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Steel Panther -- British Invasion
Band: Steel Panther Homepage Metalnews nach 'Steel Panther' durchsuchenSteel Panther
Video / DVD Titel:British Invasion
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.10.2012
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"Sexuelle Schwingungen in Britannien"

Väter haltet eure Töchter fest – oder sie werden ihre Unschuld verlieren. Frauen haltet eure Männer fest – oder sie werden sich anderweitig vergnügen. Männer haltet eure Frauen fest – oder sie werden erkennen, was für Schlappschwänze ihr eigentlich darstellt. Wenn all diese Faktoren an einem Abend aufkeimen, dann kann es nur heißen, STEEL PANTHER sind in der Stadt. Natürlich stellt so ein Abend immer eine unerhörte Tat dar, welche am besten verboten gehört. Für all die, die aber gerne sündigen – gäbe es ja nichts besseres, als wenn eine STEEL-Orgie aufgenommen werden würde und auf dem freien Markt ehrältlich wäre, sodass man sich immer wieder an einer solchen Sünde erfreuen könne. So eine Idee lassen sich die Super-Rocker von STEEL PANTHER nicht nehmen und fabrizieren einen solchen Abend – der nun auch auf DVD erschienen ist. Mit „British Invasion“ ist also der erste DVD-Streich der Jungs erhältlich – doch lohnt sich dieser schon?

Obwohl die Band nun zwei Alben am Start hat, ist es eigentlich sehr schade, dass nur das Debütalbum für die Live-DVD verwertet wurde, jedoch ist dies ausnahmsweise nicht so schlimm wie es sich im ersten Moment anhört. Anders als viele andere Bands wissen STEEL PANTHER, wie man mit wenig Material ein ganzen Abend für Freude sorgen kann. Das knapp 90 Minuten lange Konzert bricht dabei fast alle Register. Von Gummipuppen auf der Bühne, über versaute Stellungen bis hin zu abgefahren – und nicht ganz jugendfreien – Ansagen ist auf der DVD alles zu finden was die Gruppe groß gemacht hat. Die Stimmungsspiele mit dem Publikum sind einfach nur zum Schreien und Niederlegen. Anbei gibt es auch noch ein bisschen Musik, die zwar wie immer Spaß macht, jedoch etwas ins Hintertreffen gerät. Ist bei der Band jedoch nichts Neues und wird auch nicht als schlecht wahrgenommen. Beachtlich ist es trotzdem, dass man trotz des nur einen Albums, durch Spielchen mit dem Publikum und Instrumentenvorführung, an die 90 Minuten Spieldauer kommt. Hier wird wirklich keine Gelegenheit ausgelassen, um aufzufallen und die Fans tun der Band in jeder Sekunde einen gefallen und sind nicht minder aktiv. Bei diesem Konzert wird wieder eines deutlich: STEEL PANTHER sind und bleiben ein Fest des „schlechten“ Geschmacks und das ist auch gut so.

Wer nun denkt, dass nach dem Konzert ein Ende in Sicht ist, der hat sich mächtig getäuscht. Nun geht es erst richtig los… Die Zusätzlichen Inhalte zeigen die Band etwas INTIMER hinter der Bühne. Wer vor der Bühne schon einen Lachanfall bekommt, der sollte erst die Aktionen vor und nach den Konzerten abwarten. Diese übertreffen tatsächlich jegliche Vorstellungskraft der Rock-Geschichte. Hier ist durchlachen vorprogrammiert.

Fakt ist, dass die erste STEEL PANTHER DVD zu überraschen weiß. Viele Bands schmeißen nach den ersten Alben halbherzige DVDs auf den Markt, für die der Kunde viel blechen muss aber außer 60 Minuten Konzert und öde Interviews „Ich schrieb den Song „I Kill Your Dick“ als ich auf Klo war…“ nichts spannendes zu bieten hat. Hier bekommt man wirklich eine echt geile DVD, die zum einen die Band auf der Bühne mit all ihren Stärken und Schwächen zeigt, zudem aber auch mit dem Bonusmaterial zu überzeugen weiß. Hier lohnt sich definitiv auch für Bonus-Verweigerer der Griff zur CD. Natürlich wird die Grenze zum guten Geschmack mehr als nur einmal gebrochen – aber wer damit nicht klarkommt, der sollte sich weiterhin von der Band fernhalten. Für alle andere gilt: zulegen, genießen und „Death To All But Metal“ – damit ist alles gesagt.


Disc 1:
01. Eyes Of A Panther
02. Eatin' Ain't Cheatin'
03. Fat Girl
04. Hair Solo
05. Party All Day
06. Hell's On Fire
07. Stripper Girl
08. Asian Hooker
09. Turn Out The Lights
10. Girl From Oklahoma
11. We Want Pussy
12. Community Property
13. The Shocker
14. Death To All But Metal

Disc 2
Documentary, Deleted Scence

Frank-Christian "Ashes Of Eden" Mehlmann
13.11.2012 | 16:48 Uhr
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