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Various Artists -- Pete York´s Super Drumming Vol.1
Band: Various Artists Homepage Metalnews nach 'Various Artists' durchsuchenVarious Artists
Video / DVD Titel:Pete York´s Super Drumming Vol.1
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:4. Dezember 2002
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In den späten 80ern fragte der deutsche Regisseur Michael Maschke den Starschlagzeuger Pete York (HARDYN & YORK, SPENCER DAVIS GROUP) ob er nicht mit ihm zusammen für das deutsche Fernsehen eine Lehrsendung über das Schlagzeugspiel machen wollte. Pete York willigte ein, zog das Ding dann aber auf seine Art durch: er wollte eine unterhaltsame Sendung machen, die dem Zuschauer die Faszination des Drummings näher bringen sollte. So fanden sich 1987 eine Handvoll erlesener Musiker, Schlagzeuger und Percussionisten in einer leerstehenden Kirche zusammen um die erste Staffel der Serie zu drehen. Mit von der Partie waren u.a. der mittlerweile verstorbene Metaldrummer Cozy Powel, Ian Pace von DEEP PURPLE, Gerry Brown (STEVIE WONDER, LIONEL RICHIE) und Brian Auger (ERIC BURDON BAND). Der Mix verschiedener Musikstile, die sich alle in einer Form von Rockmusik bündelten, das Zusammenspiel von Leuten aus allen möglichen Bereichen der Musik und die mitreißende Optik machten die Sendung damals zu einem außergewöhnlichen Stück deutscher Fernsehgeschichte.

In der zweiten Staffel, die in einem ausgedienten Stahlwerk gedreht wurde, setzte man sogar noch einen drauf – Musiker wie Nicko McBrain (IRON MAIDEN), Billy Cobham (genial -sogar mit 4 Sticks!), John Lord (DEEP PURPLE), Bill Bruford (YES) und der talentierte Sohn des untalentierten Ringo Star; Zack Starkey, sowie einige weitere Stars gaben sich hier die Ehre und zauberten zwischen autmospährischen Kulissen ein Musikspektakel der Extraklasse das in eine optischen und akkustischen Reise durch den Regenwald gipfelte; mit einem Besuch in der Oper und einem rauschenden Karneval als Finale.

Die Höhepunkte der Sendung waren jeweils die Solostellen sowie die Duelle der Drummer, wo so mancher den ungläubig geöffneten Mund nicht mehr zu bekam, was bei dem gezeigten Können und der technischen Raffinesse der Stars aber auch kein Wunder war. Also ganz und gar nichts für Leute die in einem Rockkonzert beim kleinsten Schlagzeugsolo schon am nörgeln sind. Dabei ist Superdrumming zu keiner Sekunde langweilig; für Auge und Ohr wird reichlich gesorgt und es macht einfach Spaß diesen begnadeten Musikern beim Spiel zuzuschauen, denen die Aufnahmen augenscheinlich selbst verdammt viel Laune gemacht haben.

Super Drumming Vol.1 enthält die ersten beiden Staffeln der Kultserie auf einer DVD und dazu eine relativ überflüssige Bonus DVD mit einem Bericht über die Geschichte des Stahlwerks aus der zweiten Staffel und einer Firmenselbstlobhudelung eines technischen Sponsors. Dafür bietet aber die erste DVD Material satt; neben den ersten beiden Serienstaffeln, die insgesammt 25 Songs umfassen, gibt es einen wirklich ausführlichen Kommentar von einen mittlerweile ziemlich ergrauten Pete York. Es bietet sich die Möglichkeit zwischen zwei Klangformaten (PCM Stereo und Dolby Digital 5.1 Surround) zu wählen, der Sound der Aufnahmen ist astrein und schwankt bei keinem Ton. Die Bildqualität ist minimal verwaschen, was an dem Alter des Bildmaterials liegen mag, ein Punkt der aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da selbst einige moderne Musik DVD Produktionen mit einem wesentlich schlechteren Bild daherkommen. Und hier paßt es irgendwie sogar zur Stimmung. Für Schlagzeuger, Musikliebhaber und Rockfans ist dieses einzigartige Zeitdokument aus den 80ern ein definitives Muß.


Werner "sOULiON" Heinz
28.04.2003 | 21:21 Uhr
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