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Band: Various Artists Homepage Metalnews nach 'Various Artists' durchsuchenVarious Artists
Video / DVD Titel:Roadrunner United - The Concert
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:13.03.2009
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"Auf die nächsten 25 Jahre!"

Das ursprünglich holländische Label Roadrunner Records kann mittlerweile auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken, da bleibt es doch Ehrensache, dass sowas entsprechend gefeiert wird. Was mit der ROADRUNNER UNITED-Scheibe seinen Anfang nahm, gipfelte am 15. Dezember 2005 in einem Konzert, auf dem Metal-Musiker in den buntesten Konstellationen Klassiker aus zweieinhalb Dekaden Roadrunner zum Besten gaben.

.:DVD 1 – „Documentary“:.

Wie der Name verrät, geht es hier um das Drumherum. Zwar bekommt man keine Backstage-Aufnahmen geboten, dafür kommt so ziemlich jeder der beteiligten Musiker zu Wort. Dabei hört man ziemlich oft, dass das wahrscheinlich einer der besten Momente seines Lebens und wie unheimlich besoffen er war. So wirklich glauben tut man letzteres aber nur SHADOWS FALLs Brian Fair, der während seiner Darbietung von „Eye For An Eye“ sichtlich Probleme mit dem Gleichgewicht hatte. Dino Cazares [DIVINE HERESY], Scott Ian [ANTHRAX] und Roy Mayorga [STONE SOUR] zeigen rückblickend den Proberaum, in dem sich die verschiedenen Formationen eingespielt haben. Später wird dann weitgehend frei durch die Setlist gequatscht. Dabei dürften wohl nur die wenigsten Paul Gray [SLIPKNOT] ohne Maske erkennen, oder Keith Caputo [LIFE OF AGONY] ohne Lautstärkenregulierung verstanden haben – der Mann spricht, als ob er Angst vor seiner eigenen Stimme hätte. Wo wir schon beim Thema „Verständnis“ sind: Englisch-Kenntnisse sind bei dieser Doku zwingend erforderlich, denn Untertitel gibt’s nicht. Alles in allem garnichtmal uninteressant, zumal die eine oder andere witzige Anekdote zum Besten gegeben wird, trotzdem hält sich der Wiederschauwert in Grenzen. Zur Einstimmung aber ganz ok.


.:DVD 2 – „The Concert“:.

Da die ganze Sause im New Yorker Nokia Theater stattfindet, wird der Abend mit den Lokalmatadoren BIOHAZARD eröffnet. Mit Even Seinfeld persönlich am Mikrofon sind die Veränderungen von „Punishment“ eher marginal, aber immerhin dürfte man den Harcore-Song noch nie so fett aus den Boxen dröhnen gehört haben. Das Selbe gilt für das darauffolgende „Set It Off“ [MADBALL], bei der der Moderator des Abends, HATEBREEDs Jamey Jasta, seine Idole ehren darf. Keith Caputo hätte man vor diesem Konzert wohl kaum im selben Satz mit den STORMTROOPERS OF DOOM genannt, trotzdem übernimmt der Gute hier das Mikro und bleibt auch gleich auf der Bühne für sein „River Runs Red“. Sichtlichen Spaß bei diesen zwei Songs hat auch Scott Ian, aber gut, wann hat man den kleinen Mann mit dem großen Bart jemals unmotiviert auf einer Bühne gesehen?! Richtig evil wird es dann erstmals mit „The End Complete“ der Tampa-Pioniere OBITUARY. Wer könnte die Vocals wohl würdiger übernehmen als der Antichrist persönlich, also Glenn Benton [DEICIDE]?! Im Interview noch überraschend freundlich, will man in angesichts dieser Perfomance lieber doch nicht in einer dunklen Gasse begegnen.

Dann ist aber erstmal Schluss mit Gegrunze, denn Tim „Ripper“ Ownes [ex-JUDAS PRIEST, ex-ICED EARTH] entert die Bühne für jeweils einen Song von MERCYFUL FATE, KING DIAMOND und ANNIHILATOR. Dabei beweist Ownes auch ganz nebenbei, dass er wohl einer der technisch besten Sänger der Szene ist, man beachte den Abschlussschrei von „Alison Hell“. Hier gesellt sich natürlich Jeff Waters [ANNIHILATOR] dazu, und James Murphy [ex-DEATH] scheint dabei keine Mühe zu haben, auf der Gitarre mit dem kanadischen Virtuosen mitzuhalten. Was dann folgt, daran scheiden sich wohl die Geister - DEICIDEs „Dead By Dawn“ wird eingeläutet. Neben dem Einzigen, der es mit Benton über all die Jahre ausgehalten hat, Drummer Steve Asheim, erscheint natürlich auch Glenn persönlich. Gekleidet ist er allerdings in einem sehr skurrilen SM-Kostüm, was dem Auftritt eine unfreiwillig [??] komische Note verleiht. Musikalisch gibt’s natürlich nix zu meckern.

Mit TRVIVIUMs „Pull Harder On The Strings Of Your Martyr“ wird der moderne Teil des Abends begonnen. Dies ist zugleich auch der einzige Auftritt des Abends, bei dem eine ganze Original-Besetzung mitwirkt. Mit dem Unterschied zum normalen Bandgefüge aber, dass MACHINE HEADs Robb Flynn die Vocals übernimmt. Obwohl der gute Robb wahrscheinlich an einer handfesten Midlifecrises leidet, untermauert er trotzdem die Vermutung, dass er wohl jeden geschrienen Metalsong überzeugend hinbekommt. Das kann man von der KILLSWITCH ENGAGE-Einlage aber leider nicht behaupten. Dürften sich Fans wohl noch darüber freuen, Ur-Sänger Jesse Leach wieder in Aktion erleben zu können, ist dessen Stimmperformance im Refrain von „My Last Serenade“ arg schwach. Richtig übel wird’s aber erst, als dessen Nachfolger Howard Jones die Bühne betritt und sie den Chorus zusammen singen. Jungs, hoffentlich war der Alkohol schuld dran… So richtig zu überzeugen weiß TRIVIUMs Frontmann bei „Replica“ [FEAR FACTORY] allerdings auch nicht so ganz. Positiver weiß da schon eher Ville Vallos Interpretation von „Black No. 1“ aufzufallen. Dabei schaut nämlich der Mädchenschwarm zwar aus, als hätte er ein handfestes Heroinproblem, trotzdem steckt in dessen Auftritt erstaunlich viel Herzblut drin.

Zu den ROADRUNNER UNITED-Songs kann man stehen wie man will, trotzdem stellen sie unbestreitbar eine Durststrecke an diesem Abend da. Die anderen Lieder sind allesamt Klassiker, diese wurden geschrieben, um welche zu werden. Ganz nett, mehr aber auch nicht. Das Selbe könnte man auch von der Performance von „Bother“ sagen. Corey Taylor [SLIPKNOT, STONE SOUR] begleitet Keith Caputo hier an der Gitarre. Nicht übel, trotzdem würden sie angesichts der anderen Lieder in so mancher Stadt wahrscheinlich einen Bierbecher dafür auf den Kopf bekommen.

Das ist aber alles vergessen, als SOULFLYs „Eye For An Eye“ durch die Boxen dröhnt. Logan Mader [ex-MACHINE HEAD, ex-SOULFLY] hat sichtlich Freude, ebenso Roy Mayorga, der ja auch mal mit Max Cavalera am Start war. Wie bei der Doku bereits erwähnt, Sänger Brian Fair hat dabei so einen Zacken in der Krone, dass er den Song teilweise im liegen röhrt – definitiv sehenswert, zumal Basser Adam Duce [MACHINE HEAD] tunlichst darauf achten muss, nicht von Fairs Dreads erschlagen zu werden. Weitaus professioneller zeigt sich aber Drummer Roy Mayorga dann bei „Surfacing“. Von Joey Jordison als einer der schwierigsten SLIPKNOT-Songs betitelt, trommel sich der jetzige STONE SOUR-Drummer beeindruckend durch die Hasstirade der Neun aus Iowa. Bei dem später dargebotenen „[Sic]“ darf man dann wohl das erste und das letzte Mal erleben, wie [zumindest ein Teil von] SLIPKNOT eines ihrer Lieder ohne Masken spielt. Mit Taylor, Gray und Jordison ist immerhin ein Drittel vertreten. Den absoluten Schlussstrich setzt dann aber die, und ich meine wirklich DIE Mitgröhlhymne schlechthin. „Roots Bloody Roots“, baby! Zum großen Abschluss wird der Song von geschätzten sechs Gitarristen gezockt und von ebenso vielen Sängern gebrüllt. Ein würdiger Abschluss.

An der Machweise der DVD gibt es wirklich nichts zu meckern. Die Bildqualität ist gut, der Schnitt zum Glück nicht zu hektisch, und die Soundqualität ist so brilliant, dass man sich hier und da mal fragt, ob das nicht im Nachhinein korrigiert wurde. Aber gut, die Akteure dieses Spektakels machen ja ihr ganzes Leben schon nichts anderes. Die Bühne ist auch intim klein gehalten, wobei das Publikum teilweise einen sehr passiven Eindruck macht. Sind da nur Presseleute zugegegen gewesen, oder wieso geht es on stage meistens mehr ab als im Publikum?


.:Fazit:.

Unterm Strich also eine gelungene Konzert-DVD, obwohl das volle Potenzial solch einer Zusammenkunft letzten Endes nicht vollends ausgeschöpft wurde. Platz für neue Interpretationen gibt es kaum, und so bleibt es für den Hörer/Zuschauer auf Dauer irgendwie gleich, wer denn nun zum Beispiel die Gitarre bei Song XY spielt. Trotzdem eine logistische Meisterleistung, die Roadrunner Records da vollbracht haben. So viele Metal-Legenden waren wohl noch nie zusammen auf einer Bühne. Auf die nächsten 25 Jahre!


01. BIOHAZARDs – Punishment
02. MADBALLs – Set It Off
03. STORMTROOPERS OF DEATHs – March Of The S.O.D.
04. LIFE OF AGONYs – River Runs Red
05. OBITUARYs – The End Complete
06. MERCYFUL FATEs – Curse Of The Pharao
07. KING DIAMONDs – Abigail
08. ANNIHILATORs – Allison Hell
09. DEICIDEs – Dead By Dawn
10. TRIVIUMs – Pull Harder On The Strings
11. KILLSWITCH ENGAGEs – My Last Serenade
12. CHIMAIRAs – Pure Hatred
13. FEAR FACTORYs – Replica
14. TYPE O NEGATIVEs – Black No. 1
15. ROADRUNNER UNITED – Tired N Loneley
16. STONE SOURs – Bother
17. ROADRUNNER UNITED – The Rich Man
18. ROADRUNNER UNITED – The Dagger
19. ROADRUNNER UNITED – The End
20. SOULFLYs - Eye For An Eye
21. SEPULTURAs – Refuse/Resist
22. SLIPKNOTs – Surfacing
23. MACHINE HEADs – Davidian
24. SLIPKNOTs – [Sic]
25. SEPULTURAs – Roots Bloody Roots
Amadeus "Ammosarier" Mader
13.03.2009 | 13:34 Uhr
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