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Various Artists -- Party.San Metal Open Air 2008 [2DVD]
Band: Various Artists Homepage Metalnews nach 'Various Artists' durchsuchenVarious Artists
Video / DVD Titel:Party.San Metal Open Air 2008 [2DVD]
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.05.2009
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"Der Klang der Hölle"

Wie jedes Jahr haben die Party.San-Veranstalter wieder ein schickes Paket in Form einer Doppel-DVD geschnürt, um gleichermaßen das vergangene Festival Revue passieren zu lassen und auf die kommende Ausgabe aufmerksam zu machen. Und von einigen kleineren Abstrichen einmal abgesehen, ist dies auch bei dem 175-minütigen „Party.San Metal Open Air – Sound Of Hell 2008“ wieder prima gelungen.

Dabei haben sich die Macher erfreulicherweise mehr auf die Fanimpressionen und Eindrücke rund um das Festival herum konzentriert, während diese bei den vorherigen Ausgaben der DVD leider ein wenig kurz gekommen waren. Schöne Sache, denn somit gibt es eine gute Dreiviertelstunde Mitschnitte von allerlei Blödeleien und Party-Eindrücken der Fans sowie den Beteiligten des Festivals, die durch die beiden Interviews mit DISMEMBER und BOLT THROWER aufgelockert werden. Diese sind zwar kurz und weitgehend wenig informativ, gehen aber in Ordnung. Was allerdings stört, sind die immer wieder eingespielten Schnipsel der Live-Auftritte mancher Bands. Dies soll mit Sicherheit ebenfalls auflockernd wirken, ist aber ziemlich witzlos, wenn haargenauen die gleichen Lieder sowieso noch mal in voller Länge auf der DVD zu finden sind. Alles in allem ist die Dokumentation aber eine prima Sache geworden und steht wohl nicht von ungefähr direkt am Anfang der ersten DVD.
Danach geht es weiter mit den Bands des ersten Spieltags, wobei PURGATORY ein bisschen hüftlahm wirken, DEADBORN aber dafür punkten können. FARSOT wissen mit ihrem gut 20-minütigen [!] Beitrag ebenfalls zu überzeugen, wenn man sich auch wirklich die Zeit für die tiefgehende Mucke der Band nimmt, während SKYFORGER hingegen ein wenig belanglos vor sich hinrumpeln. Die klaren Gewinner des ersten Abends sind jedoch DISMEMBER, die alles in Grund und Boden stampfen und mit „Under A Blood Red Sky“ bei besten Soundbedingungen offene Türen bei den Fans eintreten.
Der Freitag beginnt mit den überzeugenden Songs von IRATE ARCHITECT und DEFLORATION um Kult-Shouter Uwe, und auch HAIL OF BULLETS um Sympatico Martin van Drunen haben die Meute im Handumdrehen auf ihrer Seite. Dagegen können die Porn-Grind-Gurgler LIVIDITY nicht anstinken, während sowohl KAMPFAR als auch UNANIMATED fraglos punkten können. Kompromisslos und bitterböse knüppeln dann ENDSTILLE ihr „Endstilles Reich“ auf der Bühne runter, dass einem Hören und Sehen vergeht – klasse! Dagegen wirken BLOODBATH trotz blutbesudeltem Bühnenoutfit regelrecht farblos, was wohl auch daran liegt, dass Mikael Åkerfeldt einen Großteil der Texte vom Blatt ablesen muss, sodass das Ganze ein wenig konstruiert und statisch wirkt. Also beste Voraussetzungen für die britische Kriegsmaschinerie BOLT THROWER, die „Killchain“ lostreten, tja, wäre da nicht ausgerechnet bei der Death-Metal-Legende auf einmal der Sound total verwaschen und drucklos, sodass der Song zwar per se nicht schlecht sein kann, aber leider massiv an Wirkung verliert. Schade.
Der Samstag geht mit IMPERIOUS MALEVOLENCE und INSISION los, die beide unter der Kategorie ‚solide’ abgeheftet werden können, ehe FACEBREAKER ihrem Namen alle Ehre machen und richtig schön schnörkellos die Old-School-Schwedentod-Keule auspacken und somit nicht lange fackeln. KOLDBRANN verlieren bei Tageslicht ein bisschen an Wirkung, während GENERAL SURGERY den Landsmännern von BLOODBATH zeigen, wie ein solches aussehen sollte, was natürlich durch die Klassiker „Ambulance Chaser“ und „Fulguration“ ein leichtes Spiel ist. VREID und MAROON wirken dann blass und können zumindest mich nicht überzeugen, bevor die Leistungskurve mit IMPALED NAZARENE und LEGION OF THE DAMNED wieder stetig steigt. Die Band, die an diesem Tag jedoch allen die Show stiehlt, ist BEHEMOTH, denn die Polen ballern ihr „Conquer All“ so unglaublich tight aus der Hüfte, dass sich auch der abschließende Headliner OBITUARY nur noch in Schadensbegrenzung üben darf, aber zumindest mit „Slowly We Rot“ einen Evergreen auf der DVD vertreten hat, der versöhnlich stimmt.

Kurzum: Auch die 2008er Ausgabe der Party.San-DVD ist wieder eine feine Sache geworden, die Beiträge fast aller beteiligten Bands – ausgenommen TYR, die vermutlich aus Copyright-Gründen nicht vertreten sind – bei weitgehend guter bis sehr guter Soundqualität enthält und zudem mit einer übersichtlichen Menüführung daherkommt. Und auch wenn der Sound mal schwankt, sollte man sich immer wieder vor Augen halten, dass es sich hier um Live-Aufnahmen handelt, die insgesamt völlig in Ordnung gehen. Dazu kommt eine größtenteils schicke Doku, die auch denjenigen, die nicht am Start waren, einen guten Einblick vermittelt, wie es auf dem Party.San Open Air so zugeht, während die Doppel-DVD natürlich in erster Linie als Erinnerungsstück für Festivalteilbesucher infrage kommt. Alles in allem erneut ‚value for money’, was es aus dem Lager des Party.San Open Air zu sehen und hören gibt!

DVD 1:
Documentation:
Making of Party.San
PURGATORY – Burial Of A Plague
Fan Impressions Part I
SKYFORGER – Be Like A Man
Fan Impressions Part II
DISMEMBER – Under A Blood Red Sky / Interview
TYRANT – Armageddon Is Here
Fan Impressions Part III
HAIL OF BULLETS – Advancing Once More
Fan Impressions Part IV
KAMPFAR – Dødens Vee
Fan Impressions Part V
ENDSTILLE – Endstilles Reich
Fan Impressions Part VI
BLOODBATH – Weak Aside
BOLT THROWER –Interview / The Killchain
Fan Impressions Part VII
MAROON – The Iron Council
Fan Impressions Part VIII
IMPALED NAZARENE – Original Pig Rig
First Aid
LEGION OF THE DAMNED – Legion Of The Damned
Residents
BEHEMOTH – Conquer All
OBITUARY – Evil Ways
Good Night Party.San 2008
Outro + Credits

Donnerstag:
PURGATORY – Burial Of A Plague
DEADBORN – Pain Is God
FARSOT – Thematik: Trauer
SKYFORGER – Esat Ka Viri / Be Like A Man
DISMEMBER – Under A Blood Red Sky


DVD 2:
Freitag:
IRATE ARCHITECT – The Visitor
IRATE ARCHITECT – High Pulse Rate
DEFLORATION – The War Within
TYRANT – Armageddon Is Here
HAIL OF BULLETS – Advancing Once More
LIVIDITY – Used, Abused And Left For Dead
LIVIDITY – No Time For Lube
KAMPFAR – Dødens Vee
UNANIMATED – Through The Gates
ENDSTILLE – Endstilles Reich
BLOODBATH – Weak Aside
BOLT THROWER – The Killchain

Samstag:
IMPERIOUS MALEVOLENCE – Where Demons Dwell
IMPERIOUS MALEVOLENCE – Excruciate
INSISION – Doubt Denied
FACEBREAKER – Flesh
KOLDBRANN – Steinet Til Jorden
GENERAL SURGERY – Ambulence Chaser
GENERAL SURGERY – Fulguration
VREID – Under Isen
MAROON – The Iron Council
IMPALED NAZARENE – Original Pig Rig
LEGION OF THE DAMNED – Legion Of The Damned
LEGION OF THE DAMNED – Bleed For Me
BEHEMOTH – Conquer All
OBITUARY – Evil Ways
OBITUARY – Slowly We Rot
Alexander "soulsatzero" Eitner
19.06.2009 | 20:26 Uhr
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