigkeit halber namentlich erwähnt sind es „War Ensemble“, „Hallowed Point“, „Necrophiliac“, „Mandatory Suicide“, das in einer absolut göttlichen Live-Version dargebotene „Spill The Blood“ und das düstere „South Of Heaven“. Aber so stark diese Songs auch sind, ihretwegen kauft keiner diese DVD.

Kommen wir also zur Offenbarung:
Als die ersten Töne von „Angel Of Death“ auf der noch dunklen Bühne zu hören sind, kann man die Präsenz, die Magie quasi fühlen und schmecken. Song um Song wird an die niedrigsten Instinkte appelliert. Spätestens bei „Jesus Saves“ haben sie dich am Genick gepackt. Der Intensität dieses Auftritts kann sich keiner entziehen. Unzählige Circle-Pits bilden sich in der ganzen Halle, bis sich stellenweise das komplette Publikum in Bewegung setzt. Unfassbar!
Je weiter die Setlist voran schreitet, umso mehr gehen auch die vier Musiker aus sich heraus. Mit unglaublicher Präzision prügelt man sich durch die Nummern. Die Bühne wird abwechselnd in blutrotes oder tief dunkelblaues Licht getaucht, während Drummer Lombardo von hinten von gleißend weißen Scheinwerfern angestrahlt und so sein Gottstatus ins rechte Licht gerückt wird.
Der absolute Höhepunkt ist der Blutregen beim letzten Song. Die Musiker haben zwar hörbar Probleme in diesem Meer aus roter Flüssigkeit ihre Instrumente noch zu beherrschen. Aber das ist völlig egal, da 98% aller Zuschauer sowieso schon mit Schaum vor dem Mund vor dem Fernseher knien, um ihren Göttern zu huldigen.

RAINING BLOOD
FROM A LACERATED SKY
BLEEDING ITS HORROR
CREATING MY STRUCTURE
NOW I SHALL REIGN IN BLOOD!


Frank "Azriel" Zschäbitz
07.01.2005 | 15:59 Uhr
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